RATGEBER – Tattoo Spirit https://tattoo-spirit.de/tsp Europas grosse Tattoo Illustrierte Fri, 16 Oct 2026 08:18:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.30 Bitte nicht Wiederbeleben https://tattoo-spirit.de/tsp/bitte-nicht-wiederbeleben/ Wed, 28 Oct 2026 06:00:23 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=59564 Tattoos bewirken wirklich eine Menge. Sie stärken unser Selbstbewusstsein und bringen Freude in unser Leben. Aber können sie auch rechtlich bindende Anweisungen beinhalten? Ärzte aus aller Welt diskutieren aktuell mehrere Fälle, in denen Tätowierungen eine lebenswichtige Rolle spielen. Bitte nicht Wiederbeleben (Do Not Resuscitate) steht in großen Buchstaben über der Brust eines Patienten in einer […]

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Tattoos bewirken wirklich eine Menge. Sie stärken unser Selbstbewusstsein und bringen Freude in unser Leben. Aber können sie auch rechtlich bindende Anweisungen beinhalten? Ärzte aus aller Welt diskutieren aktuell mehrere Fälle, in denen Tätowierungen eine lebenswichtige Rolle spielen.

Bitte nicht Wiederbeleben (Do Not Resuscitate) steht in großen Buchstaben über der Brust eines Patienten in einer amerikanischen Notaufnahme. Ein bewusstloser 70-Jähriger wurde ins Miami Jackson Memorial Hospital gebracht und man versuchte ihn dort zu behandeln. Diverse Erkrankungen drängen die Ärzte zum Handeln und eigentlich wollen sie lebenserhaltende und damit lebensrettende Maßnahmen ergreifen. Aber dürfen sie dies überhaupt?

In dem Fall des amerikanischen Patienten mussten sich die Ärzte mit der Frage befassen, ob eine entsprechende Tätowierung ähnlich wie eine Patientenverfügung zu behandeln wäre. In solchen Verfügungen klären Menschen die mögliche medizinische Vorgehensweise im Falle einer lebensbedrohenden Situation, in der sie nicht selbst Entscheidungen treffen können. Der 70-jährige Patient war bewusstlos, mit Vorhofflimmern und akutem Lungenleiden. Ohne die lebenserhaltenden Maßnahmen würde so ein Patient nicht mehr lange überleben können. Im medizinischen Fachmagazin New England Journal of Medicine, zeigten sich die Ärzte in Bezug auf die tätowierte Patientenverfügung extrem verunsichert und steckten in einem sowohl rechtlichen, als auch ethischen Dilemma, denn niemand wusste genau, ob die Tätowierung, bewusst und gut lesbar angebracht, für die Ärzte bindend sei, oder ob der Entsprechung dieses Wunsches aufgrund eines Tattoos gegen geltendes Recht und Gesetz wäre.

Beim Patienten im Jackson Memorial Hospital haben die Ethik- und Rechtsexperten der Klinik die Tätowierung als klar und präzise formuliert gedeutet und alle waren geneigt der tätowierten Verfügung statt zu geben. Die Mitarbeiter des Krankenhauses erhielten durch Angehöre ebenso die schriftliche Patientenverfügung. Hätten die Ärzte nur aufgrund er Tätowierung die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt, hätten sie bei diesem Patienten richtig gehandelt.
Hätte, hätte, Fahrrad-Kette. In einem anderen Fall könnte eine solche Tätowierung nämlich wieder zu einer fatalen und daher tödlichen Fehlentscheidung führen. Mediziner berichten zum Beispiel von einem Mann, der gut sichtbar die Buchstaben D.N.R. für Do Not Resuscitate tätowiert hatte. Die behandelnden Ärzte sprachen ihren Patienten auf die Tätowierung an und dieser erklärte, dass es sich lediglich um das Ergebnis einer verlorenen Wette handeln würde. Selbstverständlich wolle er in einem Notfall wiederbelebt und mit lebenserhaltenden Maßnahmen behandelt werden.

Fotos: Zetar Infinity, Tyler Olson, shutterstock.com

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Bist du eigentlich immer noch farblos? https://tattoo-spirit.de/tsp/bist-du-eigentlich-immer-noch-farblos/ Tue, 20 Oct 2026 05:00:30 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=68081 Auf dem Weg zum ersten Tattoo gibt es viele Fragen. In dieser Reportage beschäftigen wir uns mit einigen der wichtigsten und schaffen so eine Tattoo-Checkliste für Einsteiger. – Du möchtest also ein Tattoo? Bei vielen Dingen, die wir zum ersten Mal tun, haben wir Fragen. Bei Tattoos ist das natürlich nicht anders. Auch hier tauchen […]

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Auf dem Weg zum ersten Tattoo gibt es viele Fragen. In dieser Reportage beschäftigen wir uns mit einigen der wichtigsten und schaffen so eine Tattoo-Checkliste für Einsteiger. – Du möchtest also ein Tattoo? Bei vielen Dingen, die wir zum ersten Mal tun, haben wir Fragen. Bei Tattoos ist das natürlich nicht anders. Auch hier tauchen die unterschiedlichsten Fragen auf, die gerade Anfängern vor ihrer ersten Tätowierung zu schaffen machen. Gleich eines vorne weg – es ist alles halb so wild. Ehe man sich versieht, hat man auch schon das nagelneue Wunschtattoo und alle vorherigen Bedenken sind eigentlich Schnee von gestern. Fangen wir aber nun trotzdem mit einigen der meist gestellten Fragen und deren Antworten an:

Wie sicher sind Tattoos? Das ist bestimmt eine der wichtigsten Fragen überhaupt und sie kann ziemlich schnell beantwortet werden: In unserer heutigen Zeit sind Tattoos unglaublich sicher. Das heißt, dass vor allem das komplette Tattoo-Equipment einen technischen Level erreicht hat, der so sicher ist, wie niemals zuvor. Die Hygiene in deutschen Tattoostudios ist meist besser, als in diversen Krankenhäusern. Tätowierer tragen Einweghandschuhe, benutzen für zehntausende von Euro hochwertige Sterilisations-Geräte und arbeiten nach neuesten Hygienestandards, die von den Gesundheitsämtern kontrolliert werden. In einem profesionellen Tattoostudio bist du also in der Regel in den allerbesten Händen.

Wie suche ich mir mein Tattoo aus? Diese Frage ist schon ein wenig schwieriger zu beantworten, denn sie wird von deinen persönichen Vorlieben und Vorstellungen maßgeblich mit beeinflusst. Wichtig ist hier vor allem, dass du dich bereits lange vor einem möglichen Termin ausreichend mit dem Thema beschäftigst. Ein Tattoo ist für immer und daher gibt es kaum einen größeren machbaren Fehler, als sich erst unmittelbar vor einem Termin mit der Auswahl des Motives und dessen Bedeutung zu beschäftigen. Außerdem wirst du bei deinem Tätowierer mit der Aussage »Keine Ahnung welches Motiv und egal wohin« verständlicherweise nicht unbedingt auf viel Gegenliebe stoßen. In vielen Fällen fertigt dir dein Tätowierer ein Unikatmotiv an, ein so genanntes Custom-Tattoo. Diese Form der Sonderanfertigung ist meist sehr aufwendig und kann nicht, wie in einigen bekannten TV-Serien, innerhalb von 10 Minuten zusammengewurstet werden. Wir sprechen hier eher von mehreren Stunden bis hin zu Tagen, die dein Tätowierer an einem umfangreichen Custom-Motiv arbeitet. Richte dich also darauf ein, dass du das Tattoo nicht gleich am ersten Besprechungstermin mit deinem Tätowierer gestochen bekommst.

Wenn du dich mit der Materie auseinandergesetzt hast und du nun weißt, welches Motiv du bekommen möchtest, ist es sehr wichtig, festzulegen, in welcher Stilart du das Tattoo haben möchtest. Du kannst dir einen Karpfen zum Beispiel in den Stilrichtungen Asiatisch, New­school oder Realistic tätowieren lassen, oder das Herzmotiv in den Stilen Realistic, Old- und Newschool. Wenn du dich für eine Stilrichtung entschieden hast, solltest du deinen Tätowierer nach eben dieser Richtung aussuchen, denn viele Profis haben sich auf ganz spezielle Styles spezialisiert. So wird ein Tribal-Experte nicht unbedingt die beste Wahl für ein Realistic-Motiv sein und ein Asia-Spezialist einen Newschool-Sponge Bob eventuell ablehnen. Nimm dir also die Zeit, um das für dich richtige Motiv, die richtige Körperstelle und den passenden Stil zu finden. Rede mit deinem Tätowierer so viel wie möglich über deine Wünsche und Gründe für dein ausgewähltes Motiv. So wird er dich am besten beraten können. Die nötige Inspiration für Motive und Stilrichtungen findest du natürlich hier im Tattoo-Spirit, aber auch in unserem Schwester-Magazin Tattoo-Scout. In diesem reinen Motiv-Magazin präsentieren wir in jeder Ausgabe eine riesige Anzahl hochwertiger Tattoo-Motive der unterschiedlichsten Tätowierer aus aller Welt.

Wie bereite ich mich auf meinen Termin vor? Sex, Drugs and Rock n’ Roll. Nummer eins und drei wären eigentlich noch ok, aber Drogen vor oder während dem Tattoo-Termin gehen gar nicht. Auch Alkohol ist vor und während des Termins absolut tabu. Weil zum Beispiel Alkohol blutverdünnend wirkt, kann er die spätere Qualität deines Tattoos massiv negativ beeinflussen. Du solltest in der Nacht vor dem Termin ausreichend schlafen und morgens vor dem Termin bzw. ein paar Stunden davor ausreichend esssen und trinken. Das Tätowieren ist für deinen Körper eine große Belastung und daher braucht er so viel Kraft wie möglich. Ein gesundes und reichhaltiges Essen und ausreichende Getränke (zum Beispiel Säfte) sind eine gute Grundlage für einen erfolgreichen Tattoo-Termin.

»Wer krank ist, kann nicht zum Tattoo-Termin gehen, auch wenn er schon lange darauf gewartet hat.«

Ist es ok, wenn ich krank zum Tattoo-Termin gehe? Definitiv nicht, auch wenn es nur eine Erkältung ist, die du vielleicht in ein oder zwei Wochen hinter dir hast. Ein Tattoo zu bekommen, während sich dein Immunsystem mit der Abwehr einer Krankheit beschäftigt, ist keine gute Idee. Es verändert nicht nur unkontrollierbar den späteren Heilungsprozess deines Tattoos, sondern auch die eigentliche Qualität der Arbeit. Ganz zu schweigen davon, dass es unverantwortlich ist die Studioangestellten und Kunden eventuell auch noch anzustecken. Wenn du krank bist, bist du krank – hier sollte deine eigene Gesundheit immer im Vodergrund stehen, auch wenn dir der Termin noch so wichtig ist, weil du vielleicht schon sehr lange darauf gewartet hast. Rufe deinen Tätowierer an, erkläre ihm die Situation und bitte um eine Terminverschiebung – aber bitte nicht erst am Tag vorher, sondern so schnell wie möglich.

Es gibt einen ganz einfachen Trick, der dir hilft herauszufinden, ob du dich wieder rasieren kannst.

Ab wann kann ich mich wieder rasieren? Vor allem Frauen mit Tattoos auf den Beinen beschäftigt diese Frage sehr. Vor dem Tätowieren wird der entsprechende Bereich vom Tätowierer rasiert, du beginnst also mit glatter Haut. Nach ein paar Tagen
wird’s natürlich ein wenig borstig, später dann haarig. Es spricht nichts dagegen, die Bereiche um das Tattoo herum, von Beginn an, zu rasieren. Doch die tätowierte Hautfläche solltest du vorerst in Ruhe lassen. Deine Haut durchläuft während des Heilungsprozesses verschiedene Stadien. Die Dauer hängt von deinen körpereigenen Regenerationskräften ab und beträgt meist zwischen 5 bis 10 Tage. Danach hilft dir ein einfacher Hauttest um herauszufinden, ob du dich wieder rasieren kannst. Schließe deine Augen und fühle mit den Fingerspitzen über dein Tattoo. Findest du hügelige Stellen, erhobene Bereiche oder Schorf? Wenn nicht, dann ist dein Tattoo weitestgehend abgeheilt. Es ist immer eine gute Wahl, eine Zeit lang auf Rasierklingen zu verzichten und ein elektrisches Rasiergerät zu benutzen. Gönne deiner Haut immer genügend Zeit um komplett zu heilen, denn so wirst du lange Freude an deinem Tattoo haben.

Wieviel kostet ein Tattoo? Dies ist eine der ältesten Fragen und zugleich auch eine der schlechtesten. Ein Tattoo ist eben so teuer, wie du es für richtig hältst. Ein passendes Tattoo-Sprichwort sagt: »Billige Tattoos sind nicht gut und gute Tattoos sind nicht billig!« Je größer eine Tätowierung, desto teuer wird sie. Je aufwändiger und detailreicher sie ist, desto länger wird dein Tätowierer mit der Fertigstellung beschäftigt sein. Es kommt also im Grunde nur darauf an, was »du« bereit bist für dein Tattoo auszugeben. Sei bitte so lieb und frage deinen Tätowierer nicht »Was kostet hier ein Tattoo?«, sondern formuliere ein wenig diplomatischer. »Was meinst du, wie lange du für das Tattoo brauchen würdest?« Der Tätowierer wird dir eine ungefähre Stundenzahl nennen. »Und was nimmst du ungefähr für eine Stunde?« Mit der nächsten Antwort hast du schon deinen Preis und es kommt bei deinem Tätowierer auch gleich ganz anders an. Versuche aber bitte nicht um den Endpreis zu feilschen. Du würdest mit Sicherheit auch nicht mit dem Chirurgen im OP-Saal um den Preis der Operation schachern, oder? Und dein Chef geht in der Regel auch nicht am Monatsende mit dem Gehaltsscheck zu dir und sagt: »Na Müller, wie sieht’s aus, machen wir den Dezember zum halben Lohn?« Der Tätowierer nennt dir den Preis, den er für seine Arbeit haben muss, nicht mehr und nicht weniger. Das solltest du auf jeden Fall respektieren.

Wenn dein Tätowierer also sagt: »Hintern aus der Sonne!« dann halte dich an seinen Rat

Ist die Pflege wirklich so wichtig? Kurz gesagt: »Ja!« Dein Tätowierer gibt dir die Pflegeanleitung nicht aus purer Langeweile, oder weil er dich schikanieren will. Die richtige Pflege beschleunigt den Heilungsprozess und verhilft der Qualität deines Tattoos zu einer langen Lebenserwartung. Wenn dein Tätowierer also sagt: »Hintern aus der Sonne!«, dann halte dich an seinen Rat. Wenn er dir sagt: »Finger weg von der Bandage!«, dann hör auf ihn. Dein fertiges Tattoo ist im Prinzip nichts anderes als eine offene Wunde. Daher hat dein Tätowierer es nach der Sitzung eingepackt um es vor Bakterien zu schützen. Ja, du bist mächtig stolz auf dein neues Tattoo und möchtest es deinen Freunden unbedingt zeigen. Doch die müssen eben ein wenig warten. Wenn du zu unachtsam damit umgehst, können Bakterien wirklich unangenhem werden und dann hast du die Entzündung und nicht deine Freunde. Also beachte bitte ganz genau die Pflegetipps deines Tätowierers.

Baden, Duschen, Schwimmen? Nein, ja, nein! In den ersten Wochen solltest du nicht baden, sondern eher duschen gehen. Eine Dusche kann deinem Tattoo  nicht schaden, solange du neutrale Seifen benutzt und die frisch tätowierte Haut nicht unnötig mit dem Duschstrahl maltretierst. Vorsichtiges Reinigen ist aber in Ordnung. Schwimmen gehen solltest du in den ersten Wochen auch nicht, was im Grunde auch schon die nächste Frage beantwortet.

Ab wann ins 17. Bundesland? Viele glauben ja, Mallorca sei eines der neuen Bundesländer. Das ist aber bei aller Liebe nicht ganz richtig. Zwar ist Mallorca eines der beliebtesten Urlaubsorte der Deutschen, doch bei Tätowierungen ist dieser Region nicht wirklich beliebt. Der Grund: Viel Sonne, viel Wasser. Beides ist vor allem für frische Tätowierungen nicht besonders gut. Zu langes Baden, also auch Schwimmen, kann dem frischen Motiv schaden und die intensive UV-Strahlung der Sonne in südlichen Ländern ebenfalls. Tut eurem Tattoo einen großen Gefallen und wartet mit dem Sommerurlaub bis euer Tattoo fertig verheilt ist und selbst dann solltet ihr es mit hohen Lichtschutzfaktor-Cremes und viel Sonnenschirm schützen.

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Make-Over – Die Cover-Up Alternative https://tattoo-spirit.de/tsp/make-over-die-cover-up-alternative/ Sun, 18 Oct 2026 05:00:13 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=74860 Der neue Trend bietet viel kreativen Freiraum bei der Überarbeitung alter Tätowierungen. Die Make-Over Tattoos werden auch in Deutschland immer beliebter. Das klassische Cover-Up zählt in Deutschland zu der bekanntesten Art, ein altes, ungeliebtes Tattoo loszuwerden. Dabei wird das entsprechende Tattoo im Idealfall vollständig, oder so gut wie möglich, von einer neuen Tätowierung überdeckt. Das […]

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Der neue Trend bietet viel kreativen Freiraum bei der Überarbeitung alter Tätowierungen. Die Make-Over Tattoos werden auch in Deutschland immer beliebter.

Das klassische Cover-Up zählt in Deutschland zu der bekanntesten Art, ein altes, ungeliebtes Tattoo loszuwerden. Dabei wird das entsprechende Tattoo im Idealfall vollständig, oder so gut wie möglich, von einer neuen Tätowierung überdeckt. Das alte Tattoo ist zwar immer noch da, ist aber für den Betrachter kaum mehr zu sehen. Make-Over Tattoos verfolgen einen ganz anderen Weg. Sie frischen alte Tätowierungen auf, ergänzen sie mit neuen Elementen oder werden so gestochen, dass sie ein völlig neues Bild und eine entsprechend neue Bedeutung erhalten. Bei den immer beliebter werdenden Make-Over Tattoos bleibt das alte Tattoo also komplett erhalten und wird lediglich in unterschiedlicher Art und Weise modifiziert, bzw aktualisiert.

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Jennifer hat sich vor ein paar Jahren einen Fuchs tätowieren lassen. Leider hat der Zahn der Zeit dem kleinen Raubtier bereits übel mitgespielt, und der damalige Tätowierer war, um es diplomatisch auszudrücken, kein Spezialist für die gewünschte Stilrichtung und das Motiv. Daher hatte Jennifer den Wunsch nach einem Cover-Up. Ihr neuer Tätowierer, den sie zum Glück wesentlich besser recherchiert hatte, empfahl ihr aber kein simples Cover-Up, sondern ein Make-Over Tattoo. Da Jennifer definitiv sehr an ihrem Fuchs hing, war sie von der Idee der Auffrischung natürlich sofort begeistert. Das Ergebnis machte die junge Studentin überglücklich, und sie hatte endlich genau das Fuchs-Tattoo, das sie sich eigentlich schon von Anfang an gewünscht hatte.

Nicht immer muss es direkt ein Cover-Up sein, bei dem mit Hilfe eines völlig neuen Motivs ein altes Tattoo verdeckt wird. Die hier gezeigten Beispiele zeigen, wie einfach ein solches Make-Over Tattoo in manchen Fällen erstellt werden kann. In der Galerie feuert ein Stormtrooper seinen Blaster auf einen niedlichen Roboter ab. Der Roboter war bereits vor dem schlechten Schützen da und er sollte es auch bleiben, da er der Trägerin immer noch sehr viel bedeutete. Der Stormtrooper ergänzt mit dem Make-Over Tattoo das Bild und gibt ihm somit eine völlig neue, bzw. zusätzliche Bedeutung.

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Im Grunde sind der Vielfalt der Make-Over Tattoos keinerlei Grenzen gesetzt. Es ist einzig die Fantasie, die über den Erfolg oder die Machbarkeit dieser Stilrichtung entscheidet. Dabei ist eine Zusammenarbeit von Tätowierer und Kunde ganz besonders wichtig. Mit einem 5-minütigen Brainstorming ist es bei solchen Tattoos einfach nicht getan, und die Idee für das passende Make-Over Tattoo muss wachsen.

In vielen Fällen sind die Kunden für Make-Over Tattoos ganz genau dieselben wie für die klassischen Cover-Ups. Oftmals sind es alte, schlecht gestochene Jungendsünden, die den Trägern einfach in ihrer Ausführung nicht mehr gefallen. Anders als bei den klassischen Cover-Ups hängen die Make-Over Kunden aber immer noch an ihrer alten Tinte und möchten diese auch auf jeden Fall auf die eine oder andere Weise sichtbar behalten.

Das Make-Over ist für eben diese Tattoo-Fans die perfekte Alternative zum normalen Überdecker. Alle weiteren Kriterien sind absolut baugleich mit den Cover-Ups. Sowohl Durchführung, als auch Abheilung unterscheiden sich in keiner Weise.

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Michael trägt einen kleinen Comic-Superman (Bild oben). Der kleine Racker von Krypton tristet aber ein ziemlich einsames Dasein auf Michaels Haut. Die Idee für das Make-Over Tattoo kam bei Michael letztem Tattoo-Termins seiner Freundin. Während der Tätowierer am Motiv seiner Lebensabschittsbegleiterin werkelte, fiel ihm der Superman von Michael auf, und er meinte: »Der könnte aber auch noch was Farbe und Background vertragen.« Michael stimmte zu. »Wenn du Lust hast, dann hätte ich für das Motiv eine coole Idee, so eine Art Upgrade.«

Es dauerte nicht lange, und ein paar Wochen später war Michael stolzer Besitzer eines völlig neuen Tattoos, bei dem sein alter Freund mit der knallroten Leggins immer noch im Mittelpunkt stand.

Make-Over Tattoos sind bestimmt nicht das Wundermittel für alle Kundenwünchen dieser Welt, doch sie sind in vielen Fällen eine sehr gute Alternative zu den klassischen Möglichkeiten.

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Tätowierer finden: So erkennt man das passende Studio für das eigene Tattoo https://tattoo-spirit.de/tsp/taetowierer-finden-so-erkennt-man-das-passende-studio-fuer-das-eigene-tattoo/ Fri, 16 Oct 2026 08:18:06 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=110484 Während Kleidung, Frisur oder Trendfarben sich jederzeit ändern lassen, bleibt ein Motiv auf der Haut in der Regel für immer bestehen – und mit ihm die Qualität der Arbeit, die dahintersteckt. Genau deshalb ist die Wahl des Tätowierers keine Nebensache, sondern ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum eigenen Traum-Tattoo. Zwischen unzähligen Studios, unterschiedlichen Stilrichtungen […]

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Während Kleidung, Frisur oder Trendfarben sich jederzeit ändern lassen, bleibt ein Motiv auf der Haut in der Regel für immer bestehen – und mit ihm die Qualität der Arbeit, die dahintersteckt. Genau deshalb ist die Wahl des Tätowierers keine Nebensache, sondern ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum eigenen Traum-Tattoo.

Zwischen unzähligen Studios, unterschiedlichen Stilrichtungen und stark schwankenden Preisen kann die Suche allerdings schnell überfordernd wirken. Wer jedoch weiß, worauf es bei Portfolio, Hygiene und Beratung ankommt, kann eine fundierte Entscheidung treffen und damit den Grundstein für ein Ergebnis legen, das auch nach vielen Jahren noch überzeugt.


Warum die Wahl des Tätowierers so wichtig ist

Ein Tattoo ist eine Entscheidung fürs Leben, denn anders als Kleidung oder Accessoires lässt sich ein Motiv auf der Haut nicht einfach ablegen, wenn sich der Geschmack ändert oder ein Trend vorbeigeht. Genau deshalb verdient alles, was vor dem ersten Nadelstich passiert, besondere Aufmerksamkeit.

Viele Menschen beginnen ihre Planung mit der Frage, welches Motiv es sein soll – und übersehen dabei eine eigentlich viel wichtigere Sache: Wer soll das Ganze denn eigentlich umsetzen? Zwei Tätowierer können dieselbe Vorlage betrachten und dennoch völlig unterschiedliche Ergebnisse auf der Haut hinterlassen. Das liegt nicht nur am handwerklichen Können, sondern auch an unterschiedlichen Spezialisierungen.

Vor der Studiosuche lohnt es sich, einige Punkte grob zu klären. Dazu gehört auch die Frage nach dem bevorzugten Tattoo-Stil: feine Linien, realistische Schattierungen, großflächiges Blackwork oder klassische Farbarbeiten. Auch Größe und Körperstelle sollten zumindest in Grundzügen feststehen. Tipp: Wer ein erstes Tattoo plant, kann sich zunächst für ein kleineres, nicht zu detailreiches Motiv an einer unauffälligen Stelle entscheiden. Existiert hingegen bereits ein altes Tattoo, das jetzt überdeckt werden soll, ist ein Cover-up angesagt – und das ist deutlich anspruchsvoller als eine frische Arbeit, was wiederum Erfahrung in genau diesem Bereich erfordert.

Darüber hinaus sollten Qualität, Routine, Expertise und Beratung immer stärker gewichtet werden als der Preis. Ein ungewöhnlich günstiges Angebot kann nämlich mit Abstrichen einhergehen (sei es bei der Hygiene, beim Material oder bei der Erfahrung des Tätowierers). Außerdem sollte man sich auf jeden Fall ausreichend Zeit für die (Motiv-)Recherche und die Entscheidung nehmen, da man nur so zu einem Ergebnis gelangen kann, das auch langfristig überzeugt.


Typische Fehler bei der Suche vermeiden

Einer der häufigsten Fehler ist die Entscheidung für einen bestimmten Tätowierer allein aufgrund von Nähe oder eines besonders günstigen Preises. Da ein Tattoo dauerhaft bleibt, wiegen diese Bequemlichkeitsfaktoren langfristig weniger schwer als die Zufriedenheit mit dem Ergebnis. Ein weiterer verbreiteter Irrtum ist der Wunsch, fremde Motive einfach unverändert kopieren zu lassen. Gute Tätowierer verstehen Referenzbilder eher als Richtung und passen sie an Körperform, Hautbeschaffenheit und Proportionen an, statt sie nur mechanisch zu übernehmen. Nichtsdestotrotz lohnt sich vorab ein Blick auf die zahlreichen Tattoo-Vorlagen im Internet, um dem Tätowierer das Wunschmotiv anhand von Beispielen bestmöglich erklären zu können.

Ebenfalls wichtig: Wer ohne vorherige Beratung direkt einen Termin zum Tätowieren vereinbart, riskiert Missverständnisse oder ein Ergebnis, das nicht vollständig den Vorstellungen entspricht. Unklare Preise, schlechte Kommunikation oder fehlende nachprüfbare Referenzen sind Warnsignale, die definitiv ernst genommen werden sollten. Letztlich ist der Tätowierer ein kreativer Partner für ein individuelles und gut umsetzbares Tattoo – und diese Zusammenarbeit verdient dieselbe Sorgfalt wie die Wahl des Motivs selbst.


Tätowierer nach Stil und Portfolio auswählen

Der Stil des Tätowierers stellt ebenfalls ein wichtiges Auswahlkriterium dar. Die zeitgenössische Tattoo-Szene ist stark spezialisiert: Fine Line verlangt äußerste Präzision bei den überaus dünnen und filigranen Linien, Realismus ein tiefes Verständnis von Licht, Schatten und Anatomie, Blackwork ein sicheres Gespür für Flächen und Kontraste, Traditional kräftige Farben und klare Linienführungen und Lettering ein fundiertes Wissen über Schriftaufbau, Typografie und Raumwirkung. Und da die Bedeutung des Tattoos eine sehr persönliche Angelegenheit ist, sollte ein guter Tätowierer auch dazu imstande sein, diese visuell umsetzen zu können.

Ob ein Tätowierer zum eigenen Vorhaben passt, zeigt sich außerdem recht gut anhand des Portfolios. Instagram, die Website des Studios und ausgestellte Arbeiten vor Ort liefern hier einen ersten Eindruck. Beim Durchsehen lohnt der Blick auf Details: Sind die Linien sauber gezogen, bleibt die Qualität über verschiedene Arbeiten hinweg stabil, und finden sich auch Fotos von abgeheilten Tattoos? Frisch gestochene Arbeiten und verheilte Ergebnisse können nämlich recht deutlich voneinander abweichen. Übrigens: Wer verschiedene Stile und Arbeitsweisen direkt miteinander vergleichen möchte, kann beispielsweise auch eine Tattoo-Convention besuchen. Dort präsentieren zahlreiche Künstler ihre Arbeiten, und oft lässt sich sogar beobachten, wie sie ein Motiv auf die Haut bringen.


Studio, Hygiene und Beratung richtig einschätzen

Eine Online-Recherche liefert nur einen ersten Eindruck, daher empfiehlt sich stets ein persönlicher Besuch vor Ort, um sich ein vollständiges Bild machen zu können. Beim Betreten eines Studios ist die Hygiene der auffälligste und zugleich wichtigste Indikator. Einweghandschuhe, sterile und einzeln verpackte Nadeln, die erst vor der Verwendung ausgepackt werden, ein sauberer Arbeitsplatz und ein hygienischer Umgang mit den Tätowierfarben sind wichtige Kriterien, auf die man achten sollte.

Auch das Beratungsgespräch hat mehr Gewicht als ein reiner Terminwunsch. In einer guten Beratung geht es um Machbarkeit, Größe, Platzierung und den Heilungsverlauf. Der Tätowierer sollte den Ablauf, die Tattoo-Pflege und mögliche Risiken verständlich erklären und auch bei unrealistischen Vorstellungen ehrlich Rückmeldung geben. Wer auf jede Frage nur zustimmend reagiert und keinerlei Rückfragen oder Anmerkungen einbringt, gibt hingegen eher Anlass zur Vorsicht.

Auch die Vorbereitung der Haut, das Gefühl während des Stechens sowie normale und ungewöhnliche Reaktionen in der Heilungsphase sollten zur Sprache kommen. Wichtig: Bei einem unguten Bauchgefühl ist es auf jeden Fall ratsam, die Suche fortzusetzen, statt sich der Bequemlichkeit hinzugeben.


Bewertungen, Empfehlungen und Preise einordnen

Empfehlungen aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis können ein sinnvoller Ausgangspunkt sein, doch sind sie auch sehr individuell: Was zu einer anderen Person passt, muss nicht automatisch auch zu dem eigenen Vorhaben passen. Online-Bewertungen sollten ebenfalls sehr kritisch gelesen werden. Auffällig sind hier weniger einzelne Extremmeinungen als vielmehr wiederkehrende Muster in der Kritik. Lange Wartezeiten können ein Hinweis auf eine besonders hohe Nachfrage sein, gleichzeitig sind sie aber auch kein automatischer Qualitätsbeweis. Manche talentierte Tätowierer arbeiten nämlich auch ohne lange Warteliste, etwa weil sie noch wenig bekannt sind.

Bei dem Preis lohnt es sich, Erfahrung, Hygienestandards und die Qualität abgeschlossener Arbeiten einzubeziehen, statt nur reine Zahlen zu vergleichen. Und auch die Wahl der passenden Farbe, die verwendeten Pigmente und deren Sicherheit sind Themen, die in der Beratung angesprochen werden können und sollten. Und noch ein abschließender Rat: Anzahlungsmodalitäten, Terminregeln und der Umgang mit Änderungswünschen sollten vor der festen Zusage auf jeden Fall final geklärt sein, um späteren Ärger von vornherein zu vermeiden.

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Was sagt eigentlich die Bibel zu deinen Tattoos? https://tattoo-spirit.de/tsp/was-sagt-eigentlich-die-bibel-zu-deinen-tattoos/ Sun, 02 Aug 2026 05:00:08 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=64416 Auch wenn die Religionen in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr an Zuspruch verloren haben, so sind sie immer noch ein fester Bestandteil unserer Gesellschaften. Auch das Christentum steht wegen mangelnder moderner Sichtweise oft in der Kritik. Was sagt zum Beispiel die Bibel selbst über Tattoos? Kommt Gott in der heutigen Zeit mit bunten Hautbildern klar, […]

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Auch wenn die Religionen in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr an Zuspruch verloren haben, so sind sie immer noch ein fester Bestandteil unserer Gesellschaften. Auch das Christentum steht wegen mangelnder moderner Sichtweise oft in der Kritik. Was sagt zum Beispiel die Bibel selbst über Tattoos? Kommt Gott in der heutigen Zeit mit bunten Hautbildern klar, oder ist es für Gläubige immer noch ein No-Go?

Werfen wir doch einmal einen Blick auf den wohl am meisten diskutierten und kontrovers debatierten Bibelvers schlechthin. In der Bibel gibt es sage und schreibe 31.102 Verse (23.145 im Alten Testament und 7.957 Verse im Neuen Testament). In diesen 31.102 befasst sich aber nur ein einziger Verse mit dem Thema Tattoos. Im dritten Buch Mose (Leviticus) heißt es bei 19:28: „Du sollst keine Schnitte in deinem Fleisch für die Toten machen und keine Zeichen auf dir markieren. Ich bin der Herr.“

Du sollst keine Schnitte in deinem Fleisch für die Toten machen und keine Zeichen auf dir markieren. Ich bin der Herr

Wenn jemand diesen Vers wörtlich interpretieren würde, könnte er annehmen, dass Gott nicht möchte, dass Christen tätowiert werden. Und es ist sicher, dass es viele Christen gibt, die diesen Vers genau so verstehen. Es ist jedoch unglaublich wichtig, den Kontext zu verstehen und genauer zu betrachten, was dieser Text zum Zeitpunkt seiner Erstellung bedeutete.

In einem von Pastor Craig Groeschel veröffentlichten Beitrag wird erklärt, dass der Vers aus der Zeit der christlichen Knechtschaft in Ägypten stammt und der Text ausdrücklich das Nachahmen der heidnischen ägyptischen Rituale verbietet. Damals war es nämlich bei den Ägyptern üblich, dass die Verwandten in die Haut des Verstorbenen schnitten um das „Lebensblut“ herauszulassen. Damit sind also eigentlich Zeichen an toten Heiden gemeint und ziemlich sicher nicht Christen, die sich religiöse Motive tätowieren lassen wollen. Bei anderen Religionen zur selben Zeit war es ebenfalls üblich sich Abbilder der jeweiligen heidnischen Götter zu tätowieren, was im direkten Widerspruch zum dritten der zehn Gebote („Du sollst dir kein Gottesbild machen…“) steht.

