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GESUNDHEIT

Gefährlicher Wurmbefall!

Kopfkino ist was Feines. Wenn man weiß, dass der Hund Würmer hat, ist das „Küsschen“, das er einem geben möchte, gleich nur noch halb so attraktiv. Schließlich wimmelt es im Inneren des Tieres vor kleinen Würmchen, oder nicht? Ja – leider ist genau das der Fall. Allerdings wimmelt es auch in uns von allem Möglichen. Wir sind sozusagen niemals wirklich „ganz allein“. Aber man muss unterscheiden, welche dieser Dauerbegleiter einfach nur da sind, oder welche uns schaden. Und Wurmbefall gehört definitiv in die letztere Kategorie.

Ein Hund fängt sich Würmer auf unterschiedliche Arten ein. Die Häufigste ist die, dass er Flöhe hatte, die die Würmer sozusagen als Gastgeschenk mitgebracht haben. Daher empfiehlt sich nach jedem Flohbefall ganz automatisch immer auch eine Wurmkur. Außerdem können Hunde Wurmlarven oder -eier beim Schnuppern oder Fressen aufnehmen.
Ein Großteil der Würmer, die Hunde befallen, können auch auf den Menschen übertragen und dort sehr gefährlich werden. Daher ist es in der Tat sinnvoll, sich bei Befall (und eigentlich generell) nicht vom Hund ablecken zu lassen und sich häufig die Hände zu waschen.
Die bekannten Wurmarten, die unsere Hunde befallen sind: Bandwürmer, Spulwürmer, Peitschenwürmer, Hakenwürmer, Lungenwürmer und Speiseröhrenwürmer.

Zuerst gehen wir auf den Bandwurm ein: Wenn ein Hund genügend zu Fressen hat, was in einem normalen Haushalt ja der Fall sein wird, kommt der Körper des Hundes mit einigen wenigen Bandwürmern problemlos klar. Erst wenn es zu viele werden, gibt es Probleme. Der Hund wird nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt, weil die Bandwürmer sich das meiste zu Gemüte führen, während dem Hund nur der unbrauchbare „Rest“ der Nahrung bleibt. Er frisst und frisst und bekommt trotzdem keine Energie. Außerdem kommt es zu zum Teil heftigen Verdauungsproblemen.
Der Hund wird lethargisch und anfälliger für Krankheiten aller Art. Das Leistungsvermögen nimmt langsam, aber irgendwann erkennbar ab. Außerdem wird das Fell in vielen Fällen glanzlos und struppig. Wenn die Teile des Bandwurms, die sich lösen können, den Darm verlassen, kann es sein, dass der Analbereich des Hundes so stark juckt, dass er auf dem Boden herumrutscht (ähnlich wie bei einer vollen Analdrüse) oder versucht, sich dort zu durch Beißen zu kratzen. Im schlimmsten Fall weitet sich die Verstopfung zu einem Darmverschluss aus, der lebensbedrohlich ist. Aber auch der dauerhafte Mangel an Vitaminen und Nährstoffen kann den Hund letztendlich das Leben kosten.

Bandwürmer kommen weltweit vor. Lediglich der kleine Fuchsbandwurm ist nur in Mitteleuropa zuhause. Genau dieser kann aber auch für Menschen lebensgefährlich werden. Durch regelmäßige Entwurmungen des Hundes kann man den Befall verhindern. Was bereits im Hund ist, wird entfernt und neues kann sich gar nicht erst festsetzen.

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