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RASSEN

Der Dalmatiner

Ja ja … Dalmatiner-Besitzer kennen sie, die immer wieder hervorgekramten Dalmatiner-Witze. Die Frage „Sammeln Sie Punkte“ an der Supermarktkasse gehört da noch zu den niedlichen. Fakt ist aber, dass es deshalb so viele originelle Geschichten über Dalmatiner gibt, weil ihr Aussehen so ungewöhnlich und schön ist, dass man sich zwangläufig gedanklich damit beschäftigt, wenn man sie sieht. Wenn ein Dalmatiner mit seinem Menschen an einer Straße entlang geht, folgen ihm die Blicke der Vorbeigehenden garantiert.

Ein echter Hingucker, dieser große, schlanke, freundliche, intelligente und gleichzeitig lebhafte Hund mit seinem weißen Fell und den unzähligen schwarzen oder braunen Flecken darauf.
Die ersten Abbildungen von Dalmatinern fand man in ägyptischen Pharaonengräbern. Vermutlich kam er von Ägypten und Griechenland in den westlichen Mittelmeerbereich und von dort nach Frankreich und England. Trotzdem wird als Herkunftsland Kroatien angegeben, nach dessen Küstenregion „Dalmatien“ er benannt ist.

Dalmatiner sind zwar sehr lebhaft, aber auch sehr anpassungsfähig. Wichtig ist, zu beachten, dass sie sehr sensibel sind und es nur schwer ertragen, wenn mit zu viel Autorität erzogen wird. Mit viel Liebe und Lob kommt man bei den verschmusten Hübschen deutlich weiter.
Da sie überaus ausdauernd und früher sogar tagelang neben Kutschen hergelaufen sind, um diese zu beschützen, braucht die Rasse auch heute noch sehr viel Bewegung und generell Auslauf. Ein Dalmatiner, der als Sofazierde gehalten wird, wird zwangsläufig irgendwann durchdrehen. Dalmatiner müssen sowohl körperlich als auch geistig ständig gefordert werden. Rennen, Schwimmen, Spielen oder einfach wild Drauflos-Laufen – er ist für alles zu begeistern, was Bewegung bedeutet. Fachleute sagen, dass ein Dalmatiner am Tag mindestens zwei Stunden richtigen Auslauf haben sollte – besser sind bis zu vier Stunden.
Er ist also definitiv kein Hund für Bewegungsmuffel, denn ihn ab und zu mal in den Garten zu schicken, reicht absolut nicht aus.
Da er auch einiges im Köpfchen hat, eignet er sich auch für Intelligenzspiele, Kunststückchen, Agility und natürlich Obedience.
Fast alles Schöne hat auch seine Schattenseiten. Dalmatiner sind relativ häufig einseitig oder gar komplett taub. Je höher der Weiß-Anteil im Fell, desto größer die Gefahr, dass das Tier taub ist. Zwar versucht man, die Taubheit aus der Rasse herauszuzüchten, indem man betroffene Tiere von der Zucht ausschließt, aber die Erfolge sind darin bisher eher mäßig.
Bleibt zu hoffen, dass die Bemühungen der Züchter in der Zukunft bessere Früchte tragen werden.

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