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Bild oben: Cara-Foto – shutterstock.com

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Die christliche Kirche selbst steht heute den Lehren der Bibel aufgeschlossener gegenüber und betrachtet viele der darin enthaltenen Verse nicht als bindende Gesetze, sondern eher als hilfreiche Richtlinien, die darüber hinaus noch einen großen Freiraum für Interpretationen haben. Viele Christen tragen Tattoos von Kreuzen, Jesus, Maria etc. und so können wir davon ausgehen das Gott in der heutigen Zeit wahrscheinlich schon ganz gut mit den meisten unserer Tätowierungen klar kommt 🙂

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Würdest du einem Tätowierer ohne Tattoos vertrauen? https://tattoo-spirit.de/tsp/wuerdest-du-einem-taetowierer-ohne-tattoos-vertrauen/ Sat, 04 Jul 2026 05:00:47 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=64095 Schließe deine Augen und stell dir einen Tätowierer vor. Was siehst du? Egal ob männlich oder weiblich, alt oder jung, traditionell oder modern. Meist denkt man an einen Künstler, der den Großteil seines Körpers mit unterschiedlichsten Tätowierungen geschmückt hat.Und jetzt stell dir vor, du wärst in einem Tattoostudio und dein Tätowierer, der dir gleich ein […]

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Schließe deine Augen und stell dir einen Tätowierer vor. Was siehst du? Egal ob männlich oder weiblich, alt oder jung, traditionell oder modern. Meist denkt man an einen Künstler, der den Großteil seines Körpers mit unterschiedlichsten Tätowierungen geschmückt hat.
Und jetzt stell dir vor, du wärst in einem Tattoostudio und dein Tätowierer, der dir gleich ein neues Motiv stechen soll, hat nicht ein einziges Tattoo. Wie würdest du dich dabei fühlen und vor allem, würdest du dem Tätowierer vorurteilsfrei vertrauen?

Im wirklichen Leben haben tattoolose Tätowierer immer wieder große Probleme und mit echten Vorurteilen zu kämpfen. Jamie Davies zum Beispiel, ein Tätowierer, ein Teilnehmer der bekannten US-TV-Serie Ink Masters, wurde trotz eigener 17-jähriger Berufserfahrung, sogar von alten Veteranen wie Oliver Peck und Chris Nunez für seine Farblosigkeit massiv kritisiert. Selbst bei professionellen Tätowierern scheint es also mit der so oft eingeforderten Toleranz dann schnell vorbei, wenn es um die eigene, mit Vorurteilen belastete Sichtweise geht.

Es ist in der Branche immer noch ein echtes Stigma, wenn man als Tätowierer selbst kein Tattoo trägt

Ein weiters Beispiel ist der bekannte New Yorker Tattoo-Künstler Mark Wade. Er hatte über viele Jahre seiner Karriere kein einziges Tattoo und ebenfalls dutzende negative Erlebnisse deswegen. „Es ist in der Branche immer noch ein echtes Stigma, wenn man als Tätowierer selbst kein Tattoo trägt. Wirklich begründen können Kollegen ihre Vorurteile aber meistens nicht. Bis aus den einen Umstand, dass nicht-tätowierte Künstler die Kunden-Schmerzen bei einer Sitzung mangels persönlicher Erfahrung einfach nicht richtig einschätzen können. Ich habe schon viele Male erlebt, dass Kunden sichtlich verunsichert waren, als sie sahen, dass ich selbst keine Tattoos trage.“ Es sogar schon vorgekommen, dass Kunden deshalb ihren Termin absagten.

Foto oben: FX Quadro, Shutterstock.com – Tattoo-Bilder: Mark Wade, New York, USA

Vor ein paar Wochen ist Mark in die Ukraine gereist, um von seinem Mentor Dmitriy Samohin tätowiert zu werden. Nicht, weil er der Meinung ist, dass er als Profi tätowiert sein müsse, sondern aus reiner Bewunderung für die Fähigkeiten seines Vorbilds und aus purer Freude an der Kunst.

Wir sagen ja immer: Wenn man immer nur den Beruf ausüben dürfte, in dem man selbst persönliche Behandlungs-Erfahrungen gesammelt hat, dann dürften Männer keine Gynäkologen werden. Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Würdet ihr einem Tätowierer vertrauen, der selbst keine Tattoos hat? Schreibt uns unter: info@tattoo-spirit.de

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Die wundervolle Mythologie der Drachen https://tattoo-spirit.de/tsp/die-wundervolle-mythologie-der-drachen/ Thu, 28 May 2026 05:00:24 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=65181 Der Drache ist ein mythologisches Wesen, von dem bis in die Neuzeit angenommen wurde, dass er wirklich existiert. Seine Form ist unterschiedlich, je nachdem in welchem Kulturkreis man ihn sucht. Allen Beschreibungen von Drachen ist es allerdings gemeinsam, dass sich sein Aussehen aus den Merkmalen diverser anderer Tiere zusammensetzt. Die Körper von Drachen enthalten die […]

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Der Drache ist ein mythologisches Wesen, von dem bis in die Neuzeit angenommen wurde, dass er wirklich existiert. Seine Form ist unterschiedlich, je nachdem in welchem Kulturkreis man ihn sucht. Allen Beschreibungen von Drachen ist es allerdings gemeinsam, dass sich sein Aussehen aus den Merkmalen diverser anderer Tiere zusammensetzt. Die Körper von Drachen enthalten die Eigenschaften von Reptilien, Vögeln und Raubtieren aller Arten. Auch ihre Größe variiert, je nach Geschichte, von klein und niedlich, bis riesengroß und gefährlich.

Im Orient und vor allem im europäischen Raum ist der Drache stets ein menschenvernichtendes Ungeheuer, ein Sinnbild des Chaos, das vernichtet werden muss. Es bedarf dazu eines Helden, der sich dem Drachen stellt und ihn im Kampf oder, in seltenen Fällen, durch List besiegt.
Im ostasiatischen Raum hingegen sieht man Drachen eher positiv. Sie bringen Regen und Glück und sind ein Symbol der Fruchtbarkeit und der kaiserlichen Macht.

Foto oben: Fotokostic – shutterstock.com

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Aussehen und Ikonografie
Der Drache ist immer ein Mischwesen. Das Tier das eigentlich immer enthalten ist, ist die Schlange. Ein schuppiger Körper mit einem, manchmal auch mehreren (bis zu sieben) Köpfen, bewegt sich auf Füßen voran, die wie die Tatzen von Raubkatzen oder aber wie Raubvogelklauen aussehen. Die stechenden Augen haben die gleiche Form wie die von Schlangen oder Katzen. Sowohl Krokodile, als auch Löwen, Panther, Wölfe aber auch andere Tiere haben die Fantasie derer angeregt, die die Körper von Drachen beschrieben haben. Fast alle Drachen besitzen Flügel. Bei einigen wenigen sehen diese aus, wie die Flügel von Geifvögeln. Meistens jedoch haben sie die lederartige Struktur der Flügel von Fledermäusen.
Fast allen Drachen wurde die Fähigkeit zugesprochen, Feuer oder zumindest Giftwolken speien zu können und damit, sowie mit ihrer enormen Körperkraft, ganze Siedlungen und Städte zerstören zu können.
Bereits in der Antike wurde der Drache als Herrschaftssymbol genutzt und sollte die Kraft und Unbesiegbarkeit desjenigen ausdrücken, der ihn als sein Symbol gewählt hatte. Bei den Römern war es allein dem Kaiser vorbehalten die purpurne Drachenfahne in der Schlacht oder bei Feierlichkeiten vor sich hertragen zu lassen. Im Mittelalter tauchten Drachen immer häufiger auf Fahnen, Wappen, Helmen und Schilden auf. Als das Haus Tudor erstmals den Thron bestieg, wurde der goldende Drache das Wappentier von Wales und ziert bis heute die Landesfahne.
Der Drache wurde gerade für die Christen zu einer wunderbaren Metapher. Er verkörperte den Teufel persönlich oder zumindest einen Dämon. Obwohl er zur gleichen Zeit immer wieder auch als Symbol für Wachsamkeit, Logik, Klugheit und Stärke eingesetzt wurde, stand er, vor allem im Hochmittelalter, vor allem für das Böse und die Erbsünde und musste daher mit allen Mitteln bekämpft werden. Daher verwundet es nicht, dass sich in den Geschichten unter den berühmtesten Drachentötern auch der Heilige Georg, der Erzengel Michael und zuweilen sogar Jesus Christus höchst persönlich findet.
Im ostasiatischen Raum, in dem der Drache, wie schon erwähnt, eher positiv belegt ist, taucht er auch auf zeremoniellen Gewändern auf und gibt, über die Farbe und die Anzahl der Klauen den Rang des Trägers bekannt. Der gelbe Drache mit fünf Klauen ist ein Bild, das ausschließlich der Kaiser selbst tragen darf.

Der Drache in der Literatur
Obwohl der Drache Feuer speit, oft in Höhlen unter der Erde lebt und fliegen kann, ist das Element, mit dem er in der Litaratur am häufigsten in Verbindung gebracht wird, weder Erde noch Luft noch Feuer, sondern ausgerechnet das Wasser. Während er in den ostasiatischen Geschichten Regen bringt und damit die Fruchtbarkeit der Felder sichert, tritt er in den westlichen Märchen und Sagen oft als ein wasserhütendes Untier auf. Er bewacht oftmals den einzigen Zugang zu frischem Wasser an Quellen oder Flüssen oder er bewirkt Überschwemmungen und andere Katastrophen, die mit Wasser in Zusammenhang stehen. In den Geschichten fordern die Drachen oftmals Menschenopfer, um gnädig gestimmt zu bleiben. Vorzugsweise handelt es sich dabei um Königstöchter oder zumindest Jungfrauen. Wer diese aus den Klauen des Drachen befreit hat als Belohnung nicht selten ein ganzes Königreich zu erwarten. Drachen, die in Höhlen leben, bewachen anstelle von Wasser oftmals einen gigantisch großen Schatz, der dann ebenfalls dem gehört, der den Drachen besiegen konnte. Diese Schätze befinden sich im sogenannten Drachenhort. Sie tauchen in Märchen, Legenden, Erzählungen, Sagen und auch in der modernen Fantasy-Literatur auf. Zwei der bekanntesten Drachen aus der westlichen Literatur sind die Midgardschlange Fáfnir, der Drache, den Sigfried im Niebelungenlied besiegt und Smaug, der Drache, der in „Der Hobbit“ die Zwergenmine im Einsamen Berg Erebor erobert hat, um dort den riesigen Schatz der Zwerge für sich zu beanspruchen.
Obwohl sich viele Geschichten um Drachen drehen, geht es in vielen dieser Geschichten in der Hauptsache eher um denjenigen, der den Drachen besiegen soll – den Drachentöter. Der Held ist dabei meist ein einfacher Mann. Er kann ein Schmied, ein Schneider oder sogar ein Taschendieb sein. Da viele der Drachentöter gar nicht über die körperliche Kraft oder die Waffengewalt verfügen, die notwendig wäre, um einen Drachen im Kampf zu töten, wird das Tier vielfach mit List und Tücke und manchmal auch mit Zauberei besiegt.
Eine weitere Form der Drachengeschichten ist die der Tiergemahle. Der Held wurde, auf welchem Weg auch immer, in einen Drachen verwandelt und die Braut muss durch Liebe und Standhaftigkeit den Zauber brechen der auf dem Helden liegt und ihn so von seiner Drachengestalt erlösen.

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Der Drache in der Wissenschaft und Medizin
Von der Antike bis in die Neuzeit wurde der Drache für so real gehalten, dass viele, sonst durchaus ernst zu nehmende Wissenschaftler, sich über ihn ausließen. Dem Drachenkörper wurde in erster Linie eine medizinische Wirkung zugeschrieben. So schrieb z.B. Hildegard von Bingen im Mittelalter in ihrer Naturlehre: „Mit Ausnahme seines Fettes ist nichts von seinem Fleische und den Knochen für Heilzwecke verwendbar.“
Im „Schlangenbuch“ von Conrad Gesner (1587) wurden ganz detailiert Systematiken der verschiedenen Drachenarten aufgezeigt. Im Werk „Serpentum et Draconum historia“ beschrieb Ulisse Aldrovandi 1640 die Herkunft der Drachen und in naturwissenschaftlichen Sammlungen aus der Zeit präsentierten Gelehrte Fundstücke aus fernen Ländern. Die Fundstücke waren jedoch schlicht Fälschungen. Sie waren zusammengestellt aus getrockneten Rochen, Echsen, Fledermäusen und, weil wegen der Schuppen so praktisch: Krokodilen. Wer mit seiner Fälschung aufflog, beteuerte, dass es sich zwar nicht um ein Original, aber eine wissenschaftlich fundierte Rekonstruktion handele.
Erst im 17. Jahrhundert wurden die meisten Abhandlungen über Drachen verworfen und das Fabelwesen diente danach nur noch einigen wissenschaftlichen Zweigen, wie z.B. der Alchemie, als Symbol für diverse Dinge.
Wie hartnäckig sich der Glaube in nicht akademischen Kreisen jedoch trotzdem hielt, kann man daran erkennen, dass man zu Beginn des 20sten Jahrhunderts noch richtig viel Geld damit verdienen konnte, wenn man Jagden nach „Saurier-Drachen“ anbot.

Der Drache in den
verschiedenen Kulturkreisen

Vorderer Orient:
Die ältesten Darstellungen von Drachen finden sich bei den Sumerern auf Rollsiegeln aus der Uruk-Zeit (etwa 2600 v.Chr.). Sie gehörten zu den Mischwesen. Sie galten als übernatürliche Wesen und konnten sowohl gefährlich als auch beschützend sein. Der Löwenadler Anzu und der Schlangendrache sind die beiden bekanntesten Versionen der sumerischen Drachen. In einigen der sumerischen Geschichten wurden sie den Göttern als Diener zur Seite gestellt. Da die Schriften der Sumerer die Basis für die heutige Bibel sind, fand diese Drachenversion auch Einzug in die heilige Schrift der Christen. Der Drache der christlichen Tradition hat seinen Ursprung also im Vorderen Orient.

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Biblisches
In der häbräischen Bibel gibt es Landschlangen und Meeresdrachen. Die bekanntesten Schlangendrachen sind Leviathan und Rahab. Gott Jahwe zerschmettert im Alten Testament den Drachen, zähmt das Meer und wird damit zum Begründer der kosmischen Ordnung.
Im Buch Daniel gibt es einen endzeitlichen Löwendrachen und in der Offenbarung des Johannes kämpft Erzengel Michael mit dem großen, feuerroten, siebenköpfigen Schlangendrachen. Natürlich besiegt er ihn: „Es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.“ – Offenbarung des Johannes, 12,9.

Antikes Griechenland und Rom
Die griechischen Drachen waren vor allem Schlangenwesen. Sie kommen aus dem Meer oder hausen in Höhlen, sind oft mehrköpfig, riesig, hässlich und speien Feuer, aber sie haben nur sehr selten Flügel.
Aus der Antike stammt das Wort „Drache“ das wir heute in Europa benutzen. Im Griechischen heißt es „dracon“ (der starr Blickende). Im Lateinischen heißt es „draco“, was nicht zuletzt Harry Potters Gegenspieler in Hogwarts seinen Namen verliehen hat. Im Englischen und Französischen heißt er „dragon“ und im Schwedischen „drake“.

Christliches Mittelalter
Für die Christen des Mittelalters gab es eine starke Verbindung zwischen Drachen und dem Teufel. Auf zahlreichen Abbildungen kann man beide in Kombination sehen. Mal klettern kleine Drachen aus dem Munde eines Besessenen, mal wurden Dämonen in Form von Drachen dargestellt. Wer in der christlichen Mythologie einen Drachen besiegte, tat dies nicht durch Kampfeskraft, sondern durch seinen Glauben und damit durch Gottes Hilfe. Die berühmtesten drei Drachenheiligen sind Margareta von Antiochia, die einen Drachen mit einem Kreuzzeichen abwehrte, Cyriakus, der den Teufel in Form eines Drachen aus einer Kaisertochter austrieb und Georg, dessen Lanzenkampf gegen einen Drachen in zahllosen Darstellungen auf der ganzen Welt zu finden ist.

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Wikinger
In keiner anderen Kultur ist der Drache in der Bildkunst so allgenwärtig wie bei den Wikingern. Drachenköpfe, so weit das Auge sieht. Man findet sie auf Runensteinen, Fibeln, Waffen und in Kirchen. Der Name ihres wichtigsten Schiffstyp ist „Dreki“ – heute auch als „Drachenboot“ bezeichnet. Es stimmt allerdings nicht, dass sich der Drache grundsätzlich als Figur am Bug ihrer Schiffe befand.

Hochmittelalter
Im Hochmittelalter wurde der Drache als Gegner für heldenhafte Ritter dermaßen beliebt, dass kein Heldenepos, der etwas auf sich halten wollte, ohne Drachenkampf auskam. Mit dem Sieg wurde die Jungfrau oder ein ganzes Land errettet und manchmal gingen die besonderen Eigenschaften des besiegten Biestes auf den Helden über. Aus diesem Grund badete Siegfried im Drachenblut, das ihn unverwundbar machte. Andere Helden verspeisten das Herz des Drachen.

Ostasien
Die ältesten ostasiatischen Abbildungen drachenähnlicher Mischwesen stammen aus dem chinesischen Raum aus der Zeit des 15. Jahrhunderts v. Chr.. Sie symbolisierten, gefertigt aus Muscheln und Jade, die königliche Macht. Der wichtigste Drache ist „Long“, der die Grundlage der Chinesen für alle folgenden Drachen legte. Im 10. Jahrhundert übernahm der Buddhismus diese Vorstellung und verbreitete sie im gesamten ostasiatischen Raum.
Der chinesische Drache ist eher positiv belegt (aber nicht ausschließlich). Er steht für den Frühling, das Wasser und den Regen. Zusammen mit dem Phönix, der Schildkröte und dem Einhorn zählt er zu den vier mythischen Wundertieren, die dem Weltschöpfer halfen, die Erde zu erschaffen.
Der chinesische Drache besitzt magische Fähigkeiten und kann viele Jahrtausende alt werden. Er taucht in der gesamten Kunst und Kultur Chinas auf. Skulpturen aus Granit, Holz oder Jade, Tuschezeichnungen, Lackarbeiten, Stickerei, Porzellanfiguren, Keramikarbeiten … jede Form ihn bildlich darzustellen wurde genutzt.
Im Feng Shui muss beim Häuserbau, bei der Gartengestaltung und bei der Landschaftsplanung der Drache unbedingt berücksichtigt werden.
Die Drachen aus japanischen und koreanischen Mythen können sich in Menschen verwandeln und Menschen können als Drachen wiedergeboren werden.
In Indonesien beschützt das (hier weibliche!) Fabelwesen die Felder zur Erntezeit vor Mäusen und Drachenbilder die über Kinderbetten aufgehängt werden, sorgen für einen ruhigen Schlaf bei den Kindern.

Amerika
Quetzacoatl war für mesoamerikanische Männer und Frauen ein Gott, mit dem man sich besser nicht anlegte. Er nahm gerne die Form einer „Amphithere“ an, die auch „gefiederte Schlange“ genannt wird und letztendlich die amerikanische Version eines Drachen ist. Die Darstellungen von Quetzacoatl in seiner Drachenform war den ostasiatischen Drachen sehr ähnlich – so ähnlich sogar, dass sie immer wieder als Beweis dafür angeführt werden, dass es transpazifische Beziehungen zwischen China und dem präkolumbianischen Amerika gegeben hat. Bewiesen wurde dies bis heute allerdings nicht.
Die Drachenwelt Amerikas war in ihrer gestalterischen Bandbreite an die regionale Tierwelt angepasst. In den amerikanischen Drachen finden sich neben der Schlange auch Jaguar, Kaimann und Igel. Interessanterweise haben die amerikanischen Drachen immer wieder auch menschliche Körperteile.

Islam
Im arabischen Raum ist der Drache ein Land-, bzw. Höhlenbewohner, der das Böse verkörpert. Die Darstellung der Drachen im Islam scheint eine Mischung aus sämtlichen anderen Drachenvorstellungen zu sein, die sich zu einem eigenständigen Neuen vermischen.
Der arabische Drache ist vor allem im Mittelalter ein wichtiges astronomisches und astrologisches Symbol. Angeblich lagert ein riesiger Drache am Himmel und bildet mit seinem Kopf und seinem Schwanz den oberen und unteren Knotenpunkt des Mondes. Dieser „Himmelsdrache“ war auch verantwortlich für Sonnen- und Mondfinsternisse, sowie für Kometen. Wie in der westlichen Welt, gibt es im arabischen Raum zahllose Drachenkampf-Geschichten. Viele von ihnen finden sich im Buch der Könige, das etwa im Jahr 1000 entstanden ist.

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Fluch und Segen der Paläontologie
Anfang des 19. Jahrhunderts entdecken Paläontologen erstmals Überreste von Sauriern. Während die Wissenschaft diese Funde feierte, stürzten sich Christen darauf in der Überzeugung, es seien Überreste von Tieren, die auf der Arche keinen Platz mehr gefunden hätten und sahen die Funde als den Beweis für die Existenz der in der Bibel erwähnten Drachen. Einige „Experten“ setzten die biblischen Drachen mit den Sauriern gleich, wodurch die Überlegung aufkam, dass Wesen, die es in die Mythen und Sagen der Menschen geschafft hatten ja lange genug überlebt haben mussten, um in diese Geschichten einzufließen. Dadurch bekam die Theorie Aufwind, dass es möglicherweise auch heute noch Drachen gäbe. Die Jagd nach den Fabelwesen wurde durch reiche Großwildjäger, die auf den ganz großen Fang hofften, zu einem riesigen Geschäft. Die Paläontologie festigte also, quasi versehentlich, den Drachenglauben und übertrug ihn in die Moderne.

Fantasy
In Fantasybildern und in der Fantasyliteratur wird ein Rundumschlag in sämtliche Darstellungen und Vorstellungen von Drachen der ganzen Welt getan. Sie sind sowohl weise Beschützer als auch (vor allem) bösartige, gierige Monster. Den meisten Fantasydrachen ist es gemein, dass sie schön, edel und furchterregend zugleich sind. Ihrem Aussehen ist dabei keine Grenze gesetzt.

Niedliche Drachen
Ab den 70er Jahren erschienen erstmals Kinderbücher und Zeichentrickfilme, in denen Drachen plötzlich nicht mehr bedrohlich sind, sondern klein, niedlich, kuschelig und stets zum Spielen aufgelegt. 1898 legte Kenneth Grahame mit seinem Buch „Der Drache, der nicht kämpfen wollte“ den Grundstein für diese liebenswerte Darstellung von Drachen. Ganz gleich ob Urmel aus dem Eis, Tabaluga, Grisu, der unbedingt Feuerwehrmann werden möchte, oder „Der kleine Drache Kokosnuss“ – Drachen waren plötzlich für viele Kindern das Gegenteil eines Monsters und rangierten auf dem gleichen Level wie Kuscheltiere, Puppen und beliebte Filmfiguren.

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Du gegen dich. Wenn du selbst dein größter Gegner bist. https://tattoo-spirit.de/tsp/darum-bist-du-bei-deinem-naechsten-tattoo-termin-selbst-dein-groesster-gegner/ Thu, 30 Apr 2026 05:00:04 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=562 Mit ein paar einfachen Tipps kann man den nächsten Stechtermin deutlich entspannter angehen, denn Vorbereitung ist das halbe Tattoo.

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Wir alle kennen das: Aufregung vor einem wichtigen Termin und allzu oft mangelnde Vorbereitung. Für einen Termin beim Frisör oder Zahnarzt im Grunde kein wirkliches Problem. Bei einem Tattoo-Termin kann das aber alles schon ganz anders aussehen. Wie oft hören wir: »Heute hat das Tätowieren aber besonders weh getan,« oder »Heute war nicht mein Tag. Wir mußten schon nach eineinhalb Stunden abbrechen,« oder »Merkwürdig, das letzte Tattoo war viel besser verheilt als dieses mal.« In vielen dieser Fälle standen wir uns mit unserer Vorbereitung oder der wichtigen Nachsorge irgendwie selbst im Weg.

Bei einem Tattoo-Termin können wir natürlich nicht alles selbst beeinflussen. Manche Körperstellen tun nunmal mehr weh als andere und auch das Schmerzempfinden ist bei jedem Menschen anders. Trotzdem können wir durch gezielte Vorbereitung einige Faktoren in positivere Bahnen lenken.

Zu einem erfolgreichen Tattoo-Termin gehört viel körpereigene Energie

Die richtige Ernährung
Zu einem erfolgreichen Tattoo-Termin gehört viel körpereigene Energie. Der Prozess des Tätowierens ist für die menschliche Haut und somit für den Kunden purer Stress, denn eine neue Tätowierung ist im Grunde nichts anderes als eine frische offene Wunde. Wer jetzt viel Energie hat, kann mit diesem Körperzustand wesentlich besser umgehen. Daher ist es von elementarer Bedeutung, vor dem Tattoo-Termin ausreichend und gesund zu essen und viel zu trinken.

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Versuche zu entspannen
Wer ständig an die Schmerzen denkt, spürt sie auch stärker. Versuche dich daher abzulenken. Handy raus, Stöpsel in die Ohren und coole Musik oder ein neues Hörbuch reinziehen ist immer noch wesentlich angenehmer, als sich fälschlicherweise auf jeden einzelnen Nadelpieks zu konzentrieren. Je entspannter du bist, desto ruhiger kann dein Tätowierer arbeiten, desto besser wird das spätere Ergebnis.

Foto: Shutterstock

Die richtige Nachsorge
Mangelhafte Nachsorge kann das spätere Tattoo-Ergebnis massiv negativ beeinflussen. Daher ist die strickte Befolgung der Pflegeanleitung deines Tätowierers absolute Pflicht. Leider neigt der Mensch dazu alles selbst am besten zu wissen. »Beim letzten mal hab ich auch nicht eingecremt und bin gleich in die Sonne.« Wer sich mit dieser Einstellung über einen schlechten Heilungsprozess beschwert ist selber schuld und steht sich hier wieder selbst im Weg.

Die Auswahl macht das Tattoo
Am allerwichtigsten ist die Auswahlphase vor einem Tattoo. Besonders für Neulinge ist dies zwar nicht immer leicht, aber umso wichtiger. Da wäre zum einen die Auswahl des richtigen Motives in der richtigen Stilrichtung. Allzu oft hören wir, dass Kunden am nächsten Tag in einem Studio einen Termin haben, aber noch gar nicht wissen, was sie sich stechen lassen wollen. Dass sowas dann oftmals in die Hose geht, ist doch wohl klar. Auch die Auswahl des Studios selbst hat allerhöchste Priorität. Was nützt die schönste Motividee, wenn es ein Tätowierer mangels Qualität oder falscher Stilrichtung nicht umsetzen kann. In der heutigen Zeit sind viele Tattoo-Profis auf besondere Stilrichtungen spezialisiert. Daher kann man einen Tribal-Experten nicht nach einem Portrait Tattoo fragen und einen Realistik-Künstler nicht nach einem Comic-Tattoo. Auskunft über die entsprechenden Stilrichtungen eines Tätowierers gibt entweder die Webseite des Studios oder im Studio selbst das Portfolio, bzw. die ausliegende Arbeitsmappe des Tätowierers.

Foto: Shutterstock
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Der Erfolg eines Tattoos hängt also mit unterschiedlichen Faktoren zusammen. Natürlich kann man sich niemals zu 100 Prozent perfekt auf ein neues Tattoo vorbereiten. Niemand muss die Kohlehydrate aufs Gramm genau abmessen oder den letzten Milliliter Flüssigkeit in sich rein pressen. Bei allem gilt aber nach wie vor die uralte Grundregel, dass es besser ist, sich zu viele Gedanken über ein neues Tattoo zu machen, als zu wenige.

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Cybermobbing im Tattoo Internet https://tattoo-spirit.de/tsp/cybermobbing-im-tattoo-internet/ Wed, 28 Jan 2026 06:00:59 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=78186 Im World-Wide-Web ist nicht alles nur Friede-Freude-Eierkuchen. Immer wieder werden Tattoo-Fans Opfer von beleidigenden Social Media Kommentaren. Diejenigen unter uns, die regelmäßig auch die verschiedenen Anbieter der Sozialen Medien nutzen kennen es, haben es lesend verfolgt, oder sind selbst schon einmal Opfer solcher Anfeindungen geworden. Die Rede ist von Cybermobbing. Dabei hat sich in der […]

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Im World-Wide-Web ist nicht alles nur Friede-Freude-Eierkuchen. Immer wieder werden Tattoo-Fans Opfer von beleidigenden Social Media Kommentaren. Diejenigen unter uns, die regelmäßig auch die verschiedenen Anbieter der Sozialen Medien nutzen kennen es, haben es lesend verfolgt, oder sind selbst schon einmal Opfer solcher Anfeindungen geworden. Die Rede ist von Cybermobbing. Dabei hat sich in der nahen Vergangenheit ein komplett neuer Begriff geprägt: Tattoo-AGNORANZ

AGNORANZ ist die Symbiose aus Ignoranz und Arroganz. Die Ignoranz zeichnet sich dadurch aus, dass eine Person etwas nicht wissen will, oder nicht beachtet. Wenn jemand zum Beispiel die tiefe emotionale Bedeutung eines Tattoos missachtet und nur seine eigenen Qualitätskriterien in den Vordergrund stellt.
Unter Arroganz versteht man das Verhalten von Personen, die ihren eigenen Wert, ihren Rang oder ihre Fähigkeiten unrealistisch hoch einschätzen. Dies trifft zu, bei Internet-Usern, die sich selbst nur allzugerne als Tattoo-Polizei im Web aufspielen, meist aber selbst nur sehr wenig Ahnung von der Materie haben. So wird man zum Beispiel kaum seriöse Tätowierer oder Tattoo-Fans mit langjähriger Erfahrung im Web treffen, die über andere Tattoos ablästern. Mit sich selbst und ihrer Umwelt unzufriedene und nach Aufmerksamkeit bettelnde User hingegen, sind mit Kritik ganz schnell dabei und finden selbst bei dem perfektesten Tattoo-Motiv noch irgendetwas Negatives („Was hat die denn für Socken an?“, „Hättest dir mal die Fußnägel richtig schneiden sollen, das sieht ja ekelig aus!“). AGNORANZ ist also die Verbindung zweier sehr schlechter Eigenschaften bei Personen, die sich selbst fälschlicherweise als den allwissenden Mittelpunkt des Universums betrachten.

Foto: klyaksun, shutterstock.com

Beispiel für Tattoo-Cybermobbing
Sabine, 28 Jahre, aus Oberhausen hat ein ganz neues Tattoo, eine kleine Endlosschleife auf der Schulter. Sie verbindet dieses Symbol mit der unendlichen Liebe zu ihrer kürzlich verstorbenen Mutter. Sie stellt das Bild in eine Facebook-Tattoo-Gruppe und wundert sich über die extrem negativen Reaktionen eines Users. Facebook-User Bernd schreibt: „Schon wieder so eine Scheiße, echt zum kotzen diese Schleifen!“
Sabine: „Ich verstehe nicht, was soll das denn jetzt?“ Bernd: „Ja, wie kann man nur mit so einem Kack-Tattoo rumlaufen?“, Facebook-User Stefan schaltet sich ein und kommentiert: „@Bernd, aber es muss ihr doch gefallen, nicht dir. Musst ja nicht gleich so grob werden.“, Bernd: „Wenn sie keine Kritik vertragen kann, soll sie so einen Mist nicht hier posten!“
Das Spielchen geht so lange weiter und wird immer agressiver und beleidigender, bis ein Gruppenmoderator einschreitet und den kompletten Beitrag löscht.

80 Prozent aller Cybermobbing Vorfälle finden auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram statt, der Rest davon verteilt sich auf Instant Messaging und E-Mails. In Bezug auf Tattoos folgen die Mobbing Attacken sehr oft einem wiederkehrenden Muster: Opfer stellt Tattoo-Foto ein, Täter machen sich über Motiv lustig. Manchmal führen derartige Beiträge in Web-Gruppen zu regelrechten Beleidigungs-Orgien und müssen irgendwann von entsprechenden Moderatoren gelöscht werden.

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Die Gründe für Cybermobbing
Die Gründe für dieses aggressive Verhalten im Internet sind vielfältig. Die Hauptpunkte dafür sind in der Regel: Herrschsucht, bzw. Demonstration von Macht, Angst, bzw. Suche nach Sündenböcken für eigenes Versagen, Weitergabe erlittenen Unrechts an Schwächere, fehlende Konfliktlösungsstrukturen, Neid, Ventil angestauter Aggressionen, Wunsch nach Anerkennung oder Aufmerksamkeit. Experten bringen Cyber Mobbing also meist damit in Verbindung, dass dem Täter etwas fehlt. Mit seinem aggressiven Verhalten versucht der Täter also etwas zu kompensieren.

Wie kann man sich am besten gegen Mobbing im Web schützen?
Mobbing-Täter haben definitiv keinen Spass daran, wenn Opfer nicht reagieren. Kommen also Kommentare wie: „Scheiß Tattoo! Was soll das denn bitte darstellen?“ oder Ähnliches, dann werden viel zu oft täter-ermutigende Gegenfragen gestellt: „Wieso Scheiß Tattoo? Was stimmt denn damit nicht?“ Wer also auf Beleidigungen reagiert hängt bei Cybermobbing-Tätern schon fast am Haken. Besser ist es also, wenn man auf Beleidigungen überhaupt nicht reagiert und andere Beteiligte bittet, dieses ebenfalls zu tun. Den Täter ignorieren ist daher die allerbeste Waffe gegen Angriffe im Internet.

Des weiteren bietet der sparsame Umgang mit persönlichen Informationen einen wirksamen Schutz. Damit ist auch das Veröffentlichen von Tattoo-Bildern im Internet gemeint. Jeder sollte sich bewusst sein, dass er in den öffentlichen Bereichen des Internets auf Kritik stoßen kann, egal wie unbegründet oder unfair sie auch sein mag. Wer daher Angst vor diesen Angriffen hat, der sollte seine Bilder eher mit Freunden im kleineren, privaten Kreis teilen. Wer aber solche Kommentare nicht scheut, der ist gut beraten, wenn er sich beleidigende Kommentare nicht gefallen lässt, kontert und mit kühlem Kopf gegen solche Attacken wehrt.

Hilfe von Dritten
Oft hilft es auch, wenn andere User einem Mobbing-Opfer zur Seite stehen und Hilfe anbieten. Ihr trefft in einer Tattoo-Gruppe auf solch ein Mobbing? Dann bietet dem Opfer eure Hilfe an, indem ihr euch gegen den Täter stellt. Je mehr User dies tun, desto schneller werden die Mobbing-Täter ganz, ganz still. Unrecht sollte auch im Internet benannt werden, wenn es begangen wird und Zivilcourage darf nicht nur im „Real-Life“ existieren, sondern auch bei Pixeln Bits und Bytes.

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Wieso hilft ein Tattoo gegen die Angst vor dem Ertrinken? https://tattoo-spirit.de/tsp/wieso-hilft-ein-tattoo-gegen-die-angst-vor-dem-ertrinken/ Wed, 12 Nov 2025 06:00:22 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=78192 Gerade in der aktuellen Zeit haben immer mehr Menschen Existenzängste. Sie fühlen sich, als würden sie in einem Meer schlechter Nachrichten und dunkler Vorboten ertrinken. Einen Rettungsring bieten Tätowierungen. Corona, Klimawandel, Fake-News … Unsere Welt scheint komplett aus den Fugen zu geraten, und nicht selten sind sogar Depressionen die Folge dieser Zeit. So seltsam es […]

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Gerade in der aktuellen Zeit haben immer mehr Menschen Existenzängste. Sie fühlen sich, als würden sie in einem Meer schlechter Nachrichten und dunkler Vorboten ertrinken. Einen Rettungsring bieten Tätowierungen. Corona, Klimawandel, Fake-News … Unsere Welt scheint komplett aus den Fugen zu geraten, und nicht selten sind sogar Depressionen die Folge dieser Zeit. So seltsam es klingen mag, doch Tattoos können helfen, diese Zeit zu überstehen.

Wie wir schon lange wissen, sind Tattoos nicht einfach nur bunte Bilder auf der Haut. Sie sind in vielen Fällen in der Lage, einen Menschen positiv zu verändern. Darüber hinaus kann die Kraft eines bedeutungsvollen Hautbildes sogar helfen, seelische Schmerzen und Kummer langfristig zu lindern. Tattoos sind sogar fähig, die Symptome von Depressionen oder Burnout zu mindern und zu bekämpfen.

Eine der häufigsten Ursachen für Depressionen ist der Mangel am Neuraltransmitter Serotonin. Dieses körpereigene Hormon steuert unter anderem die Signalübertragung von Reizen im zentralen Nervensystem. Bei einem Serotonin-Mangel tauchen bei einem Menschen unterschiedliche Symptome auf: verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Gefühle von Minderwertigkeit, Antriebsmangel, erhöhte Müdigkeit, mangelnde Fähigkeit, emotional auf die Umwelt zu reagieren, negative und pessimistische Zukunftsperspektiven.

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Und wie wirkt nun ein Tattoo auf unseren Serotonin-Spiegel? Bei dem eigentlichen Prozess des „tätowiert werdens“ schüttet der Körper neben dem Botenstoff Serotonin auch vermehrt Endorphin aus. Bestimmte körperliche Schmerzerfahrungen können durch die Ausschüttung von Endorphinen ein Glücksempfinden hervorrufen. Diese Wirkung ist inzwischen medizinisch anerkannt, wenn auch individuell höchst unterschiedlich erlebt. Der schmerzlinderne Effekt kann beim Tätowieren mehrere Stunden andauern. Endorphin stellt im Gegensatz zum Serotonin nur eine relativ kurze Körperreaktion auf eine negative Situation dar. Die Ausschüttung von Endorphin und Serotonin bietet dem Körper einen evolutionären Schutz gegen Stress-, Angst- und Schmerz-Situationen, genau so, wie viele Tattoofans sie bei ihrem Studiotermin durchleben.

Vor allem Neueinsteiger sind nicht in der Lage, die auf sie zukommende Prozedur richtig einzuschätzen. Sie durchleben eine Phase der Vorfreude, aber auch der Zweifel und der Angst vor Schmerz. Dies ist aber im Grunde eine ganz normale Schutzfunktion unseres Gehirns. Wichtig: Der Serotonin-Spiegel erhöht sich nicht beim Verzehr von Schokolade. Zucker und andere Stoffe sind bekanntermaßen in der Lage, den Serotonin-Spiegel kurzzeitig zu erhöhen. Dabei bietet Zucker aber immer nur eine massive Überdosis am glücklich-machenden Neurotransmitter. Die Folge ist in vielen Fällen ein regelrechter Suchteffekt, der mit immer neuem Verlangen nach Zucker/Serotonin bestraft wird. Die Medizin kennt aber auch die ernährungsfreien Botenstoff-Pusher.

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Positive Erlebnisse versorgen den Körper ebenfalls mit dem Stimmungs-Hormon und dies über einen viel längeren Zeitraum. Endorphine sorgen nun beim Tattoo-Termin für ein mehr oder weniger erträgliches Erlebnis. Nach Abschluss sorgt der psychische Effekt der eigenen Überwindung, der inneren Stärke und des Stolzes auf das neue Tattoo für ein langanhaltendes positives Erlebnis, das mit einem gemütszustands-verbessernden Serotonin-Spiegel über einen längern Zeitraum belohnt wird. Beobachtungen zur Folge steigt dieser sogar, wenn die Erinnerungen an die positiven Emotionen nach dem Tattoo-Termin wieder ins Gedächnis gerufen werden. Dies heißt im Klartext: Das Glückshormon Serotonin ist zwar auch dafür verantwortlich, dass wir uns immer wieder neue Tattoos anschaffen möchten, es bewirkt aber auch eine massive Steigerung unseres Selbstvertrauens, unseres Selbstwertgefühls und unserer inneren Gelassenheit. Mit anderen Worten: Tattoos machen rein wissenschaftlich betrachtet glücklich. Sie bekämpfen Ängste, spenden Trost, stärken unseren Geist und heilen sogar unsere verletzte Seele.

Die Krankheit, die so schwer zu verstehen ist:
Es war sein Hausarzt, dem er sich anvertraute und der das Wort zum ersten Mal in den Mund nahm: »Ich vermute, sie leiden unter einer Depression.« Für den damals 49-jährigen Thomas wurde damit vieles auf einmal klar. Schon monatelang fühlte sich sein komplettes Leben an wie ein einziger Albtraum: »Es ist ein Gefühl, als wäre ich unter Wasser. Alles scheint emotional dumpfer, leiser, kaum wahrnehmbar. Und immer wenn ich versuche, an die Oberfläche zu gelangen, zieht mich irgendetwas nur noch tiefer hinunter.« Erst mit der Akzeptanz dieser Diagnose kam für Thomas auch endlich die Möglichkeit, seine Depression besser zu verstehen, mit ihr zu leben und sie umfassend zu lindern.

Hilfe gibt es bei der Deutschen Depressionshilfe
Tel: 0800-11 10 111,
www.deutsche-depressionshilfe.de

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Bewegende und private Tattoo Geschichten https://tattoo-spirit.de/tsp/bewegende-und-private-tattoo-geschichten/ Fri, 24 Oct 2025 05:00:40 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=68363 Die Gründe für eine Tätowierung sind so zahlreich, wie die Motive selbst. Oftmals stehen selbst hinter einfachsten Tattoos sehr beeindruckende und teils bewegende Geschichten. Viele halten diese Geschichten fest im Herzen und manche möchten sie mit anderen teilen. Hier haben wir eine Auswahl ungewöhnlicher Geschichten mit außergewöhnlichen Menschen und deren Erlebnissen. Das Tattoo gegen die Suizidgedanken […]

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Die Gründe für eine Tätowierung sind so zahlreich, wie die Motive selbst. Oftmals stehen selbst hinter einfachsten Tattoos sehr beeindruckende und teils bewegende Geschichten. Viele halten diese Geschichten fest im Herzen und manche möchten sie mit anderen teilen. Hier haben wir eine Auswahl ungewöhnlicher Geschichten mit außergewöhnlichen Menschen und deren Erlebnissen.

Das Tattoo gegen die Suizidgedanken – Sandra hat sich ein sehr originelles Watercolor-Tattoo stechen lassen.

»Ich habe eine bipolare Störung und dadurch fast täglich Suizidgedanken. Obwohl ich sehr dankbar dafür bin, den Kampf gegen meine bösen Geister immer wieder zu gewinnen, so ist es doch ein sehr anstrengender und täglicher Kampf. Der Refrain aus dem Lied One more Light von der Band Linkin Park gehört aus mehreren Gründen zu meinen Lieblingssongs. Dort wird gefragt, wen es kümmern würde wenn ein weiteres Licht erlöschen würde, in einem Himmel von Millionen Sternen. Ich habe den Songtext auf ein Blatt Papier gedruckt und meine Freunde und Familienmitglieder haben gemeinsam darum geschrieben, dass es sie kümmert (I do). Meine Tätowiererin hat das dann schließlich mit ein wenig Watercolor zauberhaft umgesetzt und ich bin unglaublich glücklich mit meinem Tattoo.«

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Die Erinnerung an Opa – Nur ein einziges kleines Tattoo, aber mit sehr tiefer Bedeutung.

»Ich habe nur dieses eine Tattoo. Es ist ein Replikat der Konzentrationslager-ID meines Großvaters. Opa war im zweiten Weltkrieg im Gefangenenlager Matthausen. Er überlebte die unglaublichen Schrecken des Krieges und lebte danach ein glückliches Leben bis zu seinem Tod im Alter von 96 Jahren. Gut ein Jahr nach dem Begräbnis ging ich mit einem alten Foto zu einem Tattoostudio. Ich erzählte der Tätowiererin vor Ort die Bedeutung der Zahlenkombination. Das Tattoo dauerte nur ein paar Minuten, vielleicht gerade einmal so lange, wie diesen Text hier zu tippen. Als ich aufstand und das Tattoo bezahlen wollte, erklärte mir die Tätowiererin: ‘In den 12 Jahren, seit ich das hier mache, ist das das wichtigste Tattoo gewesen, das ich gestochen habe. Das ist kostenlos.’«

Der väterliche Rat – Auch wenn er gegangen ist, so bleibt doch ein Teil von ihm.

»Im vergangenen Jahr wurde bei meinem Vater ein Hirntumor im Endstadium diagnostiziert. Man sagte ihm, er hätte wahrscheinlich nur noch ein paar Monate zu leben. Eines Tages malte er drei Symbole auf ein Blatt Papier und erklärte mir ihre Bedeutung: Sei offen für Veränderungen, bestimme selbst dein Schicksal und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Bevor er ins Hospiz eingeliefert wurde ging ich mit ihm in ein Tattoostudio und wir ließen uns beide die Symbole stechen. Vor zwei Monaten ist mein Vater gestorben. Er ist gegangen, doch irgendwie ist ein Teil von ihm immer bei mir. Sein väterlicher Rat wird mich als Tattoo mein Leben lang begleiten.«

Ein Tattoo für die Rettung – Der Sohn des Geretteten bedankt sich mit einer Tätowierung bei der jungen Retterin.

Mary Skivers (33) ist Rettungssanitäterin in Hillingdon, einem Stadtteil im Westen von London. Seit über acht Jahren arbeitet sie bereits in ihrem Traumberuf und ist täglich im Einsatz auf englischen Strassen. Eine kleine Tätowierung erinnert sie stets an einen ganz speziellen Rettungseinsatz, der sich vor gut einem Jahr ereignete.
Mary und ihr Kollege waren wie gewohnt unterwegs, als sie von der Leitstelle ein Notruf erreichte. Sie fuhren zu einer Großbaustelle auf der sich ein schwerer Unfall ereignet hatte.
Pete Benning (54), Bauarbeiter aus Enfield, wäre beinahe getötet worden. Er stand versehentlich hinter einem großen Kipplader, der gerade seine tonnenschwere Steinladung ablud. Benning konnte sich zwar mit einem beherzten Sprung aus der unmittelbaren Gefahrenzone bringen, dennoch wurde er von zwei großen Felsbrocken getroffen. Einer traf sein Bein, der größere Brocken traf ihn mitten auf der Brust. Als Rettungssanitäterin Mary eintraf, war Bennig noch bei Bewusstsein, klagte jedoch über große Schmerzen vor allem im Brustbereich. Mary erkannte schnell, dass die Verletzungen lebensbedrohend waren. Sofort nach der Erstversorgung brachte sie ihn in die nächstgelegene Unfallklinik. Ihr schnelles Handeln hatte Benning ganz offensichtlich das Leben gerettet, denn in einer Notoperation stellte sich schnell heraus – die inneren Verletzungen waren so stark, dass Benning wohl nach kürzester Zeit innerlich verblutet wäre.
Gerade eine Woche nach dem Vorfall, Benning befand sich immer noch im Krankenhaus, meldet sich ein junger Mann in der Rettungsstelle und fragte nach Mary. Es war Edward (25) Sohn von Pete Benning und Tätowierer aus dem 70 Kilometer entfernten Brighton. Edward bedankte sich für die Rettung seines Vaters und schenkte Mary einen Tattoo-Gutschein, egal was sie sich in welcher Größe auch wünschen würde, er würde es ihr stechen.
Vor genau zwei Monaten hat Mary dann den Gutschein bei Edward eingelöst. Sie wollte lieber etwas Schlichtes, Kleines, aber ein bedeutungsvolles Motiv. Sie hat sich von ihm ein kleines Horus-Symbol auf den Unterarm tätowieren lassen. Das Auge des Horus ist eines der bekanntesten ägyptischen Hieroglyphen. Das Horus-Auge wird auch als Mondauge bezeichnet. Das Zeichen dient als Schutz vor dem Bösen und symbolisiert zugleich Gesundheit und das Leben. Jetzt trägt es auch Mary, voller Stolz und aus tiefer Überzeugung. Das Tattoo ist nun ihr neuer Beschützer und ständiger Begleiter bei den oftmals schwierigen Rettungseinsätzen auf den Straßen der Stadt.

Sein Tattoo erinnert ihn an den Verlust seiner besten Freunde – Die rührende Tattoo-Geschichte von Thomas aus Berlin. Er durchlebte die Hölle auf Erden und sein Tattoo zeigt seinen langen Weg zurück ins Licht.

Da sitze ich zu Hause und schreibe an den Artikeln dieser Ausgabe. Meine Frau ist zum Einkaufen gefahren und meine Tochter sitzt vor dem Fernseher, zwischen den unzähligen Negativ-Meldungen und Nachrichten des Tages, nach einem geeigneten Kinderprogramm und schönen Geschichten suchend. Während wir uns von weich-gespülten Medien vernebeln lassen, scheinen die wirklich wichtigen Geschichten des Lebens gerade an uns Erwachsenen vorüberzuziehen, ohne dass wir sie bemerken. Aber sind es nicht gerade diese Gesichten, die uns dabei helfen, Mut und Hoffnung zu schöpfen, um unser eigenes Schicksal positiv zu gestalten? Dabei müßten wir doch einfach nur zuhören.
Von so einer Geschichte möchte ich euch heute erzählen: Es war an einem Frühlingswochenende im Jahr 2000, Convention Magdeburg, jede Menge Tätowierer und Besucher und eine tolle Stimmung. Ich schlendere durch die vielen Gänge der Halle auf und ab, immer auf der Suche nach geeigneten Momenten für geeignete Fotos. An einem Tattoo-Stand bleibe ich stehen. Hier sitzen ein Tätowierer und sein Kunde eng zusammen, und während der Tätowierer hochkonzentriert am Oberarm des Kunden seine Arbeit verrichtet, laufen dem Kunden etliche Tränen über die Wangen. Auf dem Oberarm ein großer Baum mit vielen kleinen Blättern daran. Der Kunde – ein kräftiger und richtig gut aussehender Typ, auf den viele Männer neidisch wären und Frauen sich die Hälse mehrfach verdrehen würden. Du meine Güte, eine so schmerzhafte Stelle ist der Oberarm doch gar nicht, denke ich noch, während der Tätowierer seine Arbeit beendet und sein Kunde tief durchatmend sein Unterhemd wieder anzieht. Ich frage den Tätowierer, ob das Tattoo denn wirklich so schmerzhaft gewesen sei. Dieser schüttelt leicht den Kopf und erklärte mir, dass dieses Motiv eine ganz besondere Bedeutung habe. Er ermuntert Thomas, so der Name des Kunden, mir ruhig davon zu berichten. Ich setze mich neben ihn, Thomas wischt sich zunächst die Tränen aus dem Gesicht und fängt mit zittriger Stimme an, mir seine Geschichte zu erzählen. „Ich habe in meinem Leben wirklich viel falsch gemacht. Eltern und Freunde enttäuscht, Lehre geschmissen und schnell in ziemlich schlechte Kreise geraten. Ich hatte so viele Träume, wie jeder andere auch. Meine jedoch zerplatzten wie dünne Seifenblasen sehr früh und durch meine eigene Schuld. Erst war es nur just-for-fun, hier ein paar Joints, da ein wenig Koks. Um es kurz zu machen – es dauerte nicht lange und ich hing an der Nadel, spritze Heroin und war ein richtiger Junkie. Das Ganze ging mehrere Jahre so, und während ich wie im freien Fall immer weiter abstürzte, machten mich die Drogen immer mehr kaputt. Du weißt genau, dass das alles ein böses Ende nimmt, doch du kannst nicht aufhören. Es ist, als würdest du im Auto mit 100 Sachen auf eine Wand zurasen, findest aber keine Bremse. Irgendwann kam dann natürlich der Crash, ich landete mit einer Überdosis in der Notaufnahme, Herzstillstand, eine Wochen Koma. Ich überlebte und ich hatte Glück. Ich bekam einen Therapieplatz und nach einiger Zeit ging es auch Stückchen für Stückchen bergauf.“ Thomas wischt sich eine weitere kleine Träne aus dem Gesicht, während ich nach dem Zusammenhang zu seiner Tätowierung frage. „In der Therapie hatten zwei Freunde und ich die Idee mit dem Tattoo. Der ganz persönliche Baum des Lebens. Jedes einzelne Blatt steht dabei für einen weiteren Monat ohne Drogen. Die Ärzte erklärten mir damals, dass nach ca. vier Jahren die Rückfallquote immer geringer werden würde und ich dann das Schlimmste hinter mir hätte.“ Ich schaue mir das Tattoo genauer an. Ein kräftiger Baum, dessen Wurzeln am Ellenbogen beginnen und mit seiner Blätterkrone bis weit über die Schulter reicht. Auf jedem Blatt stehen Zahlen – 2/00, 5/98, 11/99. Jedes Blatt trägt den Monat und das Jahr seines Neuanfangs, so erklärt mir Thomas. Einige Äste sind dabei noch ohne Blätter. „Ich habe heute den dritten Geburtstag meines zweiten Lebens und das Blatt, das ich heute tätowiert bekommen habe, steht für den 36. Monat, für mich ein ganz besonderer Moment. Noch zwölf Blätter – dann kann ich sicher sein, dieses neue Leben auch wirklich bewältigen zu können. Natürlich mache ich mein Schicksal nicht an 48 tätowierten Blättern und einem Baum fest, doch ich schöpfe daraus sehr viel Kraft und Mut.“ Am Fuße der Baumwurzel liegen zwei tätowierte Laub-Blätter, verwelkt und verdorrt. Sie zeigen das Schicksal der beiden Freunde von Thomas, die es nicht schafften und nur ein Jahr nach Therapiebeginn starben. Thomas schaut zu mir auf und blickt mir tief in die Augen. „Jeden einzelnen Tag, wenn ich in den Spiegel schaue, erinnert mich dieses Tattoo an meine Fehler, an den Tod meiner Freunde, aber vor allem an mein neues Leben und an die Aufgaben, die ich noch zu bewältigen habe. Dieses Tattoo hilf mir dabei so sehr. Ich bin mir sicher, dass ich es schaffen werde.“
Und das hat er dann auch. Heute lebt Thomas in Berlin-Tempelhof. Nach Abendschule und nachgeholtem Abschluß, ist er heute erfolgreich im Beruf, glücklich verheiratet und stolzer Vater einer dreijährigen Tochter. Noch heute bekomme ich eine leichte Gänsehaut, wenn ich an diesen Baum des Lebens zurückdenke.

Während ich diese kurze Geschichte beende, laufen im Fernsehen wieder neue Nachrichten. Von Unruhen in Pakistan, Steuererhöhungen und Kriegs-Budgets ist dort die Rede. Eine negative Meldung jagt die nächste. Die wirklich positiven Geschichten finden keinen Platz in den Acht-Uhr-Nachrichten. Ich schalte den Fernseher aus, setze mich zu meiner kleinen Tochter, drücke sie ganz fest an mich und flüstere ihr leise ins Ohr wie sehr ich sie liebe. Dann lausche ich ihren Geschichten, ihren Nachrichten, die sie heute in der Schule und auf dem Spielplatz erlebt hat.

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Kostenfalle Cover-Up. Worauf man wirklich achten muss https://tattoo-spirit.de/tsp/kostenfalle-cover-up/ Thu, 16 Oct 2025 05:00:03 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=63490 Überdeckende Tattoos, sogenannte Cover-Ups sind zur Zeit in aller Munde. Durch die TV-Medien gehyped, suchen diese ganz besonders anspruchsvollen Tattoo-Motive einen wirklichen Spezialisten. Bei allem im Leben gibt es nicht nur gute, sondern auch schlechte Entscheidungen. Im Bereich moderner Tätowierungen ist das nicht anders. Auch hier hadert manch einer mit einem alten Motiv, das, aus […]

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Überdeckende Tattoos, sogenannte Cover-Ups sind zur Zeit in aller Munde. Durch die TV-Medien gehyped, suchen diese ganz besonders anspruchsvollen Tattoo-Motive einen wirklichen Spezialisten.

Bei allem im Leben gibt es nicht nur gute, sondern auch schlechte Entscheidungen. Im Bereich moderner Tätowierungen ist das nicht anders. Auch hier hadert manch einer mit einem alten Motiv, das, aus welchen Gründen auch immer, früher cool und heute ungeliebt ist. Hilfe verschaffen hier in der Regel die überdeckenden Tattoos, die sogenannten Cover-Ups.

Ein Tattoo zu überdecken ist in der Realität wesentlich schwieriger, als der Name vielleicht vermuten lässt, denn neue Farbe legt sich nicht einfach wie eine Decke über das alte Tattoo und läßt es auf diese Weise verschwinden. Neue Farbpigmente werden hingegen in die selben Hautschichten eingebracht, wie das alte Motiv. Die Kunst ist daher, das neue Motiv, die Größe und die Farbe so zu wählen, dass das alte Tattoo vom neuen Motiv im Idealfall vollständig vereinnahmt und damit gecovert werden kann.

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Wie für unterschiedliche Stilrichtungen auch, bedarf ein gutes Cover-Up einen entsprechenden Spezialisten. Solche Spezialisten sind zum Beispiel die Tätowierer Danijel Scepanivic aus dem Wuppertaler Studio Tattoo 4 You, Torsten Lehmann, vom Studio Lehmanns Artefaktorium Papilio in Titisee-Neustadt und Rolf Drescher aus der Gallerie Herzstich in München. Während sich Danijel meist mit den Black & Gray Motiven austobt, kommt bei Thorsten sehr viel Farbe ins Spiel und Rolf darf man getrost als Multitalent bezeichnen. Eines haben alle drei jedoch gemeinsam, sie sind echte Meister, wenn es um die Überdeckung alter Tätowierungen geht. Dass solche Tätowierer nicht nur echte Künstler sind, sondern auch enorme Kosten ersparen können, erklären wir gleich.


In manchen Fällen ist das reine covern eines alten Tattoos nicht ohne weiteres möglich und in anderen Fällen vom Kunden auch gar nicht gewollt.

In manchen Fällen ist das reine covern eines alten Tattoos nicht ohne weiteres möglich und in anderen Fällen vom Kunden auch gar nicht gewollt. Bei solchen Tattoo-Fans kommen dann moderne Dermatologen ins Spiel. Sie sind in der Lage mit aufwendigem High-Tech Equipment, die Tattoos verblassen zu lassen, bis hin zur fast vollständigen Entfernung. Die Laser-Technologie spaltet dabei in einem komplizierten Prozess die Farbpigmente des Tattoos auf. In mehreren, schmerzhaften Sitzungen wird das Tattoo immer weiter behandelt und verblasst dabei immer stärker. Jetzt kommen wir zum ersten Punkt der unnützen Kostenfalle: Manche Dermatologen möchten ihren Patienten natürlich so viele Sitzungen wie möglich „verkaufen“, denn Laser-Behandlungen sind zwar mittlerweile sehr effektiv, aber immer noch unglaublich teuer. Für das lasern eines kleinen Motivs von ca. 10×10 Zentimeter verlangen einige Fachärzte zwischen 2.000 und 2.500 Euro. Damit ist eine Laserentfernung in vielen Fällen nicht nur schmerzhaft für den Geist, sondern vor allem für die Geldbörse des Kunden, denn die Krankenkassen zahlen hier natürlich nichts dazu. Dass bei den meisten Tattoos aber gar nicht diese hohen Kosten anfallen müssten, erzählen manche Ärzte ihren Patienten leider nicht. Denn in den Fällen, in denen ein Kunde sein altes Tattoo später überdecken lassen möchte, werden überhaupt nicht so viele Laser-Sitzungen notwendig. Wenn also jede einzelne Sitzung zwischen 200 und 300 Euro kostet und 10 bis 15 Sitzungen anberaumt werden, dann kann ein Cover-Up immens viel Zeit und vor allem Geld sparen. Wichtig ist hier das direkte Gespräch mit dem Tätowierer, noch bevor ein Dermatologe mögliche Behandlungstermine plant. Der Tätowierer kann durch seine Erfahrung sehr gut einschätzen, welche einzelnen Elemente und Bereiche des alten Tattoos mittels Laser wie stark aufgehellt werden müssten, um ein bestmögliches Cover-Up-Ergebnis zu gewährleisten.

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Cover-Ups erfahren, angeheizt durch die TV-Medien, aktuell einen großen Boom. Leider möchten auch einige Tätowierer auf den wirtschaftlich interessanten Cover-Up-Zug aufspringen und bieten die Überdecker an, obwohl sie, aufgrund verschiedener Faktoren, nicht dafür geeignet wären. Beispiel: Ein Spezialist für feine schwarz-graue Ornamente ist nicht wirklich dafür geeignet um ein großflächiges Comic-Tattoo zu covern und ein Fachmann für kleine Einsteiger-Motive kann mit Sicherheit auch nicht optimal einen halben Rücken covern. Machbar ist unglaublich viel, aber eine gewisse Grundqualität, ein hohes Verständnis vom Zusammenspiel alter und neuer Farben und Erfahrung, sind die wichtigsten Eckpfeiler eines soliden Cover-Up Tätowierers. Rolf Drescher, Torsten Lehmann und Danijel Scepanovic sind eben solche Tätowierer, die mit viel Fantasie und Liebe zum Tattoo, alte Motive durch neue Hautkunst verschwinden lassen. Hier kommt aber die zweite Kostenfalle: Tätowierer werden in der Regel, ebenso wie Dermatologen, in Stundensätzen bezahlt. Der Tätowierer vereinbart mit seinen Kunden meist einen Preis, der sich aus dem ausgerechneten notwendigen Stunden zusammensetzt.


Je größer ein Tattoo, desto mehr Stunden braucht der Tätowierer, desto teurer wird das Tattoo

Das heißt: Je größer ein Tattoo, desto mehr Stunden braucht der Tätowierer, desto teurer wird das Tattoo. Da liegt es leider nahe, dass ein ungeeigneter Tätowierer seinem Kunden ein viel größeres Tattoo als notwendig verkaufen möchte. Der qualifizierte Tätowierer hingegen ist zwar oftmals Künstler, aber selten ein Zauberer. Der gute Cover-Up Spezialist braucht eine gewisse Fläche auf der Haut des Kunden, um mit seinem neuen Motiv das alte Tattoo wirklich verschwinden zu lassen. Wenn der Kunde aber ganz spezielle Wünsche bezüglich des Cover-Ups hat, zum Beispiel aufwendige Details, dann wirkt das Motiv nur, wenn es in einer ausreichenden Größe gestochen wird. Beispiel: Der ungeliebte Namensschriftzug der Ex-Freundin soll mit einen gleichgroßen, mega-detailreichen Realistik-Löwen überdeckt werden. Ergebnis = Unmöglich. Hier gilt, so wie bei allen Tätowierungen: Je größer das Tattoo, desto detailreicher kann es gestochen werden. Die Größe und die Kosten eines späteren Cover-Ups hängen also von unterschiedlichen Faktoren ab. Wichtig hier: Auch wenn Tattoos Kunst sind, so sind sie auch immer zugleich eine gewisse Dienstleistung und da ist der Kunde auch immer noch ein klein wenig König, soll heißen, ein Cover-Up ist immer auch eine Verhandlungssache.

Bei aller Euphorie, die moderne Cover-Ups zur Zeit entfachen – wichtig ist hier immer der direkte Austausch mit einem professionellen und erfahrenen Tätowierer. Gute Studios gibt es wie Sand am Meer, im Internet oder den Studios selbst, liegen die Referenzen und Portfolios der jeweiligen Künstler zur Begutachtung bereit. Als Kunde sollte man sich gerade, bei Cover-Ups, besonders gründlich über das jeweilige Studio und dessen Erfahrung informieren, denn schließlich sollte man den selben Fehler nicht gleich zwei mal machen.

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Handflächen Tattoos: Ja? Nein? Vielleicht? https://tattoo-spirit.de/tsp/handflaechen-tattoos-ja-nein-vielleicht/ Fri, 26 Sep 2025 05:00:29 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=67934 Heute möchten wir euch ein paar Tattoos zeigen, von denen wir euch eigentlich zu 90 Prozent abraten würden – die Rede ist von Tätowierungen auf den Handflächen. Kaum eine andere Körperregion wird von Tätowierern in aller Welt so kontrovers diskutiert, wie diese. Gestochen wurden die Arbeiten dieser Galerie vom Londoner Tattoo-Künstler Luke Ashley. Aber warum […]

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Heute möchten wir euch ein paar Tattoos zeigen, von denen wir euch eigentlich zu 90 Prozent abraten würden – die Rede ist von Tätowierungen auf den Handflächen. Kaum eine andere Körperregion wird von Tätowierern in aller Welt so kontrovers diskutiert, wie diese. Gestochen wurden die Arbeiten dieser Galerie vom Londoner Tattoo-Künstler Luke Ashley.

Aber warum wollen wir euch im Grunde von diesen Tattoos abraten? Dafür gibt es mehrere Gründe, die in erster Linie Neueinsteiger betreffen. Zum einen ist die Handfläche eine der sensibelsten Hautregionen des menschlichen Körpers, ergo sind Tattoos auf den Handflächen in der Regel gleich um ein Vielfaches schmerzhafter als normale Tattoos. Da das Schmerzempfinden ja bekanntlich sehr unterschiedlich ist, wird der eine damit leben können, während andere wahrscheinlich in ein mittelschweres Koma fallen.

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Der zweite Grund ist die Tatsache, das man Tattoos auf der Handfläche nicht wirklich verstecken kann. Oberarmtattoos, Rücken-Motive oder Tätowierungen auf dem Fuss – alles kann man mehr oder weniger mit Kleidungsstücken abdecken. Kopf, Hals und Hände sind dagegen etwas völlig anderes und daher auch die Handflächen. Da man in einigen Berufen immer noch Probleme mit sichtbaren Tattoos bekommen kann, können wir diese Körperstelle nicht bedenkenlos für jeden Tattoo-Fan empfehlen.

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Der dritte und definitiv wichtigste Grund – Tattoos auf den Handflächen weisen eine extrem schlechte Haltbarkeit auf. Sie verblassen sehr schnell und sind dann nicht mehr sonderlich schön anzuschauen. Der Grund dafür liegt in der Anatomie der Hand. Die Flächen dort unterliegt einer unglaublich schnellen Regeneration. Das ist gut für eine Heilung aber sehr schlecht für die Haltbarkeit eines Tattoo-Motives. In fast allen Fällen müssen Handflächen-Tattoos nach einer gewissen Zeit nachgestochen werden (siehe Foto: Links frisch gestochen, in der Mitte verblasst und rechts nachgestochen).

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Bei Handflächentattoos gilt: Je detailreicher ein Motiv auf den Handflächen, desto eher sieht es im Alterungsprozess schlecht aus. Die Teillösung in diesem Fall liegt in der Beschaffenheit des Motives und der Auswahl des Tätowierers. In beiden Fällen ist der englische Tattoo-Künstler Luke Ashley eine hervorragende Wahl. Er ist ein absoluter Spezialist was diese Körperpartie angeht und sticht vor allem einfache, plakative Motive mit viel freien Flächen und starken, klaren Linien.

Fazit: Handflächen-Tattoos sind aktuell der heiße Shice, aber bergen mehrere Risiken. Wer schon total zugetackert ist, bei dem macht das Handflächen-Tattoo den Kohl auch nicht mehr fett (für die sind die Bilder als Inspiration gedacht), aber Neueinsteigern sollten die Finger, oder besser gesagt die Hände davon lassen. Die meisten Tätowierer werden solche Tattoos wahrscheinlich aus den zuvor genannten Gründen ablehnen, aber wer an einen Spezialisten wie Luke Ashley gerät der bekommt zumindest für eine gewisse Zeit ein echtes Badass Tattoo.

Mehr Infos zu Luke Ashley: Instagram

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Tattoos an der Leiste – alles Wissenswerte zusammengefasst https://tattoo-spirit.de/tsp/tattoos-an-der-leiste-alles-wissenswerte-zusammengefasst/ Sat, 30 Aug 2025 05:00:51 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=109577 Wer sich stechen lassen möchte, muss sich nicht nur für das passende Motiv, sondern auch für die richtige Körperstelle entscheiden. Die Leiste direkt an der Hüfte ist regelmäßig dann die perfekte Wahl, wenn das Tattoo im Alltag nicht immer gesehen werden soll. Vor allem bei Frauen wirkt hier ein Tattoo besonders verführerisch. Es gibt allerdings […]

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Wer sich stechen lassen möchte, muss sich nicht nur für das passende Motiv, sondern auch für die richtige Körperstelle entscheiden. Die Leiste direkt an der Hüfte ist regelmäßig dann die perfekte Wahl, wenn das Tattoo im Alltag nicht immer gesehen werden soll. Vor allem bei Frauen wirkt hier ein Tattoo besonders verführerisch. Es gibt allerdings ein paar Dinge, die berücksichtigt werden sollten.

Welche Motive an der Leiste besonders wirken

In der Leistengegend sieht ein Tattoo besonders verspielt aus. Allerdings kann es im Gegensatz zu anderen Tätowierungen nicht jederzeit und von jedem gesehen werden. Lediglich wenn man Unterwäsche trägt oder sich in einem intimen Moment befindet, wird es auch von anderen Augen wahrgenommen. Die versteckte Position macht das Tattoo an der Leiste für viele Menschen zur perfekten ersten Tätowierung. Wer den Kreis der Eingeweihten vergrößern möchte, kann im Internet schnell fündig werden. Der beste Forum gibt nicht nur die Möglichkeit, sich zu allen erdenklichen Erotikthemen auszutauschen, sondern auch interessante Kontakte zu knüpfen.

Filigrane Motive kommen an der Leiste besonders schön zur Geltung, während dick gestochene und große Motive hier weniger empfehlenswert sind. Kleine, dünn gestochene Blumen sowie feine Schriftzüge sind hier eine hervorragende Wahl. Es ist auch wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, welche Botschaft das Tattoo vermitteln soll. An dieser intimen Stelle bietet sich das Tattoo als Symbol für Sexualität an. Ob eine feurige Chilischote, eine zarte Blume oder ein herausforderndes Wort wie „Passion“, das Tattoo sollte sorgfältig ausgewählt werden und zu dem eigenen Charakter passen.

Schmerzen und Haltbarkeit

Die Haut in der Leistengegend ist besonders dünn. Deshalb ist das Stechen eines Tattoos an dieser Körperstelle nicht ganz schmerzfrei. Die Leistengegend wird jedoch nicht zu den schmerzhaftesten Körperstellen gezählt. Wesentlich schmerzhafter sind Tätowierungen am Fuß, an den Fingern, an der Innenseite des Oberarms oder auf den Rippen. Hinzu kommt, dass es sich bei Tattoos in der Leistengegend im Regelfall um relativ kleine Motive handelt, sodass das Stechen nicht allzu lange dauert. Daher kann durchaus von einem vorrübergehenden Schmerz gesprochen werden.

Eine vergleichbar gute Haltbarkeit zeichnet eine Tätowierung an der Leiste aus. Hintergrund ist die Tatsache, dass an dieser Stelle üblicherweise nur wenig Reibung entsteht. Anders sieht es beispielsweise an den Füßen oder Fingern aus. Hier nutzen sich die Tätowierungen schneller ab und es muss öfter mal nachgestochen werden. Dennoch lohnt es sich, das Tattoo nach zwei bis drei Monaten erneut vom Tätowierer kontrollieren und gegebenenfalls nachstechen zu lassen.

Schwangerschaft – das ist zu beachten

Ob durch eine Gewichtsveränderung oder eine Schwangerschaft, der Körper verändert sich und mit ihm auch die Tätowierung. Die Farbe befindet sich unter der Haut, bei Dehnung der Haut dehnt sich die Tätowierung mit. Da die Haut aber sehr elastisch ist, kann sich die Tätowierung auch wieder zurückentwickeln. Dennoch ist es nach einer Schwangerschaft oder einer Gewichtsreduktion denkbar, dass die Tätowierung nicht in die ursprüngliche Form zurückfindet und deformiert wirkt. Auch Schwangerschaftsstreifen können die Optik beeinträchtigen und das Tattoo unter Umständen sogar einreißen lassen. In der Regel verschwinden solche Beeinträchtigungen nicht mehr.

Wer tendenziell häufiger zu- und abnimmt oder seine Familienplanung noch nicht abgeschlossen hat, sollte vielleicht eine andere Körperstelle favorisieren, die weniger von Veränderungen betroffen ist.

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Biologie sorgt für den perfekten Tattoo-Tag https://tattoo-spirit.de/tsp/der-perfekte-tattoo-tag/ Wed, 20 Aug 2025 05:00:28 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=63769 Aktuelle Statistiken zeigen, wie unterschiedliche Zeiten & Faktoren eure Tagesform für den lang ersehnten und anstrengenden Tattoo-Termin-Tag positiv beeinflussen können. Wir geben euch die wichtigsten Fakten, damit euer neues Tattoo auch im Entstehungsprozess so angenehm wie möglich für euch wird. Studien gibt es, ebenso wie Tattoo-Motive, wie Sand am Meer. Die einen sind für medizinische […]

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Aktuelle Statistiken zeigen, wie unterschiedliche Zeiten & Faktoren eure Tagesform für den lang ersehnten und anstrengenden Tattoo-Termin-Tag positiv beeinflussen können. Wir geben euch die wichtigsten Fakten, damit euer neues Tattoo auch im Entstehungsprozess so angenehm wie möglich für euch wird.

Studien gibt es, ebenso wie Tattoo-Motive, wie Sand am Meer. Die einen sind für medizinische Zwecke, die anderen für soziale oder politische Untersuchungen, aber meistens sind sie doch recht theoretischer und trockener Natur. Studien zum Thema Tattoo sind da schon ein wenig interessanter und wenn diese dann mit medizinisch-biologischen gemischt werden, kommt, im wahrsten Sinne des Wortes, Farbe ins Spiel.

Die Forschungs-Ergebnisse ergeben ideale Hinweise für den perfekten Tattoo-Tag

Der britische Nahrungsmittelhersteller Forza Supplements hat für die verschiedensten Tätigkeiten die besten Tageszeiten erforscht. Dabei geben die Forschungsergebnisse ideale Hinweise für den perfekten Tattoo-Tag. Eine der ersten und wichtigsten Vorbereitungen auf deinen Tattoo-Termin ist ein guter Schlaf. Ideal werden mindestens sieben bis maximal neun Stunden Schlaf genannt. Du solltest also am Tag vor deinem Tattoo-Termin zeitig ins Bett gehen, denn selbst wenn du deinen Termin erst im späteren Verlauf des Tages hast, so kann zu wenig Schlaf kontraproduktiv sein, da du den ganzen Tag lang mit einem Energie-Defizit verbringen mußt. Ebenso wichtig wie Schlaf ist Nahrung. Ohne regelmäßige Nahrungsaufnahme kann der Körper nicht ideal funktionieren. Ca. 5 bis 6 Stunden nach dem Frühstück sollte man zu Mittag essen. Das Abendessen passt dem Organismus gegen 18 Uhr am besten. Bergab geht es ab 22:00 deutlich, der Körper stellt sich langsam auf das Schlafengehen ein. Für den Tattoo-Fan ergeben sich daraus unterschiedliche Zeiten, die das Stechen für ihn entsprechend negativer oder positiver gestalten.

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Der Körper am Tattoo-Tag
Welche Uhrzeit ist denn nun die beste, für den nächsten, ausführlichen Tattoo-Termin?

06:00 – Ab sechs Uhr morgens beginnt für den Körper der neue Tag. Herzfrequenz steigt, Hormonproduktion steigt, Blutdruck steigt. Die Melatonin-Produktion (ist für den Schlafrhythmus verantwortlich) sinkt. Idealer Zeitpunkt für das Aufstehen ist laut Forschungsergebnis 06:45 Uhr.

07:30 – Melatonin-Produktion stoppt. Die Müdigkeit weicht und der Körper stellt mehr und mehr Energie zur Verfügung.

08:30 – Die körpereigenen Stoffwechselaktivitäten steigen rasant.

10:00 – Hohe Aufmerksamkeit. Jetzt kann man die Zeit nutzen für Tattoo-Besprechungen, Ideen sammeln etc. Kreatives Denken und Entwerfen fällt jetzt besonders leicht.

10:30 – Kreislauf und Laufen unter Volllast. Zu dieser Zeit solltest du größere Anstrengungen vermeiden. Intensive Körperstellen für neue Tattoos, wie zB Rippen, Kopf etc, sind für diesen Zeitraum nur bedingt zu empfehlen.

12:00 – Jetzt drückt das Mittagstief unsere Leistungsfähigkeit nach unten. Die Körpertemperatur ist jetzt am höchsten. Der Körper bereitet sich auf das Mittagessen vor. Das Essen selbst ist zu dieser Zeit besonders wichtig, denn jetzt wird neue Energie am dringendsten gebraucht.

13:00 bis 16:30 – Um diese Zeit sind wir besonders schmerzunempfindlich. Jetzt ist also der ideale Zeitpunkt für ein neues Tattoo. Das körpereigene Hormon Endorphin wird vermehrt ausgeschüttet und wirkt dabei wie ein natürliches Schmerzmittel.

17:00 – Unser Kreislauf ist jetzt besonders stabil und unsere Muskulatur besonders kräftig.

19:00 – Adrenalin wird ausgeschüttet und macht uns besonders sensibel und empfindsam. Müdigkeit beginnt und Schmerzen werden stärker wahrgenommen.

22:00 – Melatonin-Produktion beginnt. Der Körper beginnt in den wohlverdienten Nachtmodus zu schalten.

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Wenn Horror unter die Haut geht: Tattoos, Tinte und die Faszination des Düsteren https://tattoo-spirit.de/tsp/wenn-horror-unter-die-haut-geht-tattoos-tinte-und-die-faszination-des-duesteren/ Thu, 10 Jul 2025 11:33:38 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=110190 Dunkel, geheimnisvoll und manchmal verstörend: Horror-Tattoos üben auf immer mehr Menschen eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Ob filigrane Totenschädel, aufwändige Porträts von Filmikonen oder abstrakte Hybridszenen, die Grenzen zur Kunst sind fließend. Doch was steckt hinter der Faszination für das Unheimliche auf der Haut? Die Antwort ist ebenso vielfältig wie die Szene selbst und reicht von […]

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Dunkel, geheimnisvoll und manchmal verstörend: Horror-Tattoos üben auf immer mehr Menschen eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Ob filigrane Totenschädel, aufwändige Porträts von Filmikonen oder abstrakte Hybridszenen, die Grenzen zur Kunst sind fließend. Doch was steckt hinter der Faszination für das Unheimliche auf der Haut? Die Antwort ist ebenso vielfältig wie die Szene selbst und reicht von jahrhundertealten Ursprüngen bis zu hochmodernen künstlerischen Ausdrucksformen.

Geschichte und Ursprünge düsterer Tattoo-Designs

Die Geschichte düsterer Tattoo-Motive reicht weiter zurück, als viele vermuten. Bereits in alten Kulturen spielte das Symbolisch-Düstere eine bedeutende Rolle, zum Beispiel in Formen von Schutzzeichen oder Ahnenmasken, die Schrecken bannen sollten. Während des viktorianischen Zeitalters begann mit dem Interesse an okkulten und morbiden Themen ein erster Kult um unheimliche Bildmotive. Auch im frühen 20. Jahrhundert florierte die Horror-Ästhetik, etwa mit den klassischen Monstermotiven aus der Literatur und später dem Kino, die nach und nach in die Welt der Körperkunst Einzug hielten.

In den letzten Jahrzehnten haben sich düstere Designs mit der Verbreitung von Tattoo-Kunst fest in der Szene etabliert. Insbesondere die Punk- und Metalbewegungen ab den 1980er Jahren trugen dazu bei, Horror-Tattoos als subkulturelles Statement zu verankern. Doch heute reicht die Begeisterung weit über spezielle Szenen hinaus. Urbane Tattoo-Studios erleben, dass sich Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten für Totenschädel, Dämonen oder Nightmare-Szenarien entscheiden. Die Grenzen zwischen Stilrichtungen lösen sich auf, während die Motive immer kreativer interpretiert werden. Wer noch auf der Suche nach passenden Motiven oder düsterer Deko ist, findet zahlreiche Anregungen zur Inspiration im Horror-Shop.

Psychologische Wirkung und Symbolik düsterer Tattoos

Was veranlasst Menschen dazu, sich genau die Motive unter die Haut stechen zu lassen, die andere meiden würden? Düster geprägte Tattoos sind eine bewusst gewählte Beschäftigung mit Angst, Vergänglichkeit und den Schattenseiten der eigenen Persönlichkeit. Für viele Trägerinnen und Träger haben Horror-Tattoos die Funktion einer ständigen Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen, ohne die Distanz eines Filmbildschirms.

Die Symbolik reicht weit. Manche Motive wie Skelette oder Schlangen stehen klassisch für den Kreislauf des Lebens, andere wie Dämonen oder Zombies symbolisieren besiegte Ängste, das Unbewusste oder gar den eigenen Überlebenswillen. In der Psychologie spricht man von „Counterphobia“, dem bewussten Stellen der eigenen Angst, um sie zu kontrollieren. Andere wiederum nutzen Horror-Tattoos als Schutzschild, als sichtbare Demonstration von Stärke und Individualität. Dabei werden die Bedeutungen stets neu interpretiert: Manchmal steckt ein persönlicher Schicksalsschlag dahinter, manchmal nur die Freude am Makabren oder Fantastischem.

Stil- und Designvielfalt im Bereich Horror Tattoos

Wie unterschiedlich können Horror Tattoos sein? Die Szenenlandschaft hat sich enorm entwickelt. Neben klassischen “Blackwork”-Motiven, bei denen mit reinen Schwarz-Graustufen gearbeitet wird, gibt es hyperrealistische Porträts berühmter Filmmonster, comicartige Horror-Elemente oder expressionistische Interpretationen mit wilden Linien und dynamischen Splitterformen.

Auch die Inspirationen sind breit gefächert. Wer sich für Horror-Tattoos interessiert, findet heute alles: angelehnt an Lovecraft’sche Kosmikhorror-Landschaften, kunstvoll verschlungene Gothic-Elemente oder subtile, verstörende Miniaturen, die erst bei genauem Hinsehen ihre düstere Seite zeigen. Besonders beliebt sind ikonische Filmfiguren wie Dracula, Frankenstein oder Pennywise, aber auch kreativ umgesetzte Alltagsszenen mit unheimlichem Twist. Stile wie “Trash Polka” vereinen Textfragmente, abstrakte Farben und Horror-Ikonen in ausdrucksvollen Gesamtkunstwerken. Die Designpalette wächst stetig mit den Fantasien der Szene und den technischen Möglichkeiten der Tätowiererinnen und Tätowierer.

Techniken, Tintenwahl und Farbpsychologie in Horror Tattoos

Wie wird das Grauen so überzeugend auf der Haut eingefangen? Der Reiz liegt oft in der technischen Umsetzung. Viele Horror-Tätowierer setzen heute auf realistische Schattierungen, um Texturen wie verwesende Haut, Knochen oder tiefe Schatten plastisch darzustellen. Besonders gefragte Techniken sind das Dotwork (Punkttechnik) für rau wirkende Flächen oder Fine Line für filigrane Details. Mit Weißakzenten werden gezielt Highlights oder gruselige Lichteffekte gesetzt, die Motive wirken dann fast dreidimensional.

Die Wahl der Tinte ist entscheidend für die Wirkung. Während traditionelle “Black and Grey”-Arbeiten mit starken Kontrasten spielen, nutzen moderne Künstler verstärkt farbige Pigmente: Blutflecken in tieforange, grünliche Hauttöne für Zombies oder leuchtendes Violett für unnatürliche Effekte. Jeder Farbton trägt symbolisch: Blutrot steht für Lebensgefahr und Leidenschaft, eisiges Blau für Kälte und Tod, erdiges Grün für Verfall. Wer sich ein Horror-Tattoo stechen lässt, entscheidet sich damit auch für eine subtile Botschaft, die oft sogar nur Insidern verständlich ist. Color-Realism und Aquarelltechnik ermöglichen es, Horror-Elemente effektvoll und modern umzusetzen, ohne auf klassische Schrecken zu verzichten.

Tattoo-Kultur, Community und saisonale Trends in der Szene

Die Horror-Tattoo-Szene ist längst mehr als ein Modephänomen. Innerhalb der Community herrscht reger Austausch über Motive, Techniken und persönliche Geschichten. Zahlreiche Conventions widmen sich regelmäßig speziell düsteren Designs und bringen Künstler aus aller Welt zusammen. Neue Tattoo-Formate entstehen häufig im Dialog mit Film-, Musik– und Gaming-Subkulturen, die das Gruselige feiern. In sozialen Netzwerken teilen Künstlerinnen, Sammler und Fans ihre Arbeiten, was zu einer rasanten Verbreitung neuer Trends beiträgt.

Auffällig ist, dass die Nachfrage saisonal ihren Höhepunkt erreicht: Besonders rund um Halloween steigt das Interesse an Horror-Tattoos sprunghaft. Doch die Szene lebt nicht nur vom Gruseljahrestag. Neue Einflüsse aus Serien, Comics und Videospielen sorgen das ganze Jahr über für kreative Impulse. Während klassische Motive wie Schädel und Masken nie an Relevanz verlieren, tauchen ständig neue Designs auf, inspiriert von aktuellen Horrorfilmen oder Urban-Legends. Die Community schätzt gelebte Individualität. Ein Horror-Tattoo dient weniger dem Schock, sondern dem Ausdruck einer persönlichen Weltanschauung. Die Szene bleibt dadurch innovativ, offen und überraschend vielfältig.

Fazit

Wer sich für die Faszination Horror-Tattoos: Motive, Trends & Szene interessiert, taucht in eine Welt voller Symbolik, Individualität und künstlerischer Vielfalt ein. Von historischen Ursprüngen bis hin zu futuristischen Umsetzungen zeigt das Horror-Tattoo, dass das Unheimliche auf der Haut weit mehr ist als bloßer Dekor. Es ist ein Bekenntnis zur eigenen Geschichte und eine kreative Reflexion über Angst und Vergänglichkeit. Zugleich steht es für eine Szene, die Wandel, Vielfalt und künstlerische Grenzüberschreitung lebt.

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Tattoos haben einen persönlichen Mehrwert https://tattoo-spirit.de/tsp/tattoos-haben-einen-persoenlichen-mehrwert/ Wed, 05 Feb 2025 06:44:25 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=109954 Hautverschönerungen liegen voll im Trend, deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Tattoo. Noch vor einigen Jahren waren es überwiegend Männer, die sich ein Motiv stehen ließen. Heutzutage besuchen zunehmend Frauen ein Studio. Die Möglichkeiten, dauerhafte Bilder auf der Haut zu verwirklichen, sind fast unendlich. Durch modernste Geräte und raffinierte Techniken können auch ausgefallene […]

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Hautverschönerungen liegen voll im Trend, deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Tattoo. Noch vor einigen Jahren waren es überwiegend Männer, die sich ein Motiv stehen ließen. Heutzutage besuchen zunehmend Frauen ein Studio. Die Möglichkeiten, dauerhafte Bilder auf der Haut zu verwirklichen, sind fast unendlich. Durch modernste Geräte und raffinierte Techniken können auch ausgefallene Wünsche erfüllt werden. Die Abdeckung von vernarbtem Gewebe ist ebenfalls problemlos möglich, beispielsweise nach einem Hundebiss.

Wer sich für eine Tätowierung interessiert, kann sich vom Fachpersonal Vorschläge unterbreiten lassen. Doch die meisten Kundinnen und Kunden wünschen sich ein individuelles Motiv, weil sie damit eine Erinnerung verbinden. Manche setzen mit dem Tattoo ein Statement oder verarbeiten eine Krise. Dies kann der Fall sein, wenn durch ein unschönes Erlebnis eine Narbe bleibt. Häufig treten schwere Verletzungen durch einen Unfall, eine Operation oder einen Hundebiss auf.

Der Angriff eines Vierbeiners kann für großen Ärger sorgen, wenn der Geschädigte hohe Geldforderungen verlangt. Hundebesitzerinnen und -besitzer sollten deshalb schon von Anfang an eine Hundehaftpflicht abschließen. Zur Auswahl stehen mehrere Tarife mit unterschiedlichen Deckungssummen, sodass für jeden Bedarf die richtige Absicherung innerhalb weniger Minuten abgeschlossen werden kann.

Ein Hundebiss ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch gefährlich, denn es kann zu Entzündungen oder einer Tetanus-Infektion kommen. Deshalb sollte man den Schutz regelmäßig beim Arzt auffrischen lassen. Die Haut bleibt nach dem Heilungsprozess oft empfindlich und behält eine rötliche Färbung. Es kann bis zu mehreren Monaten dauern, bis die vernarbte Haut wieder belastbar ist. Erst danach kann die Stelle mit einem Tattoo überdeckt werden. Die Wartezeit kann bis zu mehreren Jahren dauern, denn das Gewebe muss eine feste Struktur haben, damit die Farben nicht verlaufen.

Geschädigte Haut benötigt eine spezielle Pflege

Eine gut wirkende Salbe bei Narben kann helfen, dass sich die Haut nach der Wundheilung optimal regeneriert. Ist die Oberfläche stabil, kann sie schneller tätowiert werden. Für jede Art von Narbe gibt es geeignete Produkte. Sinnvoll kann eine Anwendung bei Dehnungsstreifen oder Hautschäden durch Akne sein. Auch ältere Narben benötigen häufig eine dauerhafte Pflege mit einer speziellen Creme.

Zur Auswahl stehen Produkte auf Ölbasis, mit einer leichten Textur oder Intensivcremes in unterschiedlichen Packungsgrößen. Nach dem Auftragen sollte das Erzeugnis sanft einmassiert werden. Dadurch wird die Durchblutung der Haut gefördert. Sie wird geschmeidiger, besser durchfeuchtet und unangenehme Spannungsgefühle lassen nach. Ferner kann sich bei regelmäßiger Anwendung die Hautstruktur deutlich verbessern.

Fantasievolle Alternative anstatt ständigem Ärger

Je nach Körperstelle kann eine Narbe sehr störend sein. Vor allem, wenn die vernarbte Haut auf den ersten Blick sichtbar ist. Häufig sind Wunden durch Hundebisse an Unterarmen oder Händen zu finden. In schlimmen Fällen können sogar das Gesicht und der Halsbereich betroffen sein. Eine derartige Verletzung wirkt sich oft negativ auf das Selbstbewusstsein aus.

Hilfreich kann es sein, die Stelle mit einem Tattoo zu überdecken. Hier sollte die Wahl auf einen erfahrenen Tätowierer fallen, denn die Arbeit an dem geschädigten Gewebe ist schwieriger als das Stechen gesunder Haut. Das Motiv sollte zur Form der Narbe abgestimmt werden. Längliche Narben können beispielsweise mit einer Blumenranke überdeckt werden. Bei runden Vernarbungen gibt es eine größere Vielfalt an Möglichkeiten.

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Kunst auf Haut: Frauen in der Tattoowelt https://tattoo-spirit.de/tsp/kunst-auf-haut-frauen-in-der-tattoowelt/ Tue, 26 Nov 2024 09:51:42 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=109868 Obwohl inzwischen zahllose Frauen in sogenannten „Männerberufen” arbeiten, sind in der heutigen Berufswelt viele Bereiche immer noch von traditionellen Geschlechterrollen geprägt. Das gilt sogar für einige Berufe, in denen das Geschlecht eigentlich gar keine Rolle spielen sollten, wie zum Beispiel in den kreativen. Daher bildet das Tätowierhandwerk hier keine Ausnahme. Obwohl in den letzten Jahren […]

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Obwohl inzwischen zahllose Frauen in sogenannten „Männerberufen” arbeiten, sind in der heutigen Berufswelt viele Bereiche immer noch von traditionellen Geschlechterrollen geprägt. Das gilt sogar für einige Berufe, in denen das Geschlecht eigentlich gar keine Rolle spielen sollten, wie zum Beispiel in den kreativen. Daher bildet das Tätowierhandwerk hier keine Ausnahme.

Obwohl in den letzten Jahren immer mehr Künstlerinnen nicht nur in der Tattoobranche arbeiten, sondern dort auch zu Rang und Namen gekommen sind, bleibt die Tätowierbranche nach wie vor stark männlich dominiert.
Frauen, die sich in diesem kreativen Feld behaupten, stehen vor dem etwas skurrilen Problem, dass sie zwar schon lange akzeptiert sind, dass man von ihnen aber praktisch ausnahmslos kleine, zierliche, niedliche Tattoos erwartet.
Fakt ist zwar, dass tatsächlich viele Tätowiererinnen ein Händchen ganz besonders für filigrane Tattoo-Motive haben, es aber auch viele Kolleginnen gibt, die in erster Linie Old- und Newschool, Realistic, Maori, Graphic oder fette Letterings tätowieren.
Erstaunlicherweise sind es vor allem die weiblichen Artists, die besonders experimentelle Motive in ihrem Portfolio haben. Teilweise sind diese Motive so ungewöhnlich, dass man sie gar keiner der aktuellen Stilrichtungen zuordnen kann.

Vitalina lebt ihren Traum. Die talentierte Künstlerin arbeitet im Studio Katharsis in Leipzig und genießt es, jeden Tag kreativ zu sein.

Kreativität kennt kein Geschlecht. Tätowieren ist eine Form der Kunst, und Kunst ist universell. Kreativität, Talent und handwerkliches Geschick sind nicht an ein Geschlecht gebunden. So wie die Männer es tun, bringen auch Tätowiererinnen eine eigene – und dann halt weibliche – Perspektive und Sensibilität in ihre Arbeit ein, die sich oft in filigranen Linien, detaillierten Mustern und einer besonderen emotionalen Tiefe widerspiegelt. Viele Frauen in der Branche betonen, dass ihre Herangehensweise an das Tätowieren von Empathie und einer tiefen Verbundenheit mit ihren Kunden geprägt ist. Diese Fähigkeit, sich in die Wünsche und Gefühle der Kunden hineinzuversetzen, kann zu besonders persönlichen und bedeutsamen Tätowierungen führen. Es ist gerade diese persönliche Note, die viele Kundinnen und Kunden zu Tätowiererinnen zieht.
Es gibt zahlreiche Beispiele von Frauen, die sich in der Tätowierbranche einen Namen gemacht haben und als Vorbilder dienen.
Zwei der allerersten weiblichen richtigen Stars der Tattoobranche waren Kat Von D und Megan Massacre, die nicht nur durch ihre TV-Auftritte bekannt geworden sind, sondern auch durch ihre Kunst und ihr Engagement für die Anerkennung von Frauen in diesem Beruf.
Kat Von D, die ursprünglich aus Mexiko stammte, hat mit ihrer Arbeit und ihrem eigenen Tattoostudio eine Plattform geschaffen, die vielen aufstrebenden Tätowiererinnen als Inspiration diente. Sie hat gezeigt, dass es möglich ist, in einer damals noch extrem männerdominierten Branche erfolgreich zu sein und gleichzeitig ihre eigene kreative Vision zu verfolgen.
Megan Massacre, eine weitere prominente Tätowiererin, hat ebenfalls durch ihre Teilnahme an Tattoo-Reality-Shows und ihre Arbeit in renommierten Studios große Bekanntheit erlangt. Ihre detaillierten und farbenfrohen Designs haben ihr eine treue Fangemeinde eingebracht und sie zu einer anerkannten Künstlerin in der Szene gemacht.
Dass es heute keine Sensation mehr ist, wenn eine Frau die Tattoomaschine hält, hat man Vorreiterinnen wie diesen beiden und vielen anderen Urgesteinen der weiblichen Tattookunst zu verdanken.
Mehr noch als Männer neigen Frauen dazu, Netzwerke und Gemeinschaften aufzubauen und zu pflegen.

Viele Tätowiererinnen berichten, dass sie durch den Austausch mit anderen Frauen in der Branche Unterstützung und Inspiration finden. Online-Plattformen und Social-Media-Gruppen bieten Raum für den Austausch von Erfahrungen, Tipps und beruflichen Möglichkeiten und immer mehr Tätowiererinnen schließen sich auch in reinen Frauenteams zusammen, um eigene Studios zu eröffnen.
Diese Studios sind besonders beliebte Anlaufstellen für weibliche Tattoo-Fans, die aus diversen privaten, religiösen oder gesellschaftlichen Gründen nicht von einem Mann angefasst oder gar tätowiert werden wollen.
Diese rein weiblichen, künstlerischen Gemeinschaften erschaffen gerade für schüchterne Kundinnen ein Gefühl der Zugehörigkeit, das in einem gemischten Studio, oder gar in einem Studio, in dem nur Männer arbeiten, meist nicht erreicht werden kann.
Obwohl es nach wie vor Herausforderungen gibt, sind die Aussichten für Frauen in der Tätowierbranche ausgesprochen positiv. Die zunehmende Anerkennung von Tätowierungen als Kunstform und die wachsende Zahl von Kundinnen, die sich ausschließlich von Frauen tätowieren lassen möchten, tragen zu dem Wandel bei.
Frauen bringen eine Vielfalt an Stilen und Herangehensweisen in die Branche ein, die das Tätowieren bereichern und weiterentwickeln.
Die Tattoobranche ist dichter an einer echten Gleichstellung dran, als die meisten anderen Berufe.

Workshops, Seminare und öffentliche Diskussionen können dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und ein Bewusstsein für die Fähigkeiten und das Potenzial von Tätowiererinnen zu schaffen.
Das Arbeiten als Tätowiererin in einer von Männern dominierten Berufswelt ist zweifellos nach wie vor herausfordernd, doch die Chancen und Möglichkeiten sind groß. Frauen in der Tätowierbranche zeigen täglich, dass Kreativität, Talent und künstlerisches Können nichts mit dem Geschlecht zu tun haben. Sie bereichern die Szene mit ihrer einzigartigen Perspektive und tragen dazu bei, das Bild des Tätowierens zu verändern und weiterzuentwickeln.
Durch Netzwerke, Vorbilder und einen unerschütterlichen Glauben an sich selbst können Tätowiererinnen weiterhin ihren Platz behaupten und neue Wege gehen. Ihre Kunst auf der Haut ist ein lebendiges Zeugnis dafür, dass Kreativität keine Geschlechtergrenzen kennt und dass die Zukunft des Tätowierens bunt und vielfältig ist.

Die Autorin Vitalina Bender arbeitet im Studio Katharsis in Leipzig als Tätowiererin. Sie hat sich auf Stilrichtungen spezialisiert, die als besonders weiblich gelten: Fineline, Realistic und Florales.
Sie legt ganz besonders viel Wert darauf, im Beratungsgespräch mit ihren weiblichen aber auch männlichen Kunden genau zu ergründen, welches Motiv das geeignetste ist. Nur selten kommen ihre Kunden mit einer bereits fertigen Vorlage zu ihr. Viel häufiger ist es so, dass der Kunde eine grobe Idee von dem hat, was er oder sie möchte und Vitalina greift die Idee dann auf und erstellt einen ganz individuellen Entwurf, der sehr persönlich auf den Menschen abgestimmt ist, der das Tattoo tragen wird.

Vitalina präsentiert ihre Arbeiten unter anderem auf Instagram, wo man sie unter dem Namen vitalinatattooing finden kann.

Wer sich von Vitalina tätowieren lassen möchte, erreicht sie unter den folgenden Kontaktdaten:

Vitalina Bender
Tel: +49 160 4544016
Mail: avitalys7@gmail.com
Instagram: vitalinatattooing
www.katharsis-studio.de

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Beim Tattoo-Stechen – kleine Wunden sofort versorgen https://tattoo-spirit.de/tsp/beim-tattoo-stechen-kleine-wunden-sofort-versorgen-2/ Thu, 04 Apr 2024 06:58:19 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=109747 Tattoos sehen toll aus und liegen voll im Trend. Mit dem Tätowieren sind jedoch einige Risiken verbunden. So können durch die Stiche mit der Tätowiernadel tieferliegende Hautschichten verletzt werden. Entzündungs- und Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Nadelstiche Verletzungen der Haut, kleine und größere Wunden zählen zu den möglichen Risiken, die bei Tätowierungen in Kauf genommen werden. Vor […]

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Tattoos sehen toll aus und liegen voll im Trend. Mit dem Tätowieren sind jedoch einige Risiken verbunden. So können durch die Stiche mit der Tätowiernadel tieferliegende Hautschichten verletzt werden.

Entzündungs- und Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Nadelstiche

Verletzungen der Haut, kleine und größere Wunden zählen zu den möglichen Risiken, die bei Tätowierungen in Kauf genommen werden. Vor allem bei unsachgemäßen Nadelstichen ist mit einer gewissen Entzündungs- und Verletzungsgefahr zu rechnen. Im ungünstigen Fall kann sich die Tattoo-Wunde infizieren. Es ist deshalb ratsam, die Räumlichkeiten und die Arbeitsweise des Tattoo-Studios genau unter die Lupe zu nehmen. Nicht-sterile Tätowiergeräte sollten dort nicht zum Einsatz kommen. Ein weiterer Risikofaktor sind mit Keimen belastete Tattoo-Farben. Wenn Wunden oder oberflächige Verletzungen entstehen, wird der natürliche Schutzmantel der Haut durchbrochen. Viren, Bakterien und Keime haben dadurch die Möglichkeit, in den Körper zu gelangen. Um Entzündungen und Wundinfektionen auszuschließen, sollte jede Wunde sofort korrekt desinfiziert und anschließend mit einem Pflaster geschützt werden. Desinfektionssprays, sterile Wundauflagen, Pflaster sowie weitere, zur Versorgung von Wunden notwendigen Utensilien findet man auch in Online-Apotheken. Von der Größe und Tiefe der Wunde hängt ab, wie bei der Reinigung und Desinfektion vorgegangen wird. Wird beim Tattoo-Stechen die oberste Hautschicht beschädigt und es tritt Blut aus, handelt es sich um eine akute Verletzung. Meist können kleine oder leichte Stichwunden selbst versorgt werden. Eine Ausnahme bilden stark blutende oder tiefe Verletzungen, die ein höheres Infektionsrisiko aufweisen und daher in ärztliche Behandlung gehören.

Wie wird ein Tattoo richtig gepflegt?

Tattoos sind längst salonfähig geworden und gelten als Ausdruck der Persönlichkeit. Um wichtige Ereignisse festzuhalten, wollen sich viele Menschen ein Tattoo stechen lassen. Ein großes Risiko beim Tätowieren ist die Stichtiefe, da eine zu hohe Einstichtiefe nicht nur die Verletzungsgefahr erhöht, sondern auch zu unschönen Linien führen kann. Wenn Tattoo-Farben dadurch zu tief in die Haut gelangen, ist es möglich, dass die Pigmente wandern und sich zum Beispiel in der Leber oder in den Lymphknoten anreichern. Um Nachteile zu vermeiden, ist es ratsam, sich zuvor über die Sicherheit beim Tätowieren zu informieren. Seit Januar 2022 gelten in Deutschland und den anderen EU-Ländern höhere gesetzliche Anforderungen an Tattoo-Farben. So dürfen mittlerweile keine als gesundheitsschädlich eingestufte Stoffe mehr in den zum Tätowieren verwendeten Farben enthalten sein. Ein frisch gestochenes Tattoo wird in der Regel im Studio desinfiziert, eingecremt und in Folie verpackt. Nach dem Stechen sollte auf eine sorgfältige Tattoo-Pflege geachtet werden. Es wird empfohlen, ein neues Tattoo regelmäßig mit lauwarmen Wasser zu waschen. In der ersten Woche nach dem Tätowieren kann man eine Wund- oder Heilsalbe verwenden. Damit die Haut nicht aufweicht, sollte die Creme nur als hauchdünne Schicht aufgetragen werden. Auch beim Duschen sind milde Produkte, wie etwa ein Duschgel mit rückfettenden Substanzen, am besten geeignet. Bis der Heilungsprozess nach dem Tattoo-Stechen abgeschlossen ist, kann es zwei Wochen, aber auch einen Monat dauern. Die Heilungsdauer ist bei jedem Menschen individuell. Gelegentliches leichtes Hautjucken nach dem Stechen eines Tattoos gilt als vollkommen normal. Der Juckreiz sollte jedoch nicht dazu führen, sich an dieser Stelle zu kratzen. Das kann nämlich die Narbenbildung begünstigen und ein schönes Tattoo nachhaltig verändern.

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Ein Trend, der nicht mehr aufzuhalten ist https://tattoo-spirit.de/tsp/ein-trend-der-nicht-mehr-aufzuhalten-ist/ Thu, 14 Mar 2024 16:21:20 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=109729 Tattoos galten noch vor einigen Jahren als verwegen und waren hauptsächlich in kriminellen Kreisen verbreitet. Zwischenzeitlich hat sich die Akzeptanz von Tätowierungen gewandelt, denn die Zahl der Menschen, die ihre Haut mit einem individuellen Motiv oder einem Schriftzug verzieren möchten, hat enorm zugenommen. Oftmals haben die Abbildungen einen persönlichen Hintergrund oder zeigen die Vorlieben des […]

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Tattoos galten noch vor einigen Jahren als verwegen und waren hauptsächlich in kriminellen Kreisen verbreitet. Zwischenzeitlich hat sich die Akzeptanz von Tätowierungen gewandelt, denn die Zahl der Menschen, die ihre Haut mit einem individuellen Motiv oder einem Schriftzug verzieren möchten, hat enorm zugenommen. Oftmals haben die Abbildungen einen persönlichen Hintergrund oder zeigen die Vorlieben des stolzen Trägers, wobei Frauen und Männer gleichermaßen von dem Körperkult fasziniert sind.

Eine große Rolle spielt die Stelle, an der das Tattoo gestochen werden soll. Zu den beliebtesten Stellen gehören die Ober- und Unterarme. Allerdings soll die Verschönerung oftmals nicht von Außenstehenden bemerkt werden. Meistens sind berufliche Gründe ausschlaggebend, dass sichtbare Tätowierungen nicht erlaubt sind. Zwar lockern viele Betriebe die meist verstaubt anmutende Regulierung. Doch im Banken- oder Versicherungssektor sowie im öffentlichen Dienst dient das Abdecken von Tattoos der Seriosität. Persönliche Gründe tragen ebenfalls dazu bei, dass ein Körperbereich ausgesucht wird, der fast immer von Kleidungsstücken verdeckt wird. Oftmals entscheiden sich die Personen für die Leiste, die aufgrund ihrer Nähe zum Intimbereich ideal für ein erotisches Tattoo ist.

Das beste Talent finden


Weil beim Stechen eines Tattoos die Haut verletzt wird, sollten die Konsumenten nach einem Studio Ausschau halten, in dem gewissenhaft gearbeitet wird. Ein wichtiges Kriterium ist die Hygiene, denn die Räumlichkeiten sowie die Geräte müssen regelmäßig gereinigt und gegebenenfalls desinfiziert werden. Ferner muss das gewünschte Motiv perfekt realisiert werden, denn spätere Änderungen sind fast unmöglich und können nur mit einem aufwendigen Cover-up überdeckt werden. Dabei wird ein anderes Motiv über das misslungene oder ungeliebte Tattoo gestochen.


Aufgrund des schnell wachsenden Trends sind in den letzten Jahren unzählige Ateliers sprichwörtlich aus dem Boden geschossen. Insbesondere in Städten gibt es eine große Auswahl. Dies führt vor allem bei Neukunden zu einer Unsicherheit, weil sie ein vertrauenswürdiges Tattoo Studio in der Nähe suchen. Oftmals besuchen internationale Stars die örtlichen Künstler, um ihr Können zu zeigen. Bekanntlich verwirklichen die Tätowierer besondere Stilformen und haben sich auf eine bestimmte Technik spezialisiert.

Die Vorbereitung muss professionell sein


Wer sich für ein Tattoo interessiert, sollte sich auf einer Plattform die einzelnen Profile der infrage kommenden Dienstleister ansehen. Außerdem kann es sinnvoll sein, die Bewertungen anderer Kundinnen und Kunden durchzulesen. Hat man ein geeignetes Studio gefunden, sollten sich die Interessenten vorher ausführlich beraten lassen, damit das Tattoo zum persönlichen Stil passt. Ferner sollte abgeklärt werden, ob es eventuelle Ausschlusskriterien gibt. Zuerst müssen gesundheitliche Aspekte berücksichtigt werden. Häufig befindet sich ein Muttermal an der Stelle, die für ein Tattoo vorgesehen ist. Der Experte muss die Hautveränderung bei der Umsetzung berücksichtigen, weil das Mal nicht überdeckt werden darf. Dies dient der Sicherheit, um eventuelle Veränderungen zu erkennen.

Und bekanntlich dürfen Minderjährige ohne Erlaubnis ihrer Eltern keinen Termin vereinbaren, um sich tätowieren oder piercen zu lassen. Zudem sollten die Kosten für die Realisierung jedes Projekts transparent dargelegt werden. Schließlich kann ein Tattoo mehrere Hundert Euro kosten. Der Preis für großflächige Bilder ist sogar im vierstelligen Bereich zu finden. Seriöse Studios unterbreiten gerne ein unverbindliches Angebot, damit die Verbraucher die Preise der einzelnen Anbieter miteinander vergleichen können.

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Tattoo-Tabula Rasa: Der kunstvolle Prozess der Tattooentfernung https://tattoo-spirit.de/tsp/tattoo-tabula-rasa-der-kunstvolle-prozess-der-tattooentfernung/ Wed, 18 Oct 2023 06:03:12 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=109673 Die Tattookunst ist eine faszinierende Form der Körperkunst, auch wird sie als Tätowierung oder Tattooing bezeichnet. Hierbei werden Bilder und kunstvolle Designs auf die Haut gestochen, die dann, im besten Falle, dauerhaft bleiben. Diese Kunst hat eine lange Geschichte und viele verschiedene Kulturen, auf der ganzen Welt, wenden diese Art der Verschönerung an. Bereits bei […]

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Die Tattookunst ist eine faszinierende Form der Körperkunst, auch wird sie als Tätowierung oder Tattooing bezeichnet. Hierbei werden Bilder und kunstvolle Designs auf die Haut gestochen, die dann, im besten Falle, dauerhaft bleiben. Diese Kunst hat eine lange Geschichte und viele verschiedene Kulturen, auf der ganzen Welt, wenden diese Art der Verschönerung an. Bereits bei mumifizierten Körpern, die viele Tausende von Jahren alt sind, wurden Tätowierungen gefunden. Man sagt, dass das Tätowieren eine symbolische Bedeutung hatte und dass man so den Körper sozusagen gekennzeichnet hat. Anhand der Tätowierungen konnte man somit den Status, die Stammeszugehörigkeit und etliche andere Informationen herauslesen. Die Tätowierungstechniken haben sich enorm weiterentwickelt und heutzutage ist sie so vielfältig wie nie zuvor.

Nichts ist für die Ewigkeit

Wer sich für ein oder mehrere Tattoos entscheidet, der weiß auch, dass diese Entscheidung im Normalfall etwas Dauerhaftes ist. Eine kunstvolle Malerei, die man mit ins Grab nimmt. Dem ist aber nicht mehr so. Heutzutage gibt es die Möglichkeit, sein Tattoo vollständig entfernen zu lassen. Zum Beispiel kann man sich bei der Tattooentfernung in München über die Laserbehandlung beraten lassen. Diese schonende Behandlung ermöglicht es, dass das Tattoo nachhaltig entfernt wird. Auch die Sichtbarkeit von bunten Tätowierungen, welche deutlich schlechter zu entfernen sind als schwarze, kann mit dieser Methode erheblich reduziert werden.

Erstgespräch

Wer sich für die Tattooentfernung entschieden hat, der erhält in dem Institut erstmals einen Termin für ein Aufklärungsgespräch. Dieses Gespräch ist absolut kostenfrei und erfahrene Ärzte stehen gerne für die offenen Fragen zur Verfügung. Alle wichtigen Aspekte werden hier angesprochen: Aufwand, Ablauf, Kosten und Risiken. Es ist wichtig zu wissen, welche Risiken eine solche Laserbehandlung mit sich bringen kann. Allerdings sind die Erfolgschancen hier enorm hoch, so dass man sich grundsätzlich keine Sorgen machen brauch.

Vorgehensweise

Nachdem die betroffene Hautpartie gründlich desinfiziert wurde, wird der ND-YAG Laser eingesetzt. Dieser zerteilt die Farbpigmente des Tattoos. Die Lymphflüssigkeit unserer Körper führt dann dazu, dass die Farbpigmente anschließend schonend abtransportiert werden. Die Größe und die Farbintensität des Tattoos entscheiden darüber, wie viele Sitzungen nötig sind, um eine ausreichende Entfernung herbeizuführen. Meist sind mehrere Sitzungen erforderlich, welche in einem Abstand von 4 Wochen gehalten werden. Diese 4 Wochen zwischen den Behandlungen sind wichtig, damit sich die gelaserte Haut regenerieren kann.

Nach den Behandlungen sollte gut gekühlt werden, dies hilft der Haut dabei, sich zu erholen. Eine Anleitung für gute Pflege und ein entsprechende Nachsorge wird von dem Ansprechpartner mitgegeben.

Bild: Tattoos sind kunstvolle Gemälde, aber manchmal möchte man sein Tattoo wieder los werden Bildquelle: ilovetattoos via pixabay.com

Laser Technik

Bei der Tattooentfernung in München kommt der ND-YAG Laser zum Einsatz (Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser). Es handelt sich hierbei um einen Festkörperlaser. Dieser Laser ist besonders zu empfehlen, da er nur sehr kurz auf die Haut auftrifft. Dies hilft dabei, besonders hautschonend zu arbeiten und umliegende Hautpartien nicht zu verletzen. Sobald die Laserimpulse in die Hautschicht eindringen, wird die Lichtenergie von den Farbpigmenten aufgenommen, welche dann zerteilt werden. Diese Methode führt zu einem langsamen Verblassen des Tattoos. Im Regelfall kann man sagen, dass ca. 6 bis 8 Behandlungen mit dem Laser notwendig sind. Eine Sitzung dauert dabei nur wenige Minuten und man ist im Anschluss voll einsatzfähig. Es muss mit keiner Ausfallzeit gerechnet werden.

Menschen entscheiden sich aus den verschiedensten Gründen für Tätowierungen. Sie können Erinnerungen an besondere Ereignisse sein, eine Art Selbstausdruck spiegeln oder einfach die Persönlichkeit unterstreichen. Deshalb sollte man sich genaustens überlegen, welche Motive man sich stechen lassen möchte. Tattoos sind keine vorübergehende Entscheidung, auch wenn die modernen Lasermethoden heutzutage eine Entscheidung schnell wieder rückgängig machen lassen können. Laserbehandlungen sind eine gute Möglichkeit, getroffene Entscheidungen zu ändern.

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Ideen für kreative Glücksspiel und Casino Tattoos https://tattoo-spirit.de/tsp/ideen-fuer-kreative-gluecksspiel-und-casino-tattoos/ Mon, 12 Dec 2022 09:26:15 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=109524 Glück, Glücksbringer und Glücksspiel zählen zu den klassischen Tattoo-Themen, die bei Weitem nicht nur Casino-Begeisterte in ihren Bann ziehen. Es gibt viele Gründe, warum Menschen sich für ein Glücksspiel Tattoo oder Casino Tattoo entscheiden – positive wie negative. Welche traditionellen Glücksspielsymbole es gibt und Ideen, wie man daraus ein kreatives und individuelles Tattoo machen kann […]

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Glück, Glücksbringer und Glücksspiel zählen zu den klassischen Tattoo-Themen, die bei Weitem nicht nur Casino-Begeisterte in ihren Bann ziehen. Es gibt viele Gründe, warum Menschen sich für ein Glücksspiel Tattoo oder Casino Tattoo entscheiden – positive wie negative. Welche traditionellen Glücksspielsymbole es gibt und Ideen, wie man daraus ein kreatives und individuelles Tattoo machen kann im Überblick.

Glücksspiel Tattoos und Casino Tattoos Ideen

Glücksspieler sind ein abergläubischer Haufen. Viele bringen kleine Glücksbringer (sogenannte Card Guards und Chip Protectors) mit zum Spiel, tragen besondere Glückskleidung ins Casino oder lassen sich ein Glückssymbol direkt auf die Haut tätowieren. Ob das Glücksspiel Tattoo sich im Casino am Ende als tatsächlicher Glücksbringer herausstellt ist wohl eine Frage der eigenen Glaubenskraft. Aber dass Glück genauso wichtig beim Glücksspiel ist wie Geschick, gilt in Spielerkreisen als Tatsache. Ein Zitat vom US-amerikanischen Pokerspieler Jesse May, der auch als „The Voice of Poker“ bekannt ist, illustriert das. Viele Spieler trainieren ihr bevorzugtes Glücksspiel ähnlich hart wie etwa Schachspieler oder Sportler sich für Turniere vorbereiten. Aber welche Symbole repräsentieren Glück, Glücksspiel und die Welt der Casinos? Ein Überblick mit zahlreichen Ideen, wie sich kreative Tattoos daraus machen lassen.

Spielzubehör wie Jetons, Karten und Würfel

Bei vielen Spielen im Casino sind Jetons (auch Chips genannt), Karten oder Würfel unentbehrlich. Deshalb zählen sie zu den beliebtesten Motiven bei Glücksspiel Tattoos. Vor allem die höchsten Werte wie ein Würfel mit sechs Augen oder die stärkste Hand im Poker werden gerne tätowiert. Individualisieren lassen sich Casino Tattoos mit diesen Motiven, indem man beispielsweise Spielkarten seiner Lieblingsfarbe (also entweder Karo, Kreuz, Herz oder Pik) statt einem Royal Flush wählt. Auch eine einzige Karte, die man besonders mag, kann eine interessante Tattoo-Idee sein. Für das Ass, das beim Black Jack und Poker die höchste Karte darstellen kann, gäbe es sogar die sprichwörtliche Redewendung („immer ein Ass im Ärmel haben“), die eine individuelle Bedeutung annehmen kann. Die Herz-Dame ist ebenfalls populär, da sie sinnbildlich für eine besondere Frau im eigenen Leben steht, egal ob man diese schon getroffen hat oder nicht. Wer es schlichter mag, kann sich auch einfach nur das Symbol der bevorzugten Kartenfarbe, Würfel-Augen oder ein Jeton stechen lassen. Solche kleinen Tattoos sind unauffällig und passen auch bei wenig Platz (etwa auf der Innenseite des Handgelenks).

Glücksspiele als Inspiration

Ein anderer Ansatz, um das perfekte Glücksspiel Tattoo für sich zu finden, ist, sich von den Spielen im Casino inspirieren zu lassen. Spiele wie Black Jack, Poker oder Roulette sind nur einige Möglichkeiten. Ein guter Tätowierer kann beispielsweise eine sehr detaillierte Slot-Maschine tätowieren. Die klassischen Slot-Maschinen haben immer drei Walzen und man gewinnt, wenn alle drei das gleiche Symbol anzeigen. Für Tattoos werden gerne „777“, drei Kirschen, Herzen oder Sterne verwendet. Man kann ein solches Tattoo individueller machen, indem man beispielsweise vier Walzen in der Slot-Machine hat und auf den Walzen ein besonderes Datum (Geburts- oder Todes-, Heirats- oder Verlobungsdatum etc.) integriert. Wer eine starke Verbundenheit mit dem Thema Glücksspiel fühlt, könnte sogar eine ganze Szene darstellen, in der mehrere Spieler an einem Poker- oder Roulettetisch sitzen. Dafür wird aber viel Platz benötigt, wenn die Szene viele Details haben soll. Der Rücken wäre eine gute Möglichkeit für ein großes Casino Tattoo, das eine gesamte Spielszene zeigt.

Wörter Tattoos rund ums Glücksspiel

Manchmal passen detaillierte Bilder nicht zum eigenen Tattoo-Syle oder der vorhandene Platz auf der Haut reicht dafür einfach nicht aus. In solchen Fällen kommen Casino Tattoos als Wörter oder Lettering Tattoos infrage. Ein Casino Tattoo könnte etwa einen Begriff wie „Las Vegas“ oder „Jackpot“ in einer ansprechenden Schrift darstellen. Kreativer wäre es, Zitate bekannter Glücksspieler, die einem vielleicht sogar als Vorbild dienen, oder Pokersprüche zu verwenden. Einige Pokersprüche handeln davon, dass Verluste nur Platz für neue Gewinne machen oder dass es nicht darauf ankommt, wie man anfängt, sondern wie man aufhört. Solche Sprüche passen nicht nur zum Glücksspiel. Sie können auch als eine Art Lebensmotto motivierend wirken. Ähnlich wird auch das englische Wort „gamble“ verwendet. Es bedeutet einerseits Glücksspiel oder Wette und andererseits so viel wie riskante Aktion oder Risiko. Glücksspiel Tattoos mit den Worten „Life is a gamble“ oder „Don’t gamble your life away“ sind zeitgleich ein Symbol für das Glücksspiel und ein Lebensmotto. Für manche Menschen erinnern sie an die negativen Auswirkungen von Glücksspiel, die sie etwa im Familien- oder Freundeskreis beobachtet haben. Auf diese Weise resultiert doch noch etwas Positives (ein spektakuläres Tattoo) aus einer nicht so positiven Geschichte.

Fazit

Die Welt von Glücksspiel und Casino fasziniert seit jeher und hat unzähligen Menschen als Inspiration für ein Glücksspiel Tattoo gedient. Ob Spielzubehör wie Karten und Würfel, Spiele wie Poker oder Slot-Maschinen oder Wörter und Sprüche, viele Menschen, die eine persönliche Beziehung zum Thema Glücksspiele haben, tragen genau solche Motive auf der Haut. Die traditionellen Motive lassen sich kreativer und individueller gestalten, indem man Dinge ins Tattoo integriert, die einem selbst wichtig sind oder eine persönliche Bedeutung haben.

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Beim Tattoo-Stechen – kleine Wunden sofort versorgen https://tattoo-spirit.de/tsp/beim-tattoo-stechen-kleine-wunden-sofort-versorgen/ Tue, 29 Nov 2022 09:55:01 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=109469 Tattoos sehen toll aus und liegen voll im Trend. Mit dem Tätowieren sind jedoch einige Risiken verbunden. So können durch die Stiche mit der Tätowiernadel tieferliegende Hautschichten verletzt werden. Entzündungs- und Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Nadelstiche Verletzungen der Haut, kleine und größere Wunden zählen zu den möglichen Risiken, die bei Tätowierungen in Kauf genommen werden. Vor […]

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Tattoos sehen toll aus und liegen voll im Trend. Mit dem Tätowieren sind jedoch einige Risiken verbunden. So können durch die Stiche mit der Tätowiernadel tieferliegende Hautschichten verletzt werden.

Entzündungs- und Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Nadelstiche


Verletzungen der Haut, kleine und größere Wunden zählen zu den möglichen Risiken, die bei Tätowierungen in Kauf genommen werden. Vor allem bei unsachgemäßen Nadelstichen ist mit einer gewissen Entzündungs- und Verletzungsgefahr zu rechnen. Im ungünstigen Fall kann sich die Tattoo-Wunde infizieren. Es ist deshalb ratsam, die Räumlichkeiten und die Arbeitsweise des Tattoo-Studios genau unter die Lupe zu nehmen. Nicht-sterile Tätowiergeräte sollten dort nicht zum Einsatz kommen. Ein weiterer Risikofaktor sind mit Keimen belastete Tattoo-Farben. Wenn Wunden oder oberflächige Verletzungen entstehen, wird der natürliche Schutzmantel der Haut durchbrochen. Viren, Bakterien und Keime haben dadurch die Möglichkeit, in den Körper zu gelangen. Um Entzündungen und Wundinfektionen auszuschließen, sollte jede Wunde sofort korrekt desinfiziert und anschließend mit einem Pflaster geschützt werden. Desinfektionssprays, sterile Wundauflagen, Pflaster sowie weitere, zur Versorgung von Wunden notwendigen Utensilien findet man auch in Online-Apotheken. Von der Größe und Tiefe der Wunde hängt ab, wie bei der Reinigung und Desinfektion vorgegangen wird. Wird beim Tattoo-Stechen die oberste Hautschicht beschädigt und es tritt Blut aus, handelt es sich um eine akute Verletzung. Meist können kleine oder leichte Stichwunden selbst versorgt werden. Eine Ausnahme bilden stark blutende oder tiefe Verletzungen, die ein höheres Infektionsrisiko aufweisen und daher in ärztliche Behandlung gehören.

Wie wird ein Tattoo richtig gepflegt?

Tattoos sind längst salonfähig geworden und gelten als Ausdruck der Persönlichkeit. Um wichtige Ereignisse festzuhalten, wollen sich viele Menschen ein Tattoo stechen lassen. Ein großes Risiko beim Tätowieren ist die Stichtiefe, da eine zu hohe Einstichtiefe nicht nur die Verletzungsgefahr erhöht, sondern auch zu unschönen Linien führen kann. Wenn Tattoo-Farben dadurch zu tief in die Haut gelangen, ist es möglich, dass die Pigmente wandern und sich zum Beispiel in der Leber oder in den Lymphknoten anreichern. Um Nachteile zu vermeiden, ist es ratsam, sich zuvor über die Sicherheit beim Tätowieren zu informieren. Seit Januar 2022 gelten in Deutschland und den anderen EU-Ländern höhere gesetzliche Anforderungen an Tattoo-Farben. So dürfen mittlerweile keine als gesundheitsschädlich eingestufte Stoffe mehr in den zum Tätowieren verwendeten Farben enthalten sein. Ein frisch gestochenes Tattoo wird in der Regel im Studio desinfiziert, eingecremt und in Folie verpackt. Nach dem Stechen sollte auf eine sorgfältige Tattoo-Pflege geachtet werden. Es wird empfohlen, ein neues Tattoo regelmäßig mit lauwarmen Wasser zu waschen. In der ersten Woche nach dem Tätowieren kann man eine Wund- oder Heilsalbe verwenden. Damit die Haut nicht aufweicht, sollte die Creme nur als hauchdünne Schicht aufgetragen werden. Auch beim Duschen sind milde Produkte, wie etwa ein Duschgel mit rückfettenden Substanzen, am besten geeignet. Bis der Heilungsprozess nach dem Tattoo-Stechen abgeschlossen ist, kann es zwei Wochen, aber auch einen Monat dauern. Die Heilungsdauer ist bei jedem Menschen individuell. Gelegentliches leichtes Hautjucken nach dem Stechen eines Tattoos gilt als vollkommen normal. Der Juckreiz sollte jedoch nicht dazu führen, sich an dieser Stelle zu kratzen. Das kann nämlich die Narbenbildung begünstigen und ein schönes Tattoo nachhaltig verändern.


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Beliebte Tattoo-Designs und ihre versteckten Bedeutungen https://tattoo-spirit.de/tsp/beliebte-tattoo-designs-und-ihre-versteckten-bedeutungen/ Mon, 10 Oct 2022 05:00:36 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=109419 Dass ein Sonnen-Tattoo mit Fruchtbarkeit und Leben gleichgesetzt wird und ein Herz auf der Haut gleichzeitig Liebe ausdrückt, ist soweit bekannt. Doch wie sieht es mit eher seltenen Tattoo-Motiven aus? Welche Bedeutung haben diese ungewöhnlichen Tattoos und gibt es sogar beliebte Motive, die versteckte Bedeutungen haben oder ganz anders interpretiert werden können, wie es üblicherweise […]

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Dass ein Sonnen-Tattoo mit Fruchtbarkeit und Leben gleichgesetzt wird und ein Herz auf der Haut gleichzeitig Liebe ausdrückt, ist soweit bekannt. Doch wie sieht es mit eher seltenen Tattoo-Motiven aus? Welche Bedeutung haben diese ungewöhnlichen Tattoos und gibt es sogar beliebte Motive, die versteckte Bedeutungen haben oder ganz anders interpretiert werden können, wie es üblicherweise der Fall ist. Genau mit diesem Thema beschäftigen wir uns.

Träne

Eine tätowierte Träne steht offensichtlich für Trauer. Doch diese Bedeutung ist längst nicht alles, denn eine Träne am Auge wird auch mit Gangs und deren Taten in Verbindung gebracht. Auch Haftzeiten können mit einer Träne symbolisiert werden, wobei hier auch andere Symbole wie beispielsweise das Spinnennetz gewählt werden.

Fünfzackige Krone

Ein Krönchen für eine Prinzessin. An sich eine schöne Tattoo-Idee, die aber neben dieser Bedeutung noch etwas ganz anderes aussagt. Die fünfzackige Krone mit Edelsteinen steht auch für die Chicago-Gang Latin Kings.

Gruppierungen von Punkten

In letzter Zeit sind minimalistische Tattoos hoch im Kommen. Punkte werden demnach vorrangig bei Poke-Tattoos eingesetzt. Wer die Punkte allerdings mit einem Tattoo gruppiert, setzt damit auch bestimmte Bedeutungen frei. Sind drei Punkte an Händen oder Augen in einem Dreieck angeordnet, steht das meist dafür, dass die Person in einer Gang lebt. Eine Anordnung mit fünf Punkten, die auch bei Würfeln genutzt wird, ist kein Würfel an sich, sondern steht meist für eine Gefängnisstrafe.

Sterne

Obwohl Sterne ein so bekanntes und beliebtes Motiv sind, so ist ihre Bedeutung absolut unterschiedlich. Sowohl Männer als auch Frauen entscheiden sich für Sterne, aber oftmals aus ganz verschiedenen Gründen. Es gibt sie mit drei, vier oder fünf Zacken, sodass allein hier schon sehr abweichende Bedeutungen zu verzeichnen sind. Sind Sterne wie eine Sternschnuppe gestaltet, symbolisieren sie die Flüchtigkeit des Lebens. Sterne stehen aber auch für ein großes Ziel, das man im Leben erreichen möchte. Sterne sind neben vielen weiteren Bedeutungen aber auch Zeichen für Veränderung, Geburt oder einen Neuanfang.

Herz

Auf den ersten Blick haben Herzen nur eine einzige Bedeutung. Sie stehen für Liebe. Kombiniert mit einem Namen drückt dieses Tattoo auch Zuneigung für einen Menschen aus. Früher wiederum wurde das Herz nicht allgemein als Liebessymbol, sondern als Liebe zu Jesus verbunden. Wer sich in der heutigen Zeit ein Herz tätowiert, könnte damit aber auch die Liebe zu allem anderen symbolisieren, wie dem Kartenspiel als Hobby und damit einem der vier Kartenblätter.

König

Bleiben wir im Casino-Genre. Wer sich Kartenblätter oder nur den König tätowiert, spricht hiermit ebenfalls eine deutliche Sprache. Einerseits kann es sich um die reine Liebe zum eigenen Hobby handeln. Wer also gerne ein neues bestes Online Casino mit Willkommensbonus ausprobiert und diese Leidenschaft als Hobby ansieht, möchte das auch entsprechend auf der Haut verewigen. Gleiches geschieht auch mit anderen Hobbys, die Geld kosten können. Ein Beispiel ist die Leidenschaft zum Motorrad fahren mit einen Helm-Symbol und vielem mehr. Zurück zum König: Das Kartenblatt selbst deutet meist auf die Casino-Welt, der König wiederum kann auch als Chef wahrgenommen werden (sowohl privat als auch beruflich, meist kombiniert mit dem Pik-König).

Hobby

Bleiben wir bei den eigenen Hobbys. Wie schon erwähnt, verewigen sich Menschen auch ihre persönlichen Hobbys auf der Haut. Eine Taucherbrille kann dabei für das Taucherhobby stehen, es kann aber auch ein Untertauchen aus dem Leben oder ein Abtauchen aus der Welt symbolisieren. Eine Schachfigur kann auf das Schach-Hobby deuten, aber auch hier gibt es weitaus mehr Bedeutungen wie die Schachfigur im Leben. Gleiches gilt für Würfel, Musikinstrumente, Verkehrsmittel, Filme, Bücher, Lagerfeuer und vieles mehr. All das kann für ein Hobby oder eine Leidenschaft stehen oder auch eine ganz andere Bedeutung haben.

Zitate

Vorsicht ist vor allem bei Zitaten geboten. Zitate sind bekanntlich etwas, das breit interpretiert werden kann und darf. Sind es bekannte Zitate, steht die generelle Bedeutung meist fest, aber die persönliche Bedeutung kann unter Umständen ganz anders ausfallen und die dritte Person, die das Zitat auf der Haut sieht, empfindet vielleicht wieder etwas ganz anderes. Wichtig bei Zitaten ist auch, dass sie nicht verkehrt geschrieben werden. Das sollte bei professionellen Tätowierern natürlich niemals der Fall sein, aber nicht ohne Grund gab es in der Vergangenheit Schadensersatz- und Schmerzensgeldklagen, in denen unsaubere Tattoos oder gar Verschreiber verklagt wurden.

Zahlen

Viele verschiedene Bedeutungen haben natürlich auch Zahlen. Hier sollten Tattoo-Fans besonders vorsichtig sein. Die 13 beispielsweise ist für viele Menschen eine Pechzahl, für andere Menschen eine Glückszahl, weshalb sie auch auf der Haut verewigt werden soll. Auch die Surenos und MS-13 nutzen diese Zahl allerdings als Symbol, weshalb hier die Bedeutung schnell kompliziert werden könnte. Gleiches gilt für die 18, die in der Regel auf die 18th Street Gang deutet.

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Marketingtipps für mehr Umsatz im eigenen Tattoo-Studio https://tattoo-spirit.de/tsp/marketingtipps-fuer-mehr-umsatz-im-eigenen-tattoo-studio/ Wed, 14 Jul 2021 10:08:25 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=79187 Vor einiger Zeit haben wir dir ein paar nützliche Ratschläge von erfahrenen Profis mit auf den Weg gegeben, was zu beachten ist, wenn du selbst ein eigenes Tattoo-Studio eröffnen möchtest. Da wir zu diesem Thema sehr viele Zuschriften mit Fragen zu weiteren Hintergründen des spannenden Tattoo-Business erhalten haben, möchten wir uns heute nun in einem […]

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Vor einiger Zeit haben wir dir ein paar nützliche Ratschläge von erfahrenen Profis mit auf den Weg gegeben, was zu beachten ist, wenn du selbst ein eigenes Tattoo-Studio eröffnen möchtest. Da wir zu diesem Thema sehr viele Zuschriften mit Fragen zu weiteren Hintergründen des spannenden Tattoo-Business erhalten haben, möchten wir uns heute nun in einem neuen Artikel dem Aspekt eines qualifizierten Marketings für Tattoo-Studios widmen.

Am besten funktioniert selbstverständlich auch unter Tätowierern immer noch die Mundpropaganda. Stellst du einen guten Tätowierer ein, der beispielsweise fotorealistisch stechen kann und dabei außerdem stets einen witzigen Spruch auf den Lippen sowie ein Lächeln im Blick hat, kommen deine zufriedenen Kunden gerne wieder.

Außerdem empfehlen sie dein Tattoo-Studio dann auch von ganz alleine weiter, sodass du nur wenig Zeit in die Akquirierung neuer Kunden investieren musst. Eure besten Kunstwerke stellt ihr am besten auf eurer Firmenwebseite dar. Dies ist auch die richtige Stelle, um eure gehobene Ausstattung, die gemütliche Atmosphäre bei euch im Tattoo Shop oder eure ausgeprägten Hygienemaßnahmen in den Fokus zu rücken.

Deine besten Tattoo Artists auf der lokalen Messe

Nach Corona gibt es wieder eine Menge verschiedener Messen, auf welchen du mit deinem Tattoo-Studio einen Stand buchen kannst. Neben den konventionellen Tattoo-Messen, die sich jedes Jahr über einen regen Besucherandrang freuen, kommen dabei auch branchenfremde Messen infrage. So werden auf Motorrad-Messen häufig auch Tätowierungen gestochen und auch dort kommt dein Angebot gut an.

Du kannst auch typische Streuartikel bedrucken lassen, welche die Messebesucher dann mit nach Hause nehmen. Durch das Bedrucken von Stoffbeuteln oder beliebten Sportrucksäcken mit Kordeln sorgst du dafür, dass dein Tattoo-Studio deutlich präsenter ist und ganz ohne weitere Mehrkosten Werbung für dich gemacht wird.

Mit Flyern, Gutscheinen und Visitenkarten auf deinen Tattoo-Shop aufmerksam machen

Auf einer Messe bietest du Tätowierungen selbstverständlich zum Vorzugspreis an. Es geht beim Messebesuch weniger um eine Gewinnmaximierung, sondern vielmehr darum, dass Interessierte auf dein neues Studio aufmerksam gemacht werden. Viele Messebesucher freuen sich schon, wenn die Kosten für Messestand, Drucksachen und andere anfallende Werbekosten durch die Messeeinnahmen gedeckt werden.

Selbstverständlich kannst du deinen Messestand voll und ganz bei der Steuer als Werbungskosten geltend machen. Gutscheine für einen Preisnachlass für die nächste Tätowierung funktionieren aber auch unabhängig von einer Messe. Achte darauf, dass deine bedruckten Visitenkarten dieselben Farben enthalten wie deine Webseite. Dein Logo sollte auf der Visitenkarte ebenso deutlich und klar zu erkennen sein wie auf einem Flyer oder deiner Homepage.

Achte bei deinem Messestand unbedingt auf ausreichend Hygiene, auch wenn du dort keine sterilen Bedingungen wie in deinem Tattoo-Geschäft schaffen kannst. Außerdem kannst du in der regionalen Tagespresse auf deinen anstehenden Messeauftritt aufmerksam machen. Arbeite außerdem mit ausreichend Marketingmaterial wie Flyern, Handzetteln, witzigen Aufklebern und Visitenkarten.

Suchmaschinenoptimierung für noch mehr Laufkundschaft in deinem Tattoo-Studio

Damit dein Tattoo-Studio im Internet gut gefunden wird, kannst du einiges dazu beitragen, dein Google Ranking zu beeinflussen. Arbeite mit möglichst vielen Bildern und erklärenden Videos auf deiner Internetseite. Benenne alle visuellen Dateien mit Schlagworten, welche deine Kunden in die Suchmaschine eintippen.

Bei allen Texten auf deiner Firmenseite achtest du am besten auch darauf, dass diese sogenannten Keywords in ausreichender Anzahl in Überschriften, Bildunterschriften sowie im Fließtext vorkommen. Eigene Bilder oder Videos, welche du auf der Internetseite deines Tattoo-Studios verwendest, kannst du auf weitere Portale hochladen.

Dadurch erzeugst du einen Backlink auf deine Homepage. So stuft Google deinen Internetauftritt als besonders relevant ein und stellt dein Angebot in den Ergebnisseiten weiter vorne dar. Für deine Kunden entsteht dadurch der Vorteil, dass du regional viel besser gefunden werden kannst als deine Mitbewerber am gleichen Standort.

Loyale Kunden an dein Tattoo-Studio binden

Es ist wesentlich lukrativ, sich einen Stammkundenkreis aufzubauen, als ständig neue Marketingmaßnahmen für die Kundenakquise einzusetzen. Beim nächsten Straßenfest an deinem Standort kannst du beispielsweise selbst gestaltete Gutscheine verteilen, mit welchen die nächste Tätowierung günstiger wird. Oder veranstalte ein Grillfest für alle deine Kunden, bei dem sie für ein leckeres Steak oder einen duftenden Maiskolben nichts bezahlen müssen. Alle weiteren Speisen sowie sämtliche Getränke kosten etwas.

Sorge für gute Musik und eine ausgelassene Stimmung auf deiner Firmenfeier, damit man sich noch lange an den tollen Tag erinnert. Stelle in jedem Fall eine Möglichkeit bereit, dass deine Kunden zeitnah einen Termin bei dir im Studio vereinbaren können. Dekoriere alles schön mit selbstgedruckten Postern deiner besten Meisterwerke und briefe deine Tattoo Artists vor dem Fest.

Sie sollen selbstverständlich nüchtern bleiben, die Kunden dezent aber zielführend beraten und erhalten eine angemessene Aufwandspauschale, falls du nicht ohnehin das volle Gehalt für dieses Event bezahlen möchtest.

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Mit unseren Tipps dein eigenes Tattoo-Studio eröffnen – werde dein eigener Chef https://tattoo-spirit.de/tsp/mit-unseren-tipps-dein-eigenes-tattoo-studio-eroeffnen-werde-dein-eigener-chef/ Fri, 18 Jun 2021 06:25:10 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=79059 Du möchtest dein eigener Chef werden und nicht mehr länger als Tätowierer für andere arbeiten? Auf dem Weg in die Selbstständigkeit gibt es dabei einige Dinge zu beachten, damit du auf Dauer erfolgreich bist. Wir geben dir Tipps, wie du dein eigenes Tattoo-Studio eröffnen kannst und welche Schritte dafür nötig sind. Kann jeder ein Tattoo-Studio […]

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Du möchtest dein eigener Chef werden und nicht mehr länger als Tätowierer für andere arbeiten? Auf dem Weg in die Selbstständigkeit gibt es dabei einige Dinge zu beachten, damit du auf Dauer erfolgreich bist. Wir geben dir Tipps, wie du dein eigenes Tattoo-Studio eröffnen kannst und welche Schritte dafür nötig sind.

Kann jeder ein Tattoo-Studio eröffnen?

Grundsätzlich kann jeder ein Tattoo-Studio eröffnen, denn die Berufsbezeichnung „Tätowierer“ unterliegt keinem Schutz, weshalb man keine besonderen Qualifikationen vorweisen muss. Allerdings benötigst du einen Gewerbeschein und musst dich als Unternehmer bei dem zuständigen Gewerbeamt anmelden. Außerdem solltest du umfangreiche Erfahrung mit dem Tätowieren besitzen und bereits als Tattoo-Artist gearbeitet haben. Denn ohne jegliche Übung wirst du viele Tattoo-Wünsche deiner Kunden nicht erfüllen können.

Was braucht man, um ein Tattoo-Studio zu eröffnen?

Startkapital und Geschäftsplan für das Tattoo-Studio

Zuerst brauchst du das nötige Kapital, um die Kosten für Miete, Equipment oder Werbung zu stemmen. Durch die Erstellung eines Geschäftsplans kannst du überprüfen, ob dein Startkapital für die langsamen ersten Monate ausreicht und welche Umsatzziele am Anfang realistisch sind. Der Geschäftsplan ermöglicht dir zum Beispiel das Beantragen eines Kredits oder kann mit der Industrie- und Handelskammer abgesprochen werden. So erhältst du Feedback von Experten, welche Erfolgschancen du für das Eröffnen des eigenen Tattoo-Studios hast.

Notwendiges Equipment als Tätowierer

Sobald dein Standort für das Tattoo-Studio feststeht, benötigst du noch das nötige Equipment zum Tätowieren. Neben einer Tätowiermaschine für deine Arbeiten solltest du vor allem auf hohe Hygienestandards in deinem Studio achten. Deshalb sind sterile Nadeln, Handschuhe und Produkte für den Reinigungsbedarf besonders wichtig und sollten in ausreichender Zahl vorhanden sein. Unbedingt nötig ist auch eine Übersicht mit deinen besten Tattoos, die du unsicheren Kunden zeigen kannst. Denn es gibt immer wieder interessierte Laufkundschaft, die sich noch nicht für eine Körperbemalung entschieden hat. Ein Hardcover-Buch als Portfolio ist ideal und kann deine künstlerischen Arbeiten ausstellen. So lassen sich Kunden schnell von deiner Erfahrung und deinem Können überzeugen.

Wahl des richtigen Standorts

Wichtig ist außerdem der richtige Standort, damit deine Kunden schnell zu dir finden. Hilfreich ist dabei zum Beispiel die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Parkplätze in der Nähe oder zahlreiche Laufkundschaft in der Fußgängerzone. Bei der Größe solltest du darauf achten, dass genügend Raum zum Tätowieren vorhanden ist, aber du dich nicht mit einem zu teuren Tattoo-Studio übernimmst. Vergleiche genau die Mieten für verschiedene Standorte und überlege dir, wie viel Platz du wirklich benötigst.

Kann ich ein Tattoo-Studio zu Hause eröffnen?

Sollte sich kein geeigneter Standort für dein Tattoo-Studio finden oder du in den eigenen vier Wänden viel Platz haben, kannst du auch zu Hause Kunden tätowieren. Allerdings gelten dort die gleichen Regeln wie bei einem anderen Standort, sodass alle Hygieneanforderungen weiterhin eingehalten werden müssen. Außerdem ist zu beachten, dass Haus oder Wohnung für die Gewerbenutzung häufig eine Genehmigung brauchen, denn manche Wohngebiete sind lediglich für Privatpersonen ausgeschrieben. Falls du daher zu Hause dein eigenes Tattoo-Studio eröffnen möchtest, solltest du dies erst mit dem Gesundheitsamt, Gewerbeamt und der Stadtverwaltung abklären, damit es später nicht zu Problemen kommt.

Welche Kosten fallen für die Eröffnung deines eigenen Tattoo-Studios an?

Wie viel Kapital brauchst du, um dein eigener Chef zu werden? Bei deinem eigenen Tattoo-Studio sind die größten Kostentreiber die Miete für den Standort, mögliche Mitarbeiter, Tattoo-Equipment und Werbung. Wenn du allein und von zu Hause arbeitest, kannst du diese Kosten geringhalten, doch auch dort solltest du nicht ohne Rücklagen in die Selbstständigkeit starten. Für ein größeres Tattoo-Studio in München oder Berlin können mitsamt Mitarbeitern Summen im sechsstelligen Bereich anfallen, aber wenn du allein arbeitest, kann ein Betrag im unteren fünfstelligen Bereich als Puffer für mehrere Monate genügen. Deshalb ist der erwähnte Geschäftsplan so wichtig, damit du Kosten und Einnahmen für die erste Zeit für dich persönlich einschätzen kannst. So vermeidest du, dass du dich ohne ausreichend Kapital selbstständig machst.

Welche Hygienevoraussetzungen muss ich im eigenen Studio beachten?

Ein frisch gestochenes Tattoo ist vergleichbar mit einer offenen Wunde, daher sollte es vor Dreck und Unreinheiten. Ein Tattoo muss auch nach dem Stechen sorgsam gepflegt werden. Beachte dabei immer die aktuellen Hygienevoraussetzungen, die bei dem Einstecken von Nadeln in die Haut die Gesundheit deiner Kunden schützen.

Welchen Regeln du genau dafür folgen musst, erfährst du von deinem zuständigen Gesundheitsamt, dessen Anforderungen du streng einhalten musst. Diese können sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden, weshalb du direkt bei dem Gesundheitsamt in der Nähe des Tattoo-Studios nachfragen solltest.

Mit cleverem Marketing-Kunden gewinnen

Hast du einen Standort für dein Tattoo-Studio gefunden und die Einrichtung abgeschlossen, fehlen noch die Kunden, die du durch cleveres Marketing anlocken kannst. Unverzichtbar sind dabei die sozialen Medien, wobei gerade die visuellen Plattformen Instagram und Pinterest sich optimal als Werbung für deine wunderschönen Tattoos eignen. Erstelle dort ein Firmenkonto und lasse andere regelmäßig an deinen neuen Kreationen teilhaben. Mit Aktionen wie Tattoo-Gutscheinen als Weihnachtsgeschenk sorgst du für mehr Engagement und gibst Interessenten einen Grund, bei dir vorbeizuschauen. Auf einer eigenen Website kannst du ebenfalls deine besten Werke ausstellen und deiner künstlerischen Ader freien Lauf lassen. Über das Internet lässt sich die Zielgruppe deines Tattoo-Studios häufig besser als über Anzeigen in der Zeitung ansprechen.

Bild von ilovetattoos auf Pixabay 

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Tattoo stechen lassen: So geht’s! https://tattoo-spirit.de/tsp/tattoo-stechen-lassen-so-gehts/ Fri, 30 Apr 2021 20:16:00 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=78775 Einer Umfrage nach ist jeder fünfte Bundesbürger in Deutschland an einer oder mehreren Hautstellen tätowiert. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen der farbige Hautschmuck in die unseriös verruchte Schublade gesteckt wurde. Als Ausdruck der Persönlichkeit oder um wichtige Erinnerungen festzuhalten, hat sich das Tattoo in den vergangenen Jahren zum echten Massengeschmack entwickelt. Doch wie […]

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Einer Umfrage nach ist jeder fünfte Bundesbürger in Deutschland an einer oder mehreren Hautstellen tätowiert. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen der farbige Hautschmuck in die unseriös verruchte Schublade gesteckt wurde. Als Ausdruck der Persönlichkeit oder um wichtige Erinnerungen festzuhalten, hat sich das Tattoo in den vergangenen Jahren zum echten Massengeschmack entwickelt. Doch wie gelingt das perfekte Tattoo und welche Voraussetzungen sind notwendig? Die wichtigsten Antworten gibt es hier.

Die richtige Motivauswahl

Obwohl auch spontane Tattoo-Ideen manchen Menschen glücken, sollte das Motiv aus verschiedenen Gesichtspunkten grundsätzlich wohlüberlegt sein. Dabei geht es nicht nur um das Bild und die Farbauswahl an sich, sondern auch um die daraus entstehende Wirkung nach außen; das ist zum Beispiel bei religiös oder politisch motivierten Tattoos ein wichtiger Aspekt. Sogenannte Katalog-Muster wirken heute eher langweilig und wie immer kommt auch jeder aktuelle Trend früher oder später aus der Mode, das beste Beispiel: das sogenannte „Arschgeweih“ der späten 90er. Aus kreativen Ideen wiederum lassen sich gemeinsam mit dem Tätowierer fantastische Motive kreieren, die für starke Persönlichkeit und Individualität stehen. Zu den beliebtesten Motiven gehören nach wie vor die Tattoos der Liebe. Für viele Menschen erlaubt es dieses Symbol, unterschiedlichen Gefühlen, Erinnerungen, Emotionen, Freude aber auch Verlust und Schmerz Ausdruck zu verleihen. In puncto Partner-Tattoo ist Vorsicht geboten: Was einst als vermeintlich unerschütterliche Liebe begann, endete nicht selten in unschönen Trennungen – das gemeinsame Tattoo wird dann oft zum unliebsamen Problemfall. Um darüber hinaus etwaige Peinlichkeiten zu vermeiden, ist die Überprüfung der Rechtschreibung bei allen Schriftzügen im Vorfeld unbedingt zu empfehlen.

Tattoo stechen – eine Profi-Angelegenheit

Der Wunsch nach Perfektion bleibt auch im Bereich Tätowieren groß, schließlich handelt es sich um eine Erinnerung, die lebenslange Freude schenken soll. In diesem Zusammenhang sind also Experten gefragt! Egal, ob Sketchwork, Realistic oder Fineline Tattoo, professionelle Anbieter wie das Surface Tattoo Studio München bieten Dienstleistungen auf höchstem Niveau mit erfahrenen und spezialisierten Tätowierern. Dabei steht nicht nur das vollendete Werk im Fokus – auch eine ehrliche Beratungstätigkeit, die entsprechenden Hygienebedingungen und Verwendung hochwertiger Materialien gehören zur Basis eines seriösen Unternehmens. In Bezug auf die Tattoo-Pflege gibt der Fachmann außerdem wertvolle Tipps und Ratschläge. Wie alles im Leben hat auch das Tattoo seinen Preis. Billige Angebote zeugen nicht von Professionalität und sollten daher hinterfragt werden. Vom spontanen Tätowieren auf dem Rummel oder Veranstaltungen ist ebenfalls abzuraten – in diesem Fall kann die notwendige Hygiene nicht gewährleistet werden und das Risiko für gesundheitliche Schäden steigt deutlich an.

Fazit

Ebenso vielfältig wie Tattoo-Motive sind für viele auch die Gründe, sich eines stechen zu lassen: Liebe, Freundschaft, Trauer, Erinnerung, Trend, Ausdruck der Persönlichkeit … um nicht unter falschen Verdacht zu geraten, sollte die Auswahl gut überlegt sein, schließlich verrät das Tattoo eine Menge über den Träger – manchmal mehr, als einem lieb ist. Für die Umsetzung von gut überlegten und ausgearbeiteten Motiven ist der Gang zum Profi unabdingbar. Er bietet fundiertes Fachwissen, ausführliche Beratungen und modernste Gerätschaften – perfekte Voraussetzungen für ein sicheres Tätowieren und lebenslange Freude am Motiv.

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Tattoo trotz Erkältung? https://tattoo-spirit.de/tsp/trotz-erkaeltung-zum-tattoo-termin/ Fri, 22 Feb 2019 08:35:57 +0000 http://www.mvpthemes.com/jawn/?p=272 Mit dem Herbst beginnen nicht nur die weniger sonnenreichen Tage, sondern auch die Hochsaison der Erkältungen. Husten, Fieber, Kopfschmerzen und vieles mehr, machen so manchem Tattoo-Fan einen Strich durch die Rechnung, wenn es um den nächsten Tattoo-Termin geht. Im Sommer haben Tattoo-Fans immer das Problem, dass sie das neue Tattoo vor der Sonne schützen sollen […]

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Mit dem Herbst beginnen nicht nur die weniger sonnenreichen Tage, sondern auch die Hochsaison der Erkältungen. Husten, Fieber, Kopfschmerzen und vieles mehr, machen so manchem Tattoo-Fan einen Strich durch die Rechnung, wenn es um den nächsten Tattoo-Termin geht.

Im Sommer haben Tattoo-Fans immer das Problem, dass sie das neue Tattoo vor der Sonne schützen sollen und so das angenehme Freibad nicht immer genießen dürfen. Jetzt im Herbst ist endlich die Zeit für frische Tattoos angebrochen, doch nun kommen Viren und Bazillen und bringen viele lang-geplante Stichtermine völlig durcheinander.

„Sollte man trotz Erkältung zum Tattoo-Termin? Die Antwort ist ganz einfach: Nein! Aber warum?“

Wer schon seit Monaten voller Sehnsucht auf den bevorstehenden Termin wartet, möchte diesen natürlich nur ungerne absagen. Dennoch – wer erkältet ist, der gehört nicht ins Tattoostudio. Aber warum eigentlich nicht? Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen läuft man natürlich Gefahr den Tätowierer anzustecken und dadurch jede Menge Termine anderer Kunden zu killen. Das betrifft einen selbst zwar erst einmal wenig, ist aber umso ärgerlicher und unfairer gegenüber dem Tattoo-Künstler. Schwerwiegender sind natürlich die Gründe, die einen selbst negativ beeinflussen. Ein Tattoo beinhaltet sehr oft Bereiche, bei denen sich der Tätowierer ganz besonders konzentrieren muss, um zum Beispiel saubere, gerade Linien zu stechen. Kunden die dann mit Hustenanfällen und explosiven Niesattacken jede Möglichkeit einer gerade Linie unmöglich machen, schaden sich da natürlich vor allem selbst.

Ein frisches Tattoo ist nach wie vor eine große Belastung für den menschlichen Körper. Wer sich tätowieren lässt, dem wird im Grunde eine großflächige Wunde zugefügt, die über einen längeren Zeitraum heilen muss. Bei einer Erkältung konzentrieren sich die Abwehrkräfte stark auf die vorhandenen Viren oder anderen bedrohliche uneingeladenen Gäste. Ein Tattoo kann daher unter diesen Bedingungen nicht vernünftig verheilen, was im Extremfall sogar zu Komplikationen führen kann.

Also, so schwer es dir auch fallen mag – Bei einer Erkältung sagt man den bevorstehenden Tattoo-Termin ganz einfach ab, das ist dem Tätowierer, dessen Kunden und vor allem dir selbst gegenüber fair.

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Horror-Tattoo vermeiden – mit diesen Tipps und Tricks die 5 schlimmsten Tattoo-Fehler umgehen https://tattoo-spirit.de/tsp/horror-tattoo-vermeiden-mit-diesen-tipps-und-tricks-die-5-schlimmsten-tattoo-fehler-umgehen/ Wed, 20 Feb 2019 08:20:37 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=62858 Ein neues Tattoo ist nicht immer nur ein Segen. Immer häufiger gibt es in Deutschland echte Horror-Tattoos zu beklagen. Dabei hat die Kunst auf der Haut in den letzten zehn Jahren in Deutschland eine echte Entwicklung erlebt. Tattoos sind mittlerweile mehr und mehr gesellschaftlich anerkannt. Während vor Jahren Tattoos noch in vielen Berufen als absolutes […]

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Ein neues Tattoo ist nicht immer nur ein Segen. Immer häufiger gibt es in Deutschland echte Horror-Tattoos zu beklagen. Dabei hat die Kunst auf der Haut in den letzten zehn Jahren in Deutschland eine echte Entwicklung erlebt. Tattoos sind mittlerweile mehr und mehr gesellschaftlich anerkannt. Während vor Jahren Tattoos noch in vielen Berufen als absolutes No-Go galten, hat es die Körperkunst nun geschafft von der breiten Masse der Gesellschaft anerkannt zu werden. Doch gibt es leider immer noch ein paar Tattoo-Artists, die der Tattoo-Branche leider einen schlechten Ruf verteilen. Denn die Suche nach einem neuen Tattoo oder dem ersten Tattoo kann manchmal zum echten Alptraum werden. Dabei soll ein Tattoo lediglich ein Ausdruck für Individualität und den Körper mit einem kreativen Kunstwerk bereichern. Für viele Tattoo-Fans ist ein neues Tattoo oftmals ein lang gehegter Traum. So sind neue Tattoos in den meisten Fällen keine spontane Entscheidung. Die meisten Tattoo-Fans haben einen genauen Plan an welchen Körperstellen neue Motive in die Haut gestochen werden sollten. Doch, wenn es dann erst einmal zu einem schlimmen Fauxpas gekommen ist, ist guter Rat oftmals teuer. Denn nicht nur das Stechen des Tattoos kann in einer Katastrophe enden, auch die ersten Stunden nach dem Tattoo sind entscheidend.

Tipp 1: Auf einen Tattoo-Termin vorbereiten

Besonders bei großen Tattoos, kann es zu Sitzung von mehreren Stunden kommen. Hierfür sollte man sich richtig vorbereiten. So empfiehlt es sich zwei Stunden vor dem Tattoo-Termin nichts mehr zu essen und den ganzen Tag über ausreichend zu trinken.

Tipp 2: Sich nicht nervös machen!

Viele vergessen leider vor großer Aufregung des anstehenden Termins wichtige Utensilien wie das Portemonnaie oder den Haustürschlüssel. Um nach dem Tattoo-Stechen nicht vor verschlossener Haustür zu stehen und einen Schlüsseldienst kontaktieren zu müssen, empfiehlt es sich vor dem Tattoo-Termin einen Check aller wichtigen Habseligkeiten durchzuführen. Kommt es dann doch unverhofft zum Verlust des Autoschlüssels oder Haustürschlüssels, hilft nur ein Schlüsseldienst weiter. Hier sind dann Spezialisten mit Erfahrung gefragt, die den Ärger des verlorenen Schlüssels zumindest mit einem fairen Service mindern können.

Tipp 3: Keine spontane Tattoo-Session

Spontane Tattoos sind meistens nicht von sehr großen Erfolg geprägt. So kommt es vor allem auf Urlaubsreisen häufiger vor, dass man sich spontan ein Tattoo stechen lässt. Der Entschluss eines neuen Tattoos sollte allerdings schon mindestens ein paar Wochen vor dem eigentlichen Stechen stattfinden. Denn, wer sich unüberlegt ein Tattoo auf die Haut zeichnen lässt, bereut die Motiv-Auswahl in den meisten Fällen.

Tipp 4: Einen geeigneten Tätowierer finden

Ehe man sich dafür entscheidet einen Termin bei einem Tätowierer zu machen, sollte man sich im Freundeskreis oder im Internet nach Meinungen zu verschiedenen Tattoo-Studios umhören. So sollte ein Tätowierer gefunden werden, der die Stilrichtung des gewünschten Tattoo-Motivs beherrscht. Ebenso spielt die Erfahrung eines Tätowierers eine entscheidende Rolle. Hier sollte man in einem persönlichen Beratungsgespräch den Tätowierer auf Herz und Nieren prüfen.

Tipp 5: Ein neues Tattoo richtig pflegen

Die Nachsorge bei einem Tattoo ist das A und O, um die Tattoo-Kunst richtig auf der Haut abheilen zu lassen. In den meisten Fällen geben Tätowierer ihren Kunden verschiedene Pflege-Anweisungen, die unbedingt zu befolgen sind, um das Ergebnis eines schönen Tattoos nicht zu gefährden.

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Die Tattoos der Liebe https://tattoo-spirit.de/tsp/die-tattoos-der-liebe/ Sat, 08 Dec 2018 19:02:10 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=60056 Kaum eine andere Motiv-Kategorie hat so tiefe Bedeutungen wie die Tattoos der Liebe. Etwas Liebgewonnenes auf der Haut, ein Motiv der Erinnerung an einen geliebten Menschen, der Ausdruck von Mutter- oder Vaterliebe, die Liebe des Kindes zu den Eltern. Es gibt so viele Möglichkeiten seine Liebe zu zeigen. Eine der schönsten Ausdrucksformen ist dabei natürlich […]

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Kaum eine andere Motiv-Kategorie hat so tiefe Bedeutungen wie die Tattoos der Liebe. Etwas Liebgewonnenes auf der Haut, ein Motiv der Erinnerung an einen geliebten Menschen, der Ausdruck von Mutter- oder Vaterliebe, die Liebe des Kindes zu den Eltern. Es gibt so viele Möglichkeiten seine Liebe zu zeigen. Eine der schönsten Ausdrucksformen ist dabei natürlich immer noch eine Tätowierung auf der Haut.

Die Erläuterungen der Wissenschaft zum Thema Liebe lauten wie folgt: Der Begriff »Liebe« ist in der Biologie nicht definiert und damit keine wissenschaftliche Kategorie. Allgemein ist es schwierig, emotionale Prozesse mit naturwissenschaftlicher Methodik zu bearbeiten, zumal die zugrunde liegende Biochemie noch nicht ausreichend bekannt ist. Gesichert sind beim Menschen lediglich folgende Erkenntnisse: Neueren Untersuchungen des Gehirnstroms und Studien zufolge bewirkt Liebe in Bereichen des menschlichen Gehirns, die auch für Triebe (vgl. Motivation) zuständig sind, die höchste Aktivität, was darauf schließen lässt, dass das Gefühl, das gemeinhin als „Liebe“ bezeichnet wird, in seiner biochemischen Art einen starken Zusammenhang mit dem biologischen Trieb aufweist.

Die mitunter sehr lang anhaltenden Wirkungen der Liebe deuten aber auch auf neuroendokrine Prozesse hin, die dem Phänomen der Verliebtheit (Limerenz) zugrunde liegen. Verliebt sich ein Mensch, so sorgen verschiedene Botenstoffe für Euphorie (Dopamin), Aufregung (Adrenalin), rauschartige Glücksgefühle und tiefes Wohlbefinden (Endorphin und Cortisol) (umgekehrt können Momente, in denen man nicht mit der geliebten Person zusammen ist, als schmerzhaft empfunden werden) und erhöhte sexuelle Lust (Testosteron sinkt bei Männern, steigt bei Frauen). Auch Sexualduftstoffe (Pheromone) werden vermehrt abgegeben. Hingegen sinkt der Serotoninspiegel stark ab, wodurch der Zustand der Verliebtheit in diesem Punkt eine Ähnlichkeit mit vielen psychischen Krankheiten aufweist. Das trägt dazu bei, dass Verliebte sich zeitweise in einem Zustand der „Unzurechnungsfähigkeit“ befinden können, sich dabei zu irrationalen Handlungen hinreißen lassen und Hemmschwellen abbauen. Nach einiger Zeit (wenige Monate) gewöhnt sich der Körper an diese Dosen und ganz allmählich (laut WHO maximal nach 24-36 Monaten) beendet das Gehirn diesen sensorischen „Rauschzustand“. Nach 4 Jahren sind laut internationalen Statistiken die Scheidungen bei Menschen am häufigsten. Nach dieser Phase spielen die Hormone Oxytocin und das männliche Gegenstück Vasopressin, die Vertrautheit und Bindungen verstärkt, und Endorphine eine Rolle. Nach 2-4 Jahren ist die Beziehung eher von freundschaftlichen ausleben von gemeinsamen Interessen geprägt. Da die berauschenden Hormone ab einen bestimmten Punkt ihre Wirkung nicht mehr entfalten können, stellt der Körper ihre Produktion ganz ein. Die Folge sind Enzugserscheinungen und viele störende Eigenschaften, die beim Partner offen Zutage treten.

Alles höchst Wissenschaftlich und überaus trocken, oder? Zum Glück gibt es immer noch Dinge, die eine Wissenschaft nicht komplett erklären kann. Und wenn die Liebe wirklich nur ein reges Feuerwerk von Neuronen, Endorphinen und anderen Hormonen wäre, wo bliebe dann die Romantik? Nein, so leicht wollen wir, die wir uns so oft der Liebe wegen tätowieren lassen, nicht machen. Es steckt so viel mehr dahinter. Eine Tätowierung aus Liebe beinhaltet auch immer einen langwierigen Prozess. Liebesbekundungen auf der Haut entstehen nicht aus einer Laune heraus, sonst wäre ihre Grundlage nur eine kurzfristige Schwärmerei. Die Tätowierungen der Liebe sind lange und wohl überlegt und zu ihnen zählen die unterschiedlochsten Motive.
Da wäre zum Beispiel das Portrait der Mutter, des Vaters, der Kinder oder anderer liebgewonnener Verwandter. So erzählt uns Carsten aus Nürnberg: »Drei Wochen nach der Geburt meiner Tochter habe ich mir ein Portrait von ihr auf den Arm stechen lassen. Meine Frau und ich haben uns so sehr ein Kind gewünscht, mußten aber viele Jahre auf die Erfüllung dieses Herzenswunsches warten. Als ich mein Kind das erste Mal gesehen habe bin ich vor Glück fast geplatzt. Sie sah aus wie ein kleiner Engel. Dieses Bild, diesen Moment wollte ich festhalten und immer bei mir tragen, darum mein Tattoo.«
Eines der verbreitetsten Motive der Liebe ist natürlich das Herz. Es ist das Symbol schlechthin und die Tatsache, daß es seine Bedeutung, um welche Liebe es sich handelt, anderen gegenüber nicht sofort und eindeutig erklärt, macht dieses Tattoo-Motiv zu etwas ganz Persönlichem.

Andere Motive wiederum beschäftigen sich mit weniger schönen Momenten. Sie sind Zeichen der Erinnerung und oftmals auch Ausdruck der Trauer. Das Portrait des verlorenen Sohnes, des verstorbenen Vaters, des so sehr geliebten Vierbeiners. Psychologen wissen heute, daß in Momenten des Verlustes, eine Tätowierung eine gute Möglichkeit ist derart schmerzhafte Erlebnisse erfolgreich zu verarbeiten und letztendlich zu bewältigen. Eine Tätowierung ist etwas Endgültiges, etwas Bleibendes und sie wird mit Schmerz und Blut bezahlt. Es gibt wohl kaum eine intimere Art einen Verschiedenen zu ehren. Bei diesen Motiven, die letzten Endes in Trauer entstehen, aber auch hier die Liebe als Grundlage besitzen, werden oft Geburts- und Totestag als Schrift mit in die Tätowierung integriert
Wieder andere Liebes-Motive beschäftigen sich mit der Gegenwart. Sie bezeugen Freundschaften, sind Bekenntnisse des Glaubens oder zeigen ganz einfach die Liebe zu einer Lebensart. Oft sind selbst die einfachsten Tätowierungen, die zunächst nicht den Anschein machen, aus Liebe gestochen worden zu sein, mit äußerst vielen Emotionen verbunden. So tragen zum Beispiel viele professionelle Tätowierer aus liebe zu ihrem Beruf das Motiv einer Tattoo-Maschine auf ihrer Haut. Tätowierer bestätigen immer wieder, daß dieser Beruf nicht vergleichbar ist mit anderen Berufen. So oft entsteht eine Art Band, zwischen ihnen und ihren Kunden, sie nehmen teil, an den Beweggründen eines Tattoo-Motives und an dessen Geschichten.

Tätowierungen entstehen aus den unterschiedlichsten Motivationen. Die Beweggründe für ein Tattoo, sind mindestens ebenso zahlreich wie die Motivvielfalt selbst und so bietet ein Tattoo die perfekte Möglichkeit Szenen eines Lebens und eine persönliche Einstellung in Form eines Bildes auf der eigenen Haut zu verewigen. Die Tätowierungen aus Liebe gehören unweigerlich zu den emotionalsten und auch bedeutungsvollsten Körperbildern unserer modernen Tattoo-Welt. Egal wie klein oder auch groß eine Tätowierung auch sein mag, für den Träger selbst steckt so viel mehr dahinter, als der bloße Betrachter und vielleicht auch die Wissenschaft je vermuten mag. Für niemanden sonst, als für den Träger selbst, muß sich der Sinn einer tätowierten Liebesbotschaft erklären. Und so sind gerade diese Tattoos vielleicht die schönsten und zugleich wichtigsten Motive überhaupt, denn sie sind immer der beste Beweis unserer Liebe und somit Menschlichkeit. «

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Tattoo Architektur https://tattoo-spirit.de/tsp/tattoo-architektur/ Sat, 08 Dec 2018 12:36:49 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=60027 Ein Tattoo ist für immer und daher sollte es auch gewissenhaft geplant werden. Tattoo Architektur? Gibt es so etwas überhaupt? Eigentlich schon, denn ähnlich wie ein Architekt bei der Planung eines Bauwerkes unendlich viele Sachen zu beachten hat, damit das ganze Gebilde nicht gleich wieder in sich zusammenfällt, müssen bei einem größeren Tattoo-Projekt auch alle […]

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Ein Tattoo ist für immer und daher sollte es auch gewissenhaft geplant werden. Tattoo Architektur? Gibt es so etwas überhaupt? Eigentlich schon, denn ähnlich wie ein Architekt bei der Planung eines Bauwerkes unendlich viele Sachen zu beachten hat, damit das ganze Gebilde nicht gleich wieder in sich zusammenfällt, müssen bei einem größeren Tattoo-Projekt auch alle Einzelteile so miteinander verbunden werden, dass sich ein einheitliches Gesamtbild ergibt.

Einmal begangene Fehler lassen sich da nur schwer wieder beheben, da eins das andere beeinflußt und alles aufeinander aufbaut. Im Gegensatz zum Tattoo-Neuling hat ein TattooArchitektur Architekt aber einen großen Vorteil: Von Beginn an hat er das gesamte Projekt vor Augen und kann dementsprechend agieren. Das sieht beim Neuling, der gerade seine erste Tätowierung plant in der Regel ganz anders aus. Da freut man sich auf sein erstes „Stück“, über das man sich vielleicht schon seit langer Zeit Gedanken gemacht hat und denkt ja nicht im Traum daran, dass das erst der Anfang eines längeren Weges sein könnte.

Dieses Eine hat man sich gewünscht und fertig. Da kann sich der Tätowierer den Mund noch so fusselig reden, daß man eventuelle Erweiterungen schon mal gleich mit einplanen sollte. Es nützt nichts und plötzlich ist es da, das kleine, tiefschwarze Tribal auf dem Schulterblatt, welches so gar nicht zu dem japanischen Sujet passen will, dass man einige Zeit später im Auge hat und in Zukunft den Rest des Rückens schmücken soll. Meist ist in solchen Fällen zwar durch Überdeckung oder Einarbeitung des alten Motivs noch etwas zu machen, doch muß man dabei Kompromisse eingehen, die man so eigentlich nicht haben wollte. Dies fiel mir wieder besonders auf als ich bei Kai und Ingrid (Kailitos Way, Duisburg) zu Besuch war um mal endlich wieder an ein paar neue Fotos von ihnen zu gelangen. Da zaubern die Leutchen die geilsten Sachen auf die Haut, nur ist der Untergrund leider allzu oft bereits verbaut und ein harmonisches Gesamtbild kaum noch oder nur über Umwege zu erzielen.

Das ist für den Tätowierer, der seine ganze Energie in seine Arbeiten steckt, nicht unbedingt sehr befriedigend und für den Träger schlicht traurig. Besonders weil es in den meisten Fällen leicht zu vermeiden gewesen wäre. Für uns ist es jedenfalls Grund genug mal ein paar Zeilen für all diejenigen von Euch zu schreiben, die sich gerade erst mit dem Gedanken befassen, sich das erste mal tätowieren zu lassen. Für alle anderen gibt es hier ein paar neuere Arbeiten von „Kailitos Way“, die nur sehr bedingt etwas mit diesem Thema zu tun haben. Ein Patentrezept oder eine Art Muster-Bauplan können wir natürlich auch nicht bieten aber vielleicht ein wenig zum Nachdenken anregen, damit die Freude über die erste Tätowierung auch ein Leben lang anhält und sie nicht später zum fiesen Störfaktor mutiert. Aber wie geht man ran ans erste Tattoo? Ganz allgemein ist es in der Regel doch so: Man hat sich sein Wunschmotiv ausgesucht oder es sogar selbst entworfen und auch gleich die vermeintlich richtige Stelle dafür gefunden. Doch genau da beginnt das Dilemma. Ist die Stelle für das Motiv auch wirklich die richtige wenn man noch nicht genau weiß wie es weitergehen soll? Nehmen wir z.B. als Motiv ein Portrait und das Schulterblatt als die betreffende Körperstelle. Wird ja immer wieder gern genommen und ist im Grunde auch nichts gegen zu sagen. Blöd wird es erst dann, wenn man sich später mal ein großflächiges Rücken-Tattoo wünscht.

An einem Portrait lässt sich nur schwer etwas anderes anbauen. Und überdecken will man es ja auch nicht unbedingt. Schon gar nicht wenn es mit Erinnerungen verbunden ist. TattooArchitektur Also bleibt nur übrig, es auszusparen und für sich stehen zu lassen. In der Regel wird es dann aber immer als störend empfunden. Das ist wie bei der Fotografie: Da macht man eine wirklich gelungene Landschaftsaufnahme und irgendwo am Bildrand steht dieser Stromkasten. Genau der ist es aber, den wir mit unserem Auge als erstes wahrnehmen wenn wir das Foto betrachten, weil er sich einfach nicht harmonisch in die Landschaft einfügt. Bei einer Tätowierung verhält es sich nicht anders. Besser wäre gewesen, man hätte das Portraitz.B. ein Stückchen weiter, auf den Oberarm platziert. Da kann es ungestört für sich stehen, der Rücken ist unverbaut und wenn man den Arm erweitern möchte, kann man das Portrait (z.B. mit Hilfe einer Banderole) relativ leicht von der Erweiterung abgrenzen. Ein Tribal-Motiv auf gleicher Stelle (Schulterblatt) ist meistens eine noch größere Katastrophe. Zumindest dann, wenn es tiefschwarz und somit kaum anständig zu überdecken ist.

Trotzdem läßt sich auch daraus noch etwas machen wenn man die Form geschickt genug gewählt hat. Durch Spiegelung auf die andere Seite wird das Ganze wieder symmetrisch und beide Elemente zusammen können dann wieder Teil eines Rahmens wirken. Aber auch das ist nur eine Notlösung, die in den seltensten Fällen wirklich gut aussieht. Generell würde ich aus diesem Grund davon abraten ein kleineres Motiv auf eine größere Fläche zu platzieren. Man verbaut sich meist zuviel damit. Und auch wenn man momentan noch davon überzeugt ist, dass es bei dieser einen Tätowierung bleiben wird, kommt es doch meist anders. Eigentlich geht es, besonders bei der ersten Tätowierung, deshalb immer um das Gleiche wenn man noch kein komplettes Konzept hat: Man sollte sich in diesem Fall so viele Wege wie eben möglich offen halten. Idealerweise sollte man den betreffenden Bereich des Körpers (Arm, Bein, Rücken,…) aber gleich von Anfang an komplett durchplanen oder sich zumindest auf eine bestimmte Stilrichtung festlegen, was für spätere Erweiterungen schon mal äußerst wichtig ist. Ein harmonisches Gesamtbild ist dann leicht zu erzielen.

Im traditionell asiatischen Stil kann man dabei wohl am wenigsten falsch machen, da sich die einzelnen Elemente fast immer auf sehr TattooArchitektur ästhetische Art und Weise zusammenfügen lassen. Da kommt es dann vor Allem auf die Wahl der richtigen Größe an. Damit legt man sich bereits für spätere Erweiterungen fest, denn die Proportion der Einzelteile zueinander muß schließlich auch stimmen. Meistens wird dabei der Fehler begangen eine zu kleine Größe zu wählen. Das passiert aber nicht (oder seltener), wenn man sich das Motiv als Teil eines Gesamtbildes vorstellt. Und wenn man später doch nicht erweitern will? Na, dann hat man wenigstens eine Tätowierung in anständiger Größe. Und die wirkt dann ohnehin besser. Alles in Allem ein sehr umfangreiches Thema. Wir wollten hier auch nur einige Anregungen geben. Aber wenn man ein paar Grundregeln beachtet, sein Vorhaben vorausschauend plant und sich ausführlich mit seinem Tätowierer bespricht, kann man gar nicht mehr viel falsch machen. Dann hält die Freude über die erste Tätowierung auch ein Leben lang.

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Die Bedeutungen der Indianer-Motive https://tattoo-spirit.de/tsp/die-bedeutungen-der-indianer-motive/ Sat, 08 Dec 2018 09:57:49 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=59956 Die Geschichte der Indianer ist voller kultureller Schätze und Mythen. Was die Stämme Nordamerikas über Hunderte von Generationen aufbauten, wurde durch den Europäer in kürzester Zeit fast völlig vernichtet. Die heute noch lebenden Indianer haben bereits aufgehört, um ihre geraubte Kultur zu trauern, da auch sie wissen, dass diese unwiederbringlich verloren ist. Indianer oder Inder? […]

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Die Geschichte der Indianer ist voller kultureller Schätze und Mythen. Was die Stämme Nordamerikas über Hunderte von Generationen aufbauten, wurde durch den Europäer in kürzester Zeit fast völlig vernichtet. Die heute noch lebenden Indianer haben bereits aufgehört, um ihre geraubte Kultur zu trauern, da auch sie wissen, dass diese unwiederbringlich verloren ist.

Indianer oder Inder? – Man sagt, der Begriff »Indianer« sei abgeleitet von »Inder«, weil Christoph Columbus fälschlich glaubte, er sei in Indien gelandet: Doch Christoph Columbus wußte nichts von Indien, denn zu seiner Zeit wurde das Land am Ganges Hindustan genannt. Christoph Columbus schrieb, dass die Menschen, die er in der neuen Welt antraf, »ein Volk in Gott«, »una gentre en dio« sind. Aus »en dio« wurde das spanische »Indio«. Im englischen wurde »Indians« daraus, wovon das deutsche Wort »Indianer« abgeleitet wurde. Verwirrung herrscht im englischen Sprachraum, weil es dort sprachlich keinen Unterschied zwischen einem Inder und einem Indianer gibt.

Bedeutung der Adlerfedern – die Prärieindianer hielten den Zweikampf für verdienstvoller als das Verschießen von Pfeilen. Die größte Heldentat der Indianer im Kampf war der »Coup«. Ursprünglich waren »Coups« bloße Berührungen des Gegners – dazu gehörte auch das Entreißen der Waffen oder der Raub eines Pferdes. Später verstand man unter dem »Coup« auch das Verwunden oder das Töten des Feindes. Die Sioux z.B. zeigten ihre »Coups« durch Adlerfedern an. Die Bedeutungen: Der rote Fleck zeigt an, dass ein Feind getötet wurde. Die rotgefärbte Feder bedeutete, dass der Träger im Kampf verwundet wurde. Hatte eine Feder einen gezackten Rand, zeigte sie, dass der Träger mehrere Feinde getötet hat. Gespaltene Federn deuteten darauf hin, dass der Träger im Kampf mehrere Male verwundet wurde. Eine große Kerbe in der Feder wies darauf hin, dass der Träger dem Feind die Kehle durchgeschnitten und dessen Skalp genommen hatte. Wurde die Federspitze abgeschnitten, bedeutete dies, dass der Träger seinem Gegner die Kehle durchgeschnitten hatte, ohne dessen Skalp zu nehmen.

Das Vier-Pfeil-Symbol – Dieses Sioux Zeichen ist ein medizinische Rad der Erleuchtung. Jeder Pfeil deutet in eine »Gedankenrichtung« und erklärt einen Bewusstseinszustand. Der nördliche Pfeil steht für Weisheit, der südliche Pfeil für Unschuld, der Östliche für Weitsicht und der Westliche für die Gabe der Selbstbeobachtung. Alle vier Pfeile zeigen auf einen einzigen Punkt in der Mitte. Der Träger des Symbols strebt danach alle vier Gedankenrichtungen zu verinnerlichen und so mit sich selbst und dem Universum in Einklang zu leben.

Die Kwakaiutl Sonne – Der Legende nach wurde der Sonnenhäuptling vom Raben, dem Bringer des Lichts aus dem Dunkel des Kosmos zu Erde gebracht, wo er fortan den Himmel bewohnte. Die Kwakaiutl Sonne symbolisiert die Quelle des Lebens und ihre Wärme steht für Heilung und Frieden.

Die Kachina – Den Legenden der Indianer nach sind Kachinas die Geister der unsichtbaren Lebenskräfte. Sie sind übernatürliche Wesen und dienen den Sterblichen und Göttern als Übermittler von Nachrichten. Das Symbol steht für Wachstum, Lebenskraft, Stärke des Geistes und die Reichhaltigkeit des Lebens.
Die Sonnenspirale – Dieses Symbol ist eines der am weitesten verbreitete Zeichen aller Indianer-Motive. Die Sonne trägt sieben Sonnenstrahlen. Jeder der Strahlen repräsentiert einen der sieben Energie-Zentren des Menschen. Der Träger des Symbols ist eine friedliebende Person, der heilende Künste näher stehen als zerstörerische Kräfte.

Das Wind-Symbol – »Der Wind gibt unseren Kindern den Geist des Lebens« (Häuptling Seattle, 1854). Für die Indianer war der Wind eine lebendige Kraft, ein Gott mit der Kraft, sich mit den Menschen zu verständigen. Für sie sprach der Wind eine übernatürliche Sprache. Diejenigen, die glaubten, hörten sie auch. Meist waren es Shamanen oder Medizinmänner, die die Botschaften des Windes interpretierten. Das Wind-Symbol dient dem Schutz der Person, die es trägt. In dem Symbol ruhen die Kräfte der vier Winde, Einigkeit, Freiheit, Ewigkeit und Gleichgewicht.

Der Traumfänger – Dieses Symbol ist in westlichen Kulturen wohl eines der bekanntesten Indianer-Motive. Der Legende nach kam einst eine verzweifelte Sioux-Frau zu einem Medizinmann. Ihr Kind war nicht in der Lage zu Schlafen. Der Medizinmann erklärte ihr, dass ihr Junge an bösen Träumen leide und deshalb nicht schlafen könne. Er gab ihr mit Federn geschmückte Weidenringe. Das Innere der Ringe war mit Bändern einem Spinnennetz gleich verziert. Der Medizinmann versichterte der Frau, dass die Netze der Weidenringe nur die guten Träume durchlassen und die bösen Träume auffangen würde. Der Traumfänger ist also ein Schutzzeichen. Gleichzeitig zeigt es uns auch die Kraft unseres eigenen Geistes und das wir in der Lage sind, unser eigenes Leben zu einem bitterbösen, oder aber einem wundervollen Traum gestalten können – es liegt ganz bei uns.

Der Donnervogel (Thunderbird) – Unter den verschiednen Stämmen der amerikanischen Ureinwohner hatte der Donnervogel teils unterschiedliche Bedeutungen. Meist galt er als Omen des Krieges. Die Indianer glaubten, das Krachen des Blitzes sei der Ruf des Donnervogels, der aus seinen Augen die gleißend hellen Lichtblitze gen Erde schmettert.
Sobald die Shamanen des Stammes den Schrei des Donnervogels hörten, errichteten sie Kriegszelte, in denen sie Zeremonien abhielten, um letztendlich das Wohlwollen des Donnervogels zu erhalten und somit eine bevorstehende Schlacht für sich zu entscheiden.
Der Donnervogel erschafft, zerstört und kontrolliert die Natur. Die Flügelschläge des Vogels bringen Wasser in Form von Regen zur Erde und spenden somit Leben. Der Donnervogel ist eines der mächtigsten Symbole der amerikanischen Ureinwohner. So trohnt der Donnervogel auf dem Totempfahl der Indianer. Hier dient er als ultimatives Statussymbol, als Ausdruck der Macht. Der Totempfahl wurde stets aus Zedernholz gefertigt, weil die Indianer glaubten, dass der Donnervogel in einem Zedernwald wohnen würde. Das Symbol des Donnervogels gibt seinem Träger Kraft und beschützt ihn zugleich.

Wußtest du eigentlich, dass die Indianer nicht wegen ihrer Hautfarbe Rothäute genannt wurden? Ihre Hautfarbe geht eher von gelblich bis braun, selten oder nie ins rötliche, je Herkunft. Der Name entstand durch die Sitte vieler Indianer, im Krieg Gesicht und oder Körper rot zu bemalen.

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Können Tattoos vor Krebs schützen? https://tattoo-spirit.de/tsp/koennen-tattoos-vor-krebs-schuetzen/ Sat, 08 Dec 2018 09:33:38 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=59926 Noch vor ein paar Jahren standen Tattoofarben in der negativen Presse. Jetzt sorgen die Pigmente der flüssigen Buntmacher für positive Schlagzeilen. Die Überschrift des Artikels liest sich zunächst einmal wie eine recht ordinäre Boulevard-Headline. Die Intention der Überschrift ist sogar zugegebenermaßen die selbe, wie die einer reißerischen Schlagzeile. Doch darüber hinaus beruhen die folgenden Erkenntnisse […]

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Noch vor ein paar Jahren standen Tattoofarben in der negativen Presse. Jetzt sorgen die Pigmente der flüssigen Buntmacher für positive Schlagzeilen. Die Überschrift des Artikels liest sich zunächst einmal wie eine recht ordinäre Boulevard-Headline. Die Intention der Überschrift ist sogar zugegebenermaßen die selbe, wie die einer reißerischen Schlagzeile. Doch darüber hinaus beruhen die folgenden Erkenntnisse durchweg auf Fakten. Bevor wir erklären, wie Tattoos tatsächlich vor Krebs schützen können, wollen wir die Frage beantworten: Wie entsteht eigentlich Hautkrebs?

Als Hautkrebs selbst bezeichnet man alle bösartigen Veränderungen der Haut. Umgangssprachlich wird dieser Krebs auch malgines Melanom genannt. Dieser „schwarze Krebs“ ist sehr gefürchtet, die aggressiven Mutationen bilden sehr schnell Metastasen und befallen dann die Lymphknoten und inneren Organe. Pro Jahr erkranken ca. 20.000 Menschen an schwarzem Hautkrebs. Bei ca. 2.700 davon ist er so weit fortgeschritten, dass sie daran sterben. Etwa alle sieben Jahre verdoppelt sich die Zahl der an einem Melanom erkrankten Patienten. Dies wurde früher in erster Linie auf Veränderungen der Freizeitgewohnheiten zurückgeführt. UV-Strahlung gilt als die wichtigste umweltbedingte Melanomursache. Der Zusammenhang von Sonnenstrahlung und Krebshäufigkeit wurde erstmals von Eleanor Josephine Macdonald auf Basis des von ihr in den USA errichteten Krebsregisters nachgewiesen. „Trotz vieler Aufklärungskampagnen in den letzten zwei Jahrzehnten konnte das Schönheitsideal „braun sein = gesund sein“ allerdings noch nicht ausreichend korrigiert werden, so dass trotz gestiegenen Gesundheitsbewusstseins die Zahl der Neuerkrankungen jedes Jahr weiter ansteigt“

Das Deutsche Krebsforschungszentrum sieht als wesentlichen Umweltrisikofaktor die exzessive Exposition gegenüber Sonnenlicht an. Daneben spiele der Hauttyp als endogener Faktor eine entscheidende Rolle. Rothaarige, die eine gegenüber UV-Strahlung besonders empfindliche Haut haben, erkranken statistisch gesehen 4,7× häufiger an einem malignen Melanom als Schwarzhaarige. Hier ein paar Fakten über die Risiken beim Sonnenbaden: Nach übermäßiger UV-B- und UV-A-Einwirkung kommt es zum Sonnenbrand. Diese heftige Entzündung der Haut führt neben starken Lokalreaktionen (Blasenbildung bis hin zur Narbenbildung) auch zu Reaktionen wie Fieber und Schüttelfrost. Durch ständige Sonneneinwirkung kommt es vor allem zur „Lichtalterung“ der Haut. Die langwelligen UV-A-Strahlen dringen in tiefere Hautschichten ein und zerstören dort langfristig die elastischen Fasern. Folge ist die sogenannte „Landmannshaut“. Und hier liegt auch das Tattooproblem, denn die UV-A Strahlen sind maßgeblich für die Schädigung eines Tattoos verantwortlich. Doch auch der häufige Besuch des Sonnenstudios und regelmäßiges Sonnenbaden im Sommer oder im Urlaub führen zu diesem Phänomen – nicht nur der Sonnenbrand selbst also kann dem Tattoo schaden! Die UV-A Strahlung ist mit seinen langen Wellen und der Bildung freier Radikale, hauptverantwortlich für ein überdurchschnittlich hohes Melanomrisiko.

Kommen wir nun zu der Erklärung, wie Tätowierungen tatsächlich vor Hautkrebs schützen können. Die Erklärung ist ebenso kurz wie simpel. Die in der Haut eingeschlossenen Farbpigmente schützen vor der zuvor beschriebenen gefährlichen UV-Strahlung. Während auf der Haut aufgetragene Sonnencremes mit Hilfe ihrer Inhaltsstoffe gefährliche UV-Strahung reflektieren, funktioniert der Sonnenschutz mit Tattoo-Motiven nach dem selben Prinzip. Die amerikanischen Wissenschaftler Lerche, Sepehri, Poulsen und Wulf haben in umfangreichen Labortests die Wirksamkeit von Tattoofarben gegen Hautkrebs nachgewiesen. Alle vier arbeiten seit vielen Jahren für die Krebsforschung und leisten mit ihrer Forschungsarbeit einen wichtigen Beitrag zu Bekämpfung des tödlichen Krebs. Die Versuchsanordnung der Wissenschaftler ist aber leider aus moralischer Sicht umstritten und in keinster Weise mit modernem Tierschutz vereinbar, da sie bei ihren Experimenten auf Tierversuche zurückgreifen. Trotzdem möchten wir auf die Forschungsdurchführung und deren Ergebnisse näher eingehen. Die Wissenschaftler nahmen zwei Gruppen von Labormäusen. Der einen Gruppe wurde schwarze Tattoofarbe unter die Haut injiziert, die andere Gruppe blieb als Kontrollgruppe tattoofrei. Beide Gruppen wurden nun schädlicher UV-Strahlung ausgesetzt. Die Resultate überraschte selbst die amerikanischen Wissenschaftler. Alle Mäuse ohne Tattoo entwickelten bösartigen Hautkrebs. Die Gruppe der tätowierten Mäuse hingegen hatte kaum Fälle von melanignen Hautveränderungen. Die Erklärung der Wissenschaftler: Unter die Haut eingebrachte Farbpigmente sind in der Lage gefährliche UV-Strahlung zu reflektieren und die Haut dadurch effektiv zu schützen. Je dunkler die Farbpigmente, desto stärker war bei den Forschungen der Amerikaner der Schutz für die Haut. Vor allem schwarze Pigmente zeigten einen besonders hohen Schutzfaktor.

Nach Aussage der Wissenschaftler Poulsen und Wulf sind die Forschungsergebnisse definitiv auch auf den Menschen übertragbar, da die Entstehung der malginen Melanome bei Mäusen und Menschen durch die selben Faktoren hervorgerufen, beziehungsweise stark begünstigt werden. Tätowierte haben zwar durch starke Sonneneinstrahlung das Problem, das die UV Strahlung die Qualität des Tattoos verändern, doch dunkle Pigmente in den Tattoofarben steigern bei ihnen den Schutz vor der gesundheitsschädigenden UV-Strahlung. Inzwischen sind wir also an einem Punkt angelangt, der moderne Tätowierungen in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Früher wußte man nicht viel über die vielfältigen Inhaltsstoffe der unterschiedlichen Tattoofarben. Seit vielen Jahren werden diese durch staatliche Richtlinien kontrolliert und gegebenenfalls angepasst. Gesundheitliche Risiken wurden von Jahr zu Jahr minimiert und nun gibt es die ersten stichhaltigen und belegten Beweise, dass Tattoos sogar die Gesundheit des Trägers schützen können. Fotos: Science Photo, Tefi, Oscar Williams, Sergii Votit, Ronald Sumners – shutterstock.com

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Ab wann ist man zu alt für ein Tattoo? https://tattoo-spirit.de/tsp/ab-wann-ist-man-zu-alt/ Sat, 08 Dec 2018 09:29:40 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=59919 Gibt es für ein Tattoo jenseits der 50er Marke wirkliche Hinderungsgründe Mit einer Umfrage haben wir vor einiger Zeit, Deutschlands Tätowierer befragt. Wir wollten wissen wie alt ihre Tattoo-Fans sind und welche Probleme mit älteren Kunden auftreten können. Die in der Überschrift gestellte Frage mutet schon ein wenig komisch an – dennoch ist sie durchaus […]

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Gibt es für ein Tattoo jenseits der 50er Marke wirkliche Hinderungsgründe Mit einer Umfrage haben wir vor einiger Zeit, Deutschlands Tätowierer befragt. Wir wollten wissen wie alt ihre Tattoo-Fans sind und welche Probleme mit älteren Kunden auftreten können.

Die in der Überschrift gestellte Frage mutet schon ein wenig komisch an – dennoch ist sie durchaus berechtigt. Tattoobegeisterte Teenager fragen ihre Großmütter, ob sie nicht auch »Bock« auf ein Tattoo haben. In vielen Fällen ist die Antwort: »Ach Kind, dafür bin ich doch viel zu alt.« Aber ist das überhaupt richtig? Existiert so etwas wie eine Maximalaltersbeschränkung, die älteren Menschen ein Tattoo verwehrt? Wohl kaum. Dennoch gibt es für Tattoo-Fans jenseits der 50er Marke das eine oder andere zu bedenken.
Im Grunde genommen gibt es nur zwei Hürden, die ältere Tattoo-Fans auf dem Weg zu ihrem Hautmotiv in den Weg gestellt werden. Die eine Hürde ist, wie so oft, die Gesellschaftliche. Fast ausschließlich in den westlich geprägten Kulturen denken ältere Menschen, dass es sich nicht schicken würde, sich im höheren Alter noch tätowieren zu lassen, genauso wie in die Disco zu gehen oder vor dem Kino wild rumzuknutschen. Indem sich ältere Menschen diesen gesellschaftlichen Zwängen unterwerfen, drängen sie sich selbst aus einem »generationenübergreifenden Miteinander« in unserem Alltag. Weil sie viele Aktivitäten nicht »mehr« mit anderen Generationen teilen, werden sie selbst zu Außenseitern. Mit einem Tattoo drücken viele ältere Menschen ihren Wunsch aus, diese Zwänge zu durchbrechen. Mit einfachen Worten – sie pfeifen auf die Meinung anderer und machen ganz einfach ihr eigenes Ding.

Nach dem zerbröseln der gesellschaftlichen Tattoo-Hürde bleibt noch die Hürde »Haut«. Ältere Menschen haben in der Regel auch eine »ältere« Haut. Das heißt, dass die Haut älterer Tattoo-Fans oft nicht mehr so straff ist, wie die von jungen „Patienten“. Die Haut unterliegt vielen unterschiedlichen biologischen Prozessen. Allen voran steht das chronologische Altern der Haut, die genetisch festgelegte, verminderte Reagibilität der Hautzellen. Hinzu kommen verschiedene Umweltfaktoren wie die Schädigung durch UV-Licht und arbeitsbedingte Belastung. Diese Faktoren nennt man auch Zeitaltern. Zu den Faktoren »Umweltaltern« gehören Hitze, Kälte, Stress, ungesunde Ernährung, Alkohol– und Nikotin-Konsum. In den meisten Fällen kann man sich gegen ein Altern der Haut nicht wehren. Für ein Tattoo muss man das auch nicht unbedingt, denn professionelle Tätowierer wissen sehr wohl mit älterer Haut gut umzugehen. Wir haben uns mit Tätowierern aus Deutschland unterhalten. Hier ein paar Auszüge aus den vielen Antworten.

Benedikt (Art & Style, Ibbenbüren): »Zunächst einmal möchte ich betonen, dass man, meiner Meinung nach, nie zu alt für ein Tattoo ist, im Gegenteil. Ich habe immer das Gefühl, dass Leute, die »älter« sind, sich anständig mit der Materie Tattoo, dem Motiv und dem »drum herum« beschäftigen. Ältere Haut ist oftmals nicht so elastisch und man muss sie beim Tätowieren mehr spannen. Die meisten älteren Kunden suchen sich aber ohnehin relativ straffe Körperstellen aus. Also Oberarme, Knöchel, Schulterblätter und so weiter. Leisten und Innenarme kommen bei mir eigentlich nie vor. Ich selbst arbeite bei älterer Haut immer sehr vorsichtig. Und wenn man die Haut anständig spannt, lässt sich die Tattoo-Farbe auch ziemlich gut verarbeiten… immer noch besser, als bei jemandem, der drei mal die Woche unters Solarium geht. Meiner Erfahrung nach, verlängert sich bei älteren Kunden die Abheilphase der Tätowierung. Mein ältester Kunde war 65 als er sein erstes Tattoo bekommen hat. Er hat sich einen »Arsch mit Ohren« auf die Pobacke tätowieren lassen. Er erklärte damals, dass er mit einem seiner Kegelbrüder im Club eine Wette eingegangen ist. Die Haut war schon ok zum stechen, wobei ich ehrlich sagen muss, dass mir der Po einer 20-jährigen Blondine im direkten Vergleich dann doch lieber gewesen wäre.«

Ralf (Remus Tattoo, Bexbach): »Ältere Haut ist tatsächlich etwas schwieriger zu tätowieren. In manchen Fällen nimmt die Haut die Tattoo-Farbe nicht so gut auf, weshalb man nachstechen muss. Abgeheilt sehen die Tätowierungen dann aber ebenso top aus, wie alle anderen. Ein wenig mehr spannen muss man die Haut beim stechen schon, da man sich aber auf jeden Haut- und Alterstyp ohnehin immer wieder individuell einstellen muss, ist das alles kein wirkliches Problem. Meine älteste Kundin ist bereits über 80 Jahre alt. Sie begleitet immer ihren Sohn zu seinen Tattoo-Terminen und ist schon so lange total fasziniert von Tätowierungen im Allgemeinen. Sie lässt sich dann oftmals von mir als »Schmuck«, wie sie es immer nennt, eine kleine Tätowierung stechen. Das aktuellste Tattoo war eine kleine Mickey Mouse.«

Matthias (Phönix Tattoo, Bernburg): »Erstaunlicherweise ist eine Tendenz zu erkennen, bei der die Kundschaft immer älter zu werden scheint. Als Tätowierer trägt man ja auch ein Stück weit die Verantwortung für das Wohlbefinden der Tattoo-Kunden, sowohl vor, als auch während und nach der Behandlung. Das bedeutet speziell bei älteren Kunden, dass man sich schon im Vorfeld über den allgemeinen Gesundheitszustand des Kunden informiert. Sollte der Kunde etwaige Herzkrankheiten oder Diabetes und die damit einhergehenden Wundheilungsstörungen haben, bitte ich meine Kunden darum, sich vom Hausarzt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für das Tätowieren ausstellen zu lassen. So ist der Kunde selbst nicht so ängstlich und ich als Tätowierer muss mir dann auch keine Sorgen mehr machen.Was die Haut betrifft, so ist ältere Haut natürlich durch stärkere Faltenbildung anders zu behandeln als junge und straffere Haut. Mein ältester Kunde war 78 Jahre alt und hat sich zur Erinnerung an seine verstorbene Frau ihren Vornamen und einen Gedenk-Schriftzug auf den Oberarm stechen lassen.

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Diese 4 Fehler sind tödlich für dein Tattoo https://tattoo-spirit.de/tsp/diese-4-fehler-sind-toedlich-fuer-dein-tattoo/ Fri, 07 Dec 2018 19:44:33 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=59625 Was sagte Alfred noch einst zu Master Wayne: »Warum fallen wir? Damit wir lernen wieder aufzustehen.« Beim Thema Tattoos sollte man allzu oftes Fallen lieber vermeiden. Wer auf der Suche nach einem neuen oder sogar ersten Tattoo ist, der freut sich in der Regel auf eine gesteigerte Individualität, ein kreatives Kunstwerk und die Erfüllung eines […]

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Was sagte Alfred noch einst zu Master Wayne: »Warum fallen wir? Damit wir lernen wieder aufzustehen.« Beim Thema Tattoos sollte man allzu oftes Fallen lieber vermeiden.
Wer auf der Suche nach einem neuen oder sogar ersten Tattoo ist, der freut sich in der Regel auf eine gesteigerte Individualität, ein kreatives Kunstwerk und die Erfüllung eines lang gehegten Traumes. Im schlimmsten Fall kann man aber auch Fehler begehen, die nicht umkehrbar oder reparabel sind. Bei Tätowierungen gibt es gleich vier große Kardinal-Fehler, die wir im folgenden aufführen.

Kardinal-Fehler Nr 1: Keine Gedanken über das Motiv gemacht.
Der allererste Schritt ist immer der Entschluss zu einem neuen Tattoo. Sofort danach folgt die Suche nach einem richtigen Motiv. Über unsere Social Media Kanäle werden wir täglich um Rat gefragt. Sehr häufig kommt dabei ein ähnlicher Wortlaut zu Stande: „Ich habe übermorgen einen Termin bei einem Tätowierer, aber noch keine Idee für das Motiv. Es sollte irgend etwas auf dem Arm sein, oder dem Rücken, vielleicht auch dem Oberschenkel. Habt ihr da vielleicht eine Idee?“ Mit der Einstellung ist die spätere Enttäuschung über die voreilig und unüberlegte Motiventscheidung beinahe vorprogrammiert. Für die Wahl des Motives sollte man sich immer Zeit nehmen, schließlich sind Tätowierungen kein Konsumgut aus dem Fastfood-Sektor, das man zwischen Tür und Angel bestellt. Ein Tattoo ist für immer, bleibt immer da, für den Rest eines ganzen Lebens. Hat man den Entschluss für ein Tattoo erst einmal getroffen beginnt man also mit der Motivsuche. Dabei helfen Fragen, die man sich für sein Motiv selber stellt. Welches Thema möchte ich als Tattoo haben (Erinnerung, wichtiges Lebensereignis, Trauer, Hobby, Vorbild, Motivation, Freundschaft, Glaube, Liebe zur Natur, etc)? Welche Körperstelle und Motiv-Größe kommt in Frage? In welcher Stilrichtung möchte ich das Motiv gestochen haben? Darüber hinaus läßt man sich ganz einfach durch bekannte Galerie-Magazine, wie beispielsweise unser Tattoo-Scout Magazin, inspirieren. Dort findet man nämlich nicht nur jede Menge Motivideen, sondern auch gleich die passenden Tätowierer, was uns direkt zum nächsten Kardinal-Fehler führt.

Kardinal-Fehler Nr 2: Den falschen Tätowierer ausgesucht.
Zwei Faktoren bestimmen bei der Wahl eines Tätowierers über Akzeptanz oder Ablehnung. A: Ist der Tätowierer gut genug für mein Wunschmotiv? B Ist der Tätowierer ein Spezialist für die von mir gewünschten Stilrichtung? Es gibt zum einen sogenannte Allrounder, die eigentlich jeden unterschiedlichen Tattoostil sehr gut beherrschen. Bei diesen Künstlern ist man eigentlich immer gut aufgehoben. Dann gibt es aber die verschiedenen Spezialisten. Einige haben sich zum Beispiel auf Tribal spezialisiert und bekommen noch nicht einmal ’nen kleinen Marienkäfer hin. Bei Tribal-Tattoos sind sie aber absolute Spitze. Andere Tätowierer wiederum stechen hervorragende Realistik-Tattoos, sind aber kaum in der Lage ein kleines Maori-Symbol zu stechen, weil sie keinerlei Erfahrung bezüglich Ausführung und Motivbedeutung haben. EIn Blick in die Fotoalben eines Tätowierers, sei es im Studio oder im Internet, zeigt selbst dem Laien sehr schnell, welche Kategorie von Tätowierer man hier vor sich hat. Sucht man sich also für sein Motiv und seinen Wunschstil nicht einen fähigen Spezialisten, ist auch hier die Enttäuschung über ein nicht wirklich perfektes Tattoo wahrscheinlich.

Kardinal-Fehler Nr 3: Die Pflege vernachlässigt.
Es gibt zwei Arten von Tattoo-Pflege. Die erste ist die Nachsorge, die direkt nach dem Stechen beginnt und bis zur vollständigen Abheilung des Tattoos dauert. Hierzu bedarf es einer konsequenten Befolgung der Pflege-Anweisungen deines Tätowierers. Er hat jahrelange Erfahrung und weiss genau, warum er dir erklärt, wie man ein Tattoo zu hegen und zu pflegen hat. Wer sich mit einem frischen Tattoo zum Beispiel jeden Tag bei 35 Grad in die pralle Sonne schmeißt und das Tattoo nicht eincremt und ständig daran knibbelt, muss sich am Ende der Abheilung nicht über ein nicht ganz so gutes Tattooergebnis wundern. Fehlervermeidung also ganz einfach: Höre auf deinen Tätowierer und folge seinen Ratschlägen.

Kardinal-Fehler Nr 4: Nur auf den Preis geschaut.
Der vierte und letzte tödliche Fehler für dein neues Tattoo ist wohl der schwerwiegendste überhaupt. Viele Tattoo-Fans gehen lieber zu einem billigen Tätowierer und wundern sich dann über die schlechtere Qualität. Wir sind durch die Geiz-istgeil-Metalität der vergangenen Jahre selbst beim Thema Tattoo betroffen. Beim Putentschnitzel vom Discounter um die Ecke mag die Jagd nach dem günstigen Preis vielleicht noch den einen oder anderen Sportsgeist wecken. Beim Thema Körperkunst ist eben diese Einstellung absolut katastrophal. Die längst verstorbene Tattoo-Ikone Sailor Jerry aus Amerika hatte einst gesagt: „Good Tattoos aint cheap and cheap Tattoos aint good – Gute Tattoos sind nicht billig und billige Tattoos sind nicht gut!“ Dies beschreibt diesen Kardinalfehler im Grunde perfekt. Man kann bei Tattoos Kompromisse eingehen. Wenn einem ein kompletter Armsleeve von Tätowierer XY zu teuer ist, dann fragt man eben nach 2/3 oder 1/2 Armtattoo. Man muss größere Motive auch nicht in einem Rutsch stechen lassen. Bei vielen Tattoo-Fans liegen manchmal Jahre zwischen Beginn und Fertigstellung ihres Tattoos. Hat man sein Motiv und seinen Wunschtätowierer gefunden, dann darf der Preis eigentlich keine Rolle spielen. Reicht das Angesparte nicht aus für das komplette Tattoo, dann muss man eben geduldig sein. Das Warten wird sich auf jeden Fall lohnen.

Foto: FX Quadro, shutterstock.com

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Tricks gegen Tattoo-Schmerzen https://tattoo-spirit.de/tsp/tricks-gegen-tattoo-schmerzen/ Fri, 07 Dec 2018 19:25:20 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=59602 Wieviel besser wäre es, wenn du bewußt gegen den verbliebenen Schmerz angehen könntest? Es gibt einen Weg – Tätowieren tut weh – daran führt kein Weg vorbei –, ABER die Abstufungen reichen dabei von „völlig problemlos“ bis hin zu „AUA!“ Wie stark der Vorgang des Tätowierens schmerzt, hängt von zwei Faktoren ab: den einen kann […]

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Wieviel besser wäre es, wenn du bewußt gegen den verbliebenen Schmerz angehen könntest? Es gibt einen Weg – Tätowieren tut weh – daran führt kein Weg vorbei –, ABER die Abstufungen reichen dabei von „völlig problemlos“ bis hin zu „AUA!“ Wie stark der Vorgang des Tätowierens schmerzt, hängt von zwei Faktoren ab: den einen kann man selbst bestimmen – den anderen nicht.

Die Rede ist von der Körperstelle, die tätowiert werden soll und von der persönlichen Schmerzempfindlichkeit. Es gibt Menschen, die lassen sich auch die Achseln komplett tätowieren, ohne dabei mit der Wimper zu zucken, während andere schon bei einer kleinen Kirsche auf dem Schulterblatt jammern. Das hat nichts damit zu tun, ob man sich besser zusammenreißen kann oder nicht, sondern mit dem persönlichen Schmerzempfinden. Dass es dem einen mehr, dem anderen weniger weh tut ist dementsprechend also keine Einbildung, sondern ist persönliches Empfinden und das ist so individuell wie der genetische Code. Wohl dem, der sein Tätowiert-werden locker wegsteckt – aber was, wenn man zu denen gehört, die damit Schwierigkeiten haben? Die Natur hat uns im Kampf gegen Schmerzen ein Mittel zur Verfügung gestellt, das wir viel zu selten gezielt einsetzen: unsere Atmung!

Wer richtig atmet, dem tut’s weniger weh!

Jeder hat schon einmal von der speziellen Atmung gehört, die Gebärende anwenden, um besser klarzukommen. Natürlich sollt ihr nicht hechelnd auf dem Stuhl des Tätowierers sitzen. Ihr sollt ganz im Gegenteil sehr viel ruhiger atmen, als ihr das normalerweise tut. Wenn wir Schmerzen empfinden, neigen wir dazu, uns zu verkrampfen, wodurch wir leider die Schmerzen oft verstärken. Gelänge es uns, locker zu lassen, wären die Schmerzen geringer. Erstaunlicherweise ist es in verkrampfter Pose praktisch unmöglich, langsam und ruhig auszuatmen. Im Umkehrschluß ist es praktisch unmöglich, verspannt zu sein, WENN man langsam ausatmet. Ziel ist es also, die Atmung bewußt zu verlangsamen. Am besten geschieht das komplett durch die Nase. Einem tiefen langsamen Einatmen folgt ein, wenn möglich, fast doppelt so langes Ausatmen. Man darf die Luft nur ganz langsam aus der Nase ausströhmen lassen.

Mehrere Dinge geschehen bei dieser Atmung gleichzeitig.

Unser Herzschlag beruhigt sich, die Verkrampfungen des Körpers lösen sich und der Schmerz wird als nicht mehr so intensiv empfunden. Die Erleichterung bewirkt das Ausschütten von Endorphinen, die ebenfalls dazu beitragen, dass der Schmerz weniger gespürt wird.

Warum ist das so?
Wenn wir verkrampft sind, atmen wir auch so. Gleichzeitig schlägt unser Herz etwas schneller. Der Körper bekommt durch die verkrampfte Atmung und den schnellen Herzschlag die Rückmeldung, dass es einen Grund gibt, verkrampft zu sein – also atmen wir noch gepreßter und unser Herzschlag wird noch heftiger… diese Spirale kann sich erstaunlich lange weiter nach oben bewegen. Man kann sie aber stoppen und in die andere Richtung zurückbewegen, indem man mindestens einen der Faktoren ausschaltet. Entweder man entspannt „einfach“ den Körper – was den Wenigsten gelingt, oder man senkt die Pulsfrequenz – was man üblicherweise nur kann, wenn man Yogi ist – oder man atmet langsam und bewußt – DAS ist möglich…
Die anderen Bereiche – Verkrampfung und schneller Puls – bekommen durch das langsame Atmen das Signal, dass der Grund für den körperlichen Streß nicht mehr vorhanden ist und reagieren ihrerseits mit Beruhigung, bzw. Entspannung. Und wenn der Körper nicht länger die Signale an unser Gehirn schickt, dass es ihm nicht gutgeht, empfinden wir es auch nicht mehr so – der Schmerz ist geringer, weil er weniger empfunden wird.

Wie genau geht das und wie lange dauert es, bis es wirkt?

Die Wirkung ist mit dem ersten korrekten Ausatmen bereits da und verstärkt sich dann mit jedem weiteren Atemzug … das ist das Groß-artige daran. Ihr könnt es selbst ausprobieren, wie ihr euch mit Hilfe der Atmung entspannen könnt. Setzt euch in Ruhe hin, atmet ein paarmal normal ein und aus und nehmt dann durch die Nase einen langsamen, tiefen Atemzug. Atmet nicht übertrieben viel ein, lediglich soviel, als würdet ihr ein tiefes Seufzen von euch geben wollen. Wenn ihr dann ausatmet, tut dies ganz langsam, als müßtet ihr mit der Luft in euren Lungen noch eine kleine Ewigkeit auskommen. Spürt dabei, wie eure Schultern und euer ganzer Oberkörper weicher und entspannter wird. Wenn ihr es richtig macht, macht der entspannende Teil so „weich“, dass man das Gefühl hat, man möchte am liebsten sofort ins Bett und schlafen g

Ein spannendes Experiment!

Wenn ihr das langsame Ausatmen einige Male probiert habt und spürt, dass ihr dabei lockerlassen könnt, gibt es ein kleines, sehr spannendes Experiment, das ihr an euch selbst durchführen könnt. Fühlt mit einer Hand an eurem Hals euren Puls. Und dann atmet noch einmal tief ein und besonders langsam aus. Während der ersten Sekunden des Ausatmens wird sich euer Herzschlag verlangsamen…
Das ist einer der wichtigsten Effekte, die die verlangsamte Atmung auf unseren Organismus hat. Die Intensität, in der wir Schmerz wahrnehmen, hat viel damit zu tun, wie sehr der Schmerz unseren Geist belastet und unser Körper reagiert darauf mit einem erhöhten Puls. Senken wir die Herzfrequenz, senken wir damit automatisch auch die Empfindlichkeit unseres Schmerzempfindens.

Der Schmerz bleibt – er ist aber leichter zu ertragen.

Es ist also falsch, zu behaupten, durch die richtige Atmung ginge der Schmerz weg. Das tut er nicht – ganz egal, ob er klein oder groß ist – aber es fällt uns sehr viel leichter, ihn zu erdulden und daher kommt es uns ganz klar so vor, als sei er weniger.

… und zu guter Letzt…
…lenkt uns die Konzentration, die wir auf die richtige Atmung lenken, von dem Schmerz, den wir aushalten wollen, schlicht und ergreifend ab. Das hat schon funktioniert, als wir uns als Dreijährige die Knie aufgeschlagen hatten – das funktioniert auch noch mit 70 Jahren auf dem Stuhl des Tätowierers!

Fotos: istockphoto.com, Deviatov Aleksei, shutterstock.com

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So heilen Tattoos die Seele https://tattoo-spirit.de/tsp/so-heilen-tattoos-die-seele/ Fri, 07 Dec 2018 19:17:05 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=59591 Depressionen, Stimmungstiefs und Burnouts. Immer mehr. Deutsche leiden unter massivem Leistungsdruck in einer immer menschenfeindlicheren Gesellschaft. Wie wir schon lange wissen, sind Tattoos nicht einfach nur bunte Bilder auf der Haut. Sie sind in vielen Fällen in der Lage einen Menschen positiv zu verändern. Darüber hinaus kann die Kraft eines bedeutungsvollen Hautbildes sogar helfen, seelische […]

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Depressionen, Stimmungstiefs und Burnouts. Immer mehr. Deutsche leiden unter massivem Leistungsdruck in einer immer menschenfeindlicheren Gesellschaft.
Wie wir schon lange wissen, sind Tattoos nicht einfach nur bunte Bilder auf der Haut. Sie sind in vielen Fällen in der Lage einen Menschen positiv zu verändern. Darüber hinaus kann die Kraft eines bedeutungsvollen Hautbildes sogar helfen, seelische Schmerzen und Kummer langfristig zu lindern. Tattoos sind sogar fähig die Symptome von Depressionen oder Burnout zu mindern und zu bekämpfen. Und wie funktioniert das? Dies möchten wir euch im Folgenden genauer erklären.

Einer der häufigsten Ursachen für Depressionen ist der Mangel am Neuraltransmitter Serotonin. Dieses körpereigene Hormon steuert unter anderem die Signalübertragung von Reizen im zentralen Nervensystem. Bei einem Serotonin-Mangel tauchen bei einem Menschen unterschiedliche Symtome auf: verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Gefühle von Minderwertigkeit, Antriebsmangel, erhöhte Ermüdbarkeit, mangelnde Fähigkeit emotional auf die Umwelt zu reagieren, negative und pessimistische Zukunftsperspektiven. Die negativen Symptome gipfeln bis hin zu akuten Suizidgedanken. Immer mehr Menschen leiden unter Depressionen unterschiedlicher Stärke.

Der Medizin nach zu urteilen, beruht dies unter anderem auf den ständig wachsenden Leistungsdruck unserer Gesellschaft. Es gibt noch viele weitere Folgen eines Serotonin-Mangels und allein schon die wenigen hier aufgeführten verdeutlichen eindrucksvoll die Wichtigkeit dieses Neurotransmitter und warum man es auch das Glückshormon nennt.

Und wie wirkt nun ein Tattoo auf unseren Serotonin-Spiegel? Bei dem eigentlichen Prozess des „tätowiert werdens“ schüttet der Körper neben dem Botenstoff Serotonin auch vermehrt Endorphin aus. Bestimmte körperliche Schmerzerfahrungen können durch die Ausschüttung von Endorphinen ein Glücksempfinden hervorrufen. Diese Wirkung ist inzwischen medizinisch anerkannt, wenn auch individuell höchst unterschiedlich erlebt. Der schmerzlinderne Effekt kann beim tätowieren mehrere Stunden andauern. Endorphin stellt im Gegensatz zum Serotonin nur eine relativ kurze Körperreaktion auf eine negative Situation dar. Die Ausschüttung von Endorphin und Serotonin bietet dem Körper einen evolutionären Schutz gegen Stress-, Angst- und Schmerz-Situationen, genau so, wie viele Tattoofans sie bei ihrem Studiotermin durchleben. Vor allem Neueinsteiger sind nicht in der Lage die auf sie zukommende Prozedur richtig einzuschätzen. Sie durchleben eine Phase der Vorfreude aber auch der Zweifel und der Angst vor Schmerz. Dies ist aber im Grunde eine ganz normale Schutzfunktion unseres Gehirns.

Wichtig: Der Serotonin-Spiegel erhöht sich nicht beim Verzehr von Schokolade. Zucker und andere Stoffe sind bekanntermaßen in der Lage den Serotonin-Spiegel kurzzeitig zu erhöhen. Dabei bietet Zucker aber immer nur eine massive Überdosis am glücklich-machenden Neurotransmitter. Die Folge ist in vielen Fällen ein regelrechter Suchteffekt, der mit immer neuem Verlangen nach Zucker/Serotonin bestraft wird. Die Medizin kennt aber auch die ernährungsfreien Botenstoff-Pusher. Positive Erlebnisse versorgen den Körper ebenfalls mit dem Stimmungs-Hormon und dies über einen viel längeren Zeitraum. Endorphine sorgen nun beim Tattoo-Termin für ein mehr oder weniger erträgliches Erlebnis.

Nach Abschluss sorgt der psychische Effekt der eigenen Überwindung der inneren Stärke und des Stolzes auf das neue Tattoo, für ein langanhaltendes positives Erlebnis, das mit einem gemütszustands-verbessernden Serotonin-Spiegel über einen längern Zeitraum belohnt wird. Beobachtungen zur Folge steigt dieser sogar wenn die Erinnerungen an die positiven Emotionen nach dem Tattoo-Termin wieder ins Gedächnis gerufen werden. Dies heißt im Klartext: Das Glückshormon Serotonin ist zwar auch dafür verantwortlich, dass wir uns immer wieder neue Tattoos anschaffen möchten, es bewirkt aber auch eine massive Steigerung unseres Selbstvertrauens, unseres Selbstwertgefühls und unserer inneren Gelassenheit. Mit anderen Worten: Tattoos machen rein wissenschaftlich betrachtet glücklich. Sie bekämpfen Ängste, spenden Trost, stärken unseren Geist und heilen sogar unsere verletzte Seele.

Wer unter Depressionen leidet, dem kann geholfen werden.
Info-Telefon Depression – 0800 / 33 44 533
www.deutsche-depressionshilfe.de

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Tätowierer, die Geschichte schrieben: Tattoo Legende Sammy Streckenbach https://tattoo-spirit.de/tsp/hall-of-fame-sammy-streckenbach/ Wed, 28 Nov 2018 17:00:04 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=49345 Sammy Streckenbach gehörte viele Jahre lang zu den Pionieren der Körpermodifikation in Deutschland. Er war eine Ikone der Tattoo- und Piercing-Szene. Doch die letzten Jahre verlebte er nahezu einsam und alleine, unterstützt von der Sozialhilfe. Kaum einer erinnerte sich noch an ihn. Heute gilt Sammy als einer der wichtigsten Pioniere der Tattoo-Szene. Horst »Sammy« Streckenbach […]

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Sammy Streckenbach gehörte viele Jahre lang zu den Pionieren der Körpermodifikation in Deutschland. Er war eine Ikone der Tattoo- und Piercing-Szene. Doch die letzten Jahre verlebte er nahezu einsam und alleine, unterstützt von der Sozialhilfe. Kaum einer erinnerte sich noch an ihn. Heute gilt Sammy als einer der wichtigsten Pioniere der Tattoo-Szene.

Horst »Sammy« Streckenbach wurde 1925 in Weiswasser/Oberlausitz geboren. Im Alter von zehn Jahren ließ er sich ganz zufällig tätowieren. »Ich war in der Kreisstadt zum Einkaufen, und da habe ich mich dann spontan tätowieren lassen. Das war ein Herz auf dem Arm«, erinnerte er sich. Im Alter von 13 oder 14 Jahren begann er selbst zu tätowieren. »Das war in Eslich, einem kleinen Dorf in Schlesien. Ich habe mir alles selbst beigebracht. Vorbilder hatte ich keine, es gab ja auch keine, da das Tätowieren in der Nazizeit verboten war.« Wenig später musste er für die Deutsche Reichswehr in den Zweiten Weltkrieg ziehen, wurde dabei viermal verwundet und verlor am Ende sein Augenlicht. Er geriet in Gefangenschaft und saß nach Kriegsende viele Jahre in Großbritannien ein. Nach einer Operation erlangte er dort die Sehkraft wieder zurück und begann aus Langeweile, seine Mitgefangenen und Wärter zu tätowieren. Kurz darauf lernte er Les Skuses kennen, einen der umtriebigsten Tattoo-Künstler Großbritanniens, der bereits mit 17 Jahren mit der Nadel herumexperimentiert und kurz nach dem Krieg in seiner Heimatstadt Bristol einen Tattoo-Laden eröffnet hatte.

Über Les Skuse kam der Kontakt zu Lyle Tuttle zustande, dem berühmten Tätowierer der USA, der Sammy vollends mit der hohen Kunst der Tätowierung vertraut machte. Ende der 40er Jahre kehrte Sammy zurück nach Deutschland, wo er unter Eindruck der Geschäftigkeit seiner Freunde in Frankfurt seine Tattoostube eröffnete. Da es zu jener Zeit in Deutschland nur wenige professionelle Tätowierer gab – im Grunde mit Christian Warlich in Hamburg nur den König – konnte sich Sammy über Arbeit nie beklagen. Seinen besonderen Ruf erlangte er, weil er alles anders machte als die anderen: Seine Tätowiermaschinen bestellte er nicht in den USA, sondern bastelte sie bis zuletzt selbst. Sie unterschieden sich daher gewaltig von den gängigen Modellen. In den 70er Jahren betrieb Sammy sogar einen bundesweiten Supply-Vertrieb, den fast alle Tätowierer jener Zeit in Anspruch nehmen mussten. Es gab sonst niemanden, der Farben und Maschinen anbot. Sammy war auch der einzige deutsche Tätowierer, der im Ausland tätowierte. Insgesamt achtunddreißigmal besuchte er allein die USA.

Für alteingesessene Tätowierer ist Streckenbach heute ein tragisches Beispiel für die Schwierigkeiten, mit denen die Tätowierer – nicht nur – in Deutschland viele Jahre zu kämpfen hatten und noch immer kämpfen. So war er zwar der einzige Tätowierer, der vom Finanzamt als »Künstler« eingestuft worden war und dementsprechend nur einen verringerten Steuersatz zu zahlen hatte. Nach zehn Jahren wurde ihm aber dieser günstige Status Ende der 80er Jahre rückwirkend aberkannt. Plötzlich hatte er Steuern in Höhe von über 100.000 Mark zurückzuzahlen. Sein Tattoo- und Piercing-Studio in Frankfurt ging Pleite, Sammy in die Sozialhilfe. Nach dem Tod seiner zweiten Frau lebte er nicht nur von der Sozialhilfe, sondern auch schwer krank in seiner kleinen Wohnung. Von seinen vielen Tattoo- und Piercing-Freunden standen ihm dabei nur noch wenige zur Seite. In seinem letzten Interview vor seinem Tod zeigte er sich verbittert: »Ich will mit der Szene nichts mehr zu tun haben. Keiner hat sich um mich bemüht und hat mir als Vorreiter Danke gesagt. Ich lebe jetzt von Sozialhilfe.«
Am 29. Juli 2001 ist Sammy Streckenbach gestorben. Die Grabstelle wurde durch Spendengelder von Brian Everett, Lyle Tuttle, Tommy Köhler, Stefan Fehlinger, Michael Heldman, Chris Pak und Joachim Winzer ermöglicht. «

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Die Probleme mit den Finger Tattoos https://tattoo-spirit.de/tsp/die-probleme-mit-den-finger-tattoos/ Thu, 08 Nov 2018 08:47:37 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=59856 In vielen Fällen kann man von Tattoos auf diesen speziellen Körperstellen leider nur abraten. In der letzen Zeit häufen sich in Tattoostudios die Kundenanfragen nach Tattoos auf den Fingern. Diese sogenannten Knuckle-Tattoos sind zum einen eher was für die ganz alten Tattoo-Hasen und zum anderen rein technisch im höchsten Maße problematisch. Warum das so ist, […]

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In vielen Fällen kann man von Tattoos auf diesen speziellen Körperstellen leider nur abraten. In der letzen Zeit häufen sich in Tattoostudios die Kundenanfragen nach Tattoos auf den Fingern. Diese sogenannten Knuckle-Tattoos sind zum einen eher was für die ganz alten Tattoo-Hasen und zum anderen rein technisch im höchsten Maße problematisch. Warum das so ist, möchten wir im Folgen ein wenig beleuchten.

Hochzeitsrinnge, coole Motive auf den ersten Fingergliedern (proximale Phalangen), oder Schriften auf den Fingerinnenseiten. Tagtäglich werden Tätowierer in Deutschland auf diese Tattoos angesprochen und in den meisten Fällen lehnen die Profis diese Tattoos ab. Neueinsteiger raten sie ohnehin von solchen sofort sichtbaren Motiven ab. Hände, Hals und Kopf sollten daher für Anfänger vorerst tabu sein. Wer schon ein paar Tattoos hat, und sich seiner Sache absolut sicher ist, bzw. keine Angst vor eventuell negativen Reaktionen aus seinem Umfeld (Arbeitsplatz, Familie, etc) befürchten muss, für den wären Knuckle-Tattoos durchaus möglich. Doch spätestens dann, kommt die Art des gewünschten Motives zum Tragen.
Detailreiche und verschnörkelte Motive sind viel eher zum Scheitern verurteilt, als vielleicht das eine oder andere Schriftzeichen odeer Symbol. Der Grund dafür liegt vor allem in der Beschaffenheit der menschlichen Haut. Die Handinnenflächen, Fingerninnenseiten und Fingerkuppen sind mit feinen Papillarlinien durchzogen.

Diese Hautleisten bilden verschiedene geometrische Figuren (Wirbel, Bögen, Schleifen, etc) und sind unter anderem auch verantwortlich für unsere einzigartigen Fingerabdrücke. Hier kann Tattoo-Farbe nur extrem schlecht eingebracht werden und das Setzen von klaren und sauberen Linien ist beinahe unmöglich. Zudem ist die Haut hier extrem dünn und die Gefahr sogenannter Blow-Outs (Tinte die tief in die Haut gestochen wurde und daher unter ihr verschwimmt) überdurchschnittlich hoch. Beim Hand- und Fingerrücken ist das nicht viel anders. Hier sind Muskeln und Knochen mit der Felderhaut überzogen. Diese zeigt feine Furchen und charakteristische rhombische Hautfelder. Diese dienen als eine Art Hautreserve, da die Felderhaut weniger dehnungsfähig ist, als andere Hauttypen. Bei Zug und Spannung verschwinden diese Felder, bei Entspannen erscheinen sie erneut. Dadurch zeigt sich hier die selbe Tattoo-Problematik wie bei den anderen Hand- und Fingerbereichen.

Nun ist das Tätowieren auf den Fingern ja nicht unmöglich nur sind es erschwehrte Bedingungen unter denen ein solches Motiv entsteht. Zudem kann kein Tätowierer eine Garantie für bestmögliche Ergebnisse oder haltbarkeit geben, denn hier kommen viel zu viele Einflüsse auf das Tattoo zu. Vergleichen wir doch einfach einmal ein Finger- und ein Oberarmtattoo. Die Finger sind im tägliche Einsatz mit den unterschiedlichsten Gegenständen. sie sind unsere wichtigsten Werkzeuge, mit denen wir unseren Alltag meistern. Finger-Tattoos werden immerzu gewaschen, gerieben, geschabt und sie sind jeden Tag dem schädlichen Sonnelicht ausgesetzt. Ganz anders also, als bei einem herkömmlichen Oberarm-Motiv. Wie bereits zuvor erwähnt, machen all diese Faktoren ein Finger-Tattoo noch lange nicht unmöglich, wohl aber extrem schwierig und unkalkulierbar. Wer hier ein detailreiches Motiv wie zum Beispiel den Realistic-Wikinger haben möchte, der wird bei neun von zehn Tätowierern wahrscheinlich eine Absage erhalten. Der Gund ist hier nicht wirklich, dass der Tätowierer das Motiv nicht stechen kann, sondern einfach nicht stechen will. Man sollte als Kunde auch immer die Interessen und Wünsche eines Tätowierers achten. Jedes Tattoo das ein professioneller Tätowierer sticht ist immer auch zugleich eine lebende und umherwandelnde Visitenkarte für seine Arbeiten. Wenn sich jemand also ein Tattoo stechen lassen will, das mit so vielen Problemen behaftet ist, dann darf man sich über die teils ablehnende Haltung vieler Tätowierer bitte nicht wundern. Gänzlich ungeeignet sind in fast allen Fällen die trendigen Schriften auf den Finger-Innenseiten. Diese können zwar gestochen, wegen der permanenten Reibung zwischen den Fingern, aber nie wirklich haltbar umgesetzt werden. Daher gilt für diese eine Stelle eindeutig: Finger weg davon – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

In den meisten Fällen verblassen Knuckle-Tattoos wesentlich schneller als „normale“ Motive. Dies liegt an den zuvor erklärten, alltäglichen Belastungen für die menschliche Haut und as darin eingeschlossene Tattoo-Motiv. Oft kann ein verblasstes Tattoo dann nachgestochen und damit aufgefrischt werden. Mit diesen Mitteln kann also die „Lebensdauer eines Finger-Tattoos zusätzlich verlängert werden. Die goldene Regel hierfür lautet aber nach wie vor: Je detailreicher ein Fingermotiv, desto schlechter die Ergebniss und je kurzlebiger das Resultat. Wir können daber bei dem Wunsch nach einen Fingermotiv vor allem zu einfachen Motiven wie Buchstaben, Symbolen oder ähnlichem raten. Darüber hinaus solltet ihr die Pflegeanleitung eures Tätowierers bei einem Knuckle-Tattoo peinlichst genau befolgen und auch lange nach der Abheilphase das Tattoo mit einem entsprechenden Sonnenschutzmittel abdecken. Für die Wahl eures Tätowierers solltet ihr darauf acht geben, dass dieser mit eurem Motivwunsch kompatibel ist, soll heißen, wenn ihr euch eine Schrift auf den Fingern wünscht, dann sollte euer Tätowierer auch ein Experte für Lettering-Tattoos sein. Der Blick auf die Webseite des Tattoo-Profis oder in die Präsentationsmappe in seinem Studio sind also zwingend erforderlich.

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Laserbehandlung https://tattoo-spirit.de/tsp/laserbehandlung/ Mon, 08 Oct 2018 09:05:40 +0000 https://tattoo-spirit.de/tsp/?p=59965 Gleich zu Beginn sei gesagt, dass wir die Laserbehandlung in erster Linie für die Vorbereitung auf eine zukünftige, überdeckende Tätowierung, ein so genanntes Cover-Up, für sinnvoll halten. Wer sich hingegen noch untätowiert schon vorher Gedanken über die Entfernung Gedanken macht, der sollte sich erst gar nicht tätowieren lassen. Zwar haben wir in einer unserer früheren […]

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Gleich zu Beginn sei gesagt, dass wir die Laserbehandlung in erster Linie für die Vorbereitung auf eine zukünftige, überdeckende Tätowierung, ein so genanntes Cover-Up, für sinnvoll halten. Wer sich hingegen noch untätowiert schon vorher Gedanken über die Entfernung Gedanken macht, der sollte sich erst gar nicht tätowieren lassen. Zwar haben wir in einer unserer früheren Ausgaben eindrucksvoll gezeigt, was professionelle Tätowierer heutzutage alles überdecken können, doch auch hier sind irgendwo Grenzen gesetzt. Spätestens ab diesem Punkt kommt dann die Laser­behandlung ins Spiel.

Zunächst einmal erzählen wir euch eine Leser­story, die am besten beschreibt, wann eine Laser-Behandlung wirklich angebracht ist. Auf Gabis (23 Jahre, aus Bochum) Oberarm thront ein schwarzes Etwas. Ein Löwe sollte es eigentlich werden, doch der Bekannte, an den sie geriet und der mehr durch große Sprüche statt durch professionelle Erfahrung auf sich aufmerksam machte, produzierte nichts weiter als einen undefinierbaren Farbklecks. Selbst mit größtmöglicher Fantasie konnte man diesem „Ding“ nichts Löwenähnliches abgewinnen. „Ich könnte mich, jedes Mal wenn ich das Teil sehe, selbst ohrfeigen, weil ich nicht in ein professionelles Studio gegangen bin. Erst recht, weil meine Freundin mich noch gewarnt hatte. Ich solle doch nicht auf ein schnelles ,Couch-Tattoo’, wie sie es noch nannte, hereinfallen, sondern es vernünftig machen lassen,“ berichtet Gabi mit Tränen in den Augen. Dabei hatte sie die „private Sitzung“ noch selbst abgebrochen, als sie erkannte, wie katastrophal der Hobbystecher an ihrem Arm pfuschte. Doch da war bereits alles zu spät.mit eurem Tattoo geben. «

Und jetzt? Das Glück des Tüchtigen kam ­Gabi zu Hilfe, denn dieses Mal begann sie, sich vielseitig und ausführlich zu informieren, wollte vor allem wissen, was noch zu retten wäre. „Im Tattoo-Spirit fand ich die Anzeige des Tattoo-Verbandes D.O.T., und auf dessen Internet-Seite (www.dot-ev.de) konnte ich neben super vielen interessanten Infos lesen, nach welchen Kriterien professionelle Studios heutzutage arbeiten.“ Nach einer Weile und weiterer Recherche fand Gabi ein für sie passendes Studio, doch der dortige Tätowierer musste sie mit ihrem Cover-Up-Wunsch zunächst enttäuschen. Gabi wollte ein helles Blumenmotiv mit vier ebenfalls sehr hellen Schmetterlingen tätowiert bekommen. Da der alte Farbklecks aber derart groß und zudem auch noch tiefschwarz ihren Oberarm in Besitz hielt, wäre ein derartiges Cover-Up nicht zufriedenstellend möglich gewesen. Doch auch hier wusste der Tätowierer schnell Rat. Er empfahl Gabi einen renommierten Dermatologen, der auf Laser­behandlungen spezialisiert ist. Dieser konnte das alte Löwenvieh in ein paar Sitzungen so stark aufhellen, dass Gabis Blumenwunsch ohne Probleme tätowiert werden konnte.

Viele Kunden wollen ihr altes Tattoo nur für ein neues aufhellen.

Gabis Fall hat es so sicherlich schon etliche Male gegeben, und schenkt man den Laser­spezialisten Glauben, werden diese „Aufhell-Behandlungen“ auch häufiger. Unterschiedliche Dermatologen berichten, dass viele ihrer Patienten eine Tätowierung nicht entfernt, sondern lediglich aufgehellt haben wollen, um es für ein entsprechendes ­Cover-Up vorzubereiten. Aber was passiert eigentlich bei der Laserbehandlung und wie arbeitet so ein Laser?

Wie funktioniert eigentlich ein
Laser und wie wird damit behandelt?

Zunächst einmal sticht der Tätowierer mittels der Tätowiermaschine Farbe in die Haut. Die in der Farbe enthaltenen Pigmente werden dann durch körpereigene Zellen eingekapselt. Der Körper kann die Pigmente nicht mehr eigenständig abbauen – die Tätowierung bleibt erhalten. Das Lasergerät sendet nun einen kurzen hochenergetischen Lichtblitz aus. Hierbei werden die eingeschlossenen Farbpigmente solange erhitzt, bis sie zerbersten. Anschließend können die Pigmentteilchen vom Immun- und Gefäßsystem abgebaut werden. So einfach ist das. Kompliziert wird es erst, wenn unterschiedliche Tattoofarben zum Einsatz gekommen sind, da der Laserimpuls auf die verschiedenen Farbtöne unterschiedlich reagiert. Schwarz zum Beispiel absorbiert den Großteil des Lichts und wandelt dieses in Energie, bzw. Wärme um. Wir alle kennen das von den verbrannten Fingern am schwarzen Autolenkrad im Hochsommer. Weiß dagegen reflektiert den Großteil des sichtbaren Lichtes, wobei kaum ein Energieaustausch stattfindet. Kurz und knapp: Je dunkler das Tattoo, desto besser kann es aufgehellt werden. Für die unterschiedlichen Farben können ebenfalls unterschiedliche Laser mit jeweils verschiedenen Wellenlängen zum Einsatz kommen.

Tut das eigentlich weh?

Die meisten von uns kennen Laser-­Behandlungen nur von chronisch beleidigten Klingonen. Das hat mit der Arbeit des Dermatologen natürlich wenig zu tun. Der möchte lediglich die Farbpigmente zerbröseln und nicht die Haut verbrutzeln. Dennoch ist der vom Laser abgeschossene Lichtblitz so intensiv und erhitzt das Pigment so stark, dass ein Zwicken durchaus zu spüren ist. Die Erfahrungen etlicher Patienten vergleichen das Gefühl aber lediglich mit einem kleinen Kneifen. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, verteilt der behandelnde Arzt die komplette Prozedur auf mehrere Sitzungen.

Und was hat der Tätowierer
eigentlich damit zu tun?


Ganz wichtig hierbei ist folgendes: Die Anzahl der Sitzungen richtet sich in der Regel nach der Farbigkeit und Größe des aufzuhellenden Tattoos. Wieviel nun von der alten Tätowierung wie stark aufgehellt werden muß, solltest du unbedingt vorher mit deinem Tätowierer besprechen. Dein Tätowierer ist schließlich für das spätere Cover-Up zuständig und er weiß daher am besten, welche Stellen des alten Tattoos wie stark aufgehellt werden sollten. In einigen Fällen kann dir auch der Tätowierer direkt einen erfahrenen Dermatologen empfehlen. Dies kann dir einige im Grunde unnötige Sitzungen und daher auch Kosten ersparen. Wichtig also: Den Tätowierer unbedingt mit hinzuziehen.

Was kostet der Spaß?

Womit wir bei all den positiven Aspekten zum Haken der ganzen Sache kommen – den Kosten. Die Kosten für eine Laser-Behandlung muß der Patient leider selber tragen, da es sich um eine rein kosmetische Korrektur handelt und deswegen nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Die Kosten variieren je nach Aufwand zwischen 50 und 150 Euro pro Sitzung.

Weitere Informationen gibt es bei der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft (www.ddl.de). Die DDL ist ein Zusammenschluß von 135 Ärzten zur Qualitätssicherung bei aktuellen Lasertherapien.

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