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FIRMEN

Auf der Suche nach Sicherheit besuchte Ludwig die Zentrale der Uelzener Versicherung.

Wir leben in München, unser Herrchen Tom Fritsch, meine Tochter „It-Girl“ Daggi und ich. Obwohl wir garantiert nicht zu den Listenhunden zählen, für die auch in Bayern Versicherungspflicht besteht, möchte Tom uns versichern.

Ein kleiner Augenblick der Unachtsamkeit, ein Moment, in dem ich mich vergesse, weil auf der anderen Straßenseite eine gut duftende Hundelady flaniert, und es ist passiert – ein Unfall mit möglicherweise schweren Folgen. Tom weiß um diese Gefahr. Außerdem möchte er, falls wir mal operiert werden müssen, keine bösen finanziellen Überraschungen erleben und hat gehört, dass auch dafür Vorsorge betrieben werden kann. Auf dem deutschen Markt gibt es unzählige Versicherungsunternehmen, und sie alle versprechen gute Leistungen im Falle eines Falles. Als reiner Tierversicherer und als Unternehmen, dass die Tier-Gesundheits-Versicherung Mitte der 80er Jahre in Deutschland eingeführt hat, heben sich die Uelzener Versicherungen allerdings heraus. So war der Beschluss, nach Uelzen zu reisen und sich genauer zu erkundigen, wie es dort zugeht, schnell gefasst.

Wir machten uns auf und fuhren in die Heide. Dort angekommen, nahmen uns die Damen am Eingang sehr freundlich in Empfang. Ausgestattet mit Besucherschildchen hatten wir dann direkt einen Termin beim Vorstand. Imke Brammer-Rahlfs, Dr. Theo Hölscher und Bernd Fischer begrüßten uns herzlich und erklärten uns die Besonderheiten ihres Unternehmens. „Wir sind mehr als nur Versicherung“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Theo Hölscher. „Uns liegt das Wohl von Mensch und Tier sehr am Herzen. Mehr als 80% unserer Mitarbeiter haben selber Tiere und können die Schicksale, die teilweise hinter Erkrankungen und Unfällen stehen wirklich nachempfinden.“ Bernd Fischer erklärte uns dann die Gesellschaftsform: „Wir sind ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Das bedeutet, dass wir unseren Mitgliedern gegenüber direkt verpflichtet sind, nicht irgendwelchen Aktionären.“ Daraus erklärt sich auch die besondere Fürsorge gegenüber den Tierhaltern. „Mit verschiedenen Veranstaltungen versuchen wir unter Tierbesitzern Wissen rund ums Tier zu vermitteln“, sagt Frau Brammer-Rahlfs. „Es geht uns darum, Sicherheit im Umgang mit den Tieren zu geben. Es ‘menschelt’ und ‘hundelt’ in unserem Unternehmen sehr.“

Aber wie genau läuft es ab, wenn man sich versichern möchte? Dazu gehen wir erst einmal in den Teleservice. Hier sind viele nette Damen beschäftigt und nehmen die telefonischen Anfragen entgegen, entweder zu bestehenden Verträgen, aber auch zu neuen Anträgen oder zu Schadensmeldungen. Manchmal erfahren sie von echten Schicksalsschlägen, die den Besitzern mit ihren Hunden widerfahren sind – bloß gut, dass die Damen hier so unglaublich empathisch sind.
Die Anträge gehen in die Antragsserviceabteilung, wo auch alles aus dem Internet, von den verschiedenen Vermittlern oder den Messen eintrudelt. Die Mitarbeiter hier haben alle Hände voll zu tun. Bei OP- und Krankenversicherung schaut die Spezialabteilung, ob alles in Ordnung ist, oder ob man evtl. einige Krankheiten ausschließen muss. Das kann man ja verstehen. Wenn es Vorerkrankungen gab und nun die Gefahr sehr hoch ist, dass es erneut zu kostenintensiven Behandlungen kommt, wäre das den anderen Versicherungsnehmern gegenüber sehr unfair. Schließlich kommt die „Mitglieder-Gemeinschaft“ für den einzelnen Schadensfall auf.
Nachdem die Anträge geprüft sind, werden sie policiert, wie es im Versicherungs-Deutsch heißt, und die Police wird an den Tierbesitzer versendet. Das geht schon fast vollautomatisch. Daggi und ich sausen die Treppen runter in die Poststelle. Dort sind drei Leute beschäftigt, die Brief-Fluten zu bewältigen. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viel Post hin und her geht trotz des Zeitalters der Digitalisierung. Mehrere tausend Vermittler verkaufen Uelzener Versicherungen, hinzu kommt noch der Schriftverkehr aus dem Haus. Wenn die Poststraße ausgelastet ist, können 12 – 15.000 Briefe täglich verschickt werden. Das passiert zum Glück natürlich so gut wie nie. Trotzdem ist es beeindruckend, wie sich eine Postkiste nach der anderen mit frankierten Briefumschlägen füllt. Die 400 – 700 Schreiben täglich, die bei den Uelzener Versicherungen ankommen, verteilen die Herren im ganzen Haus – langweilig wird dabei auch niemandem.

Das war schon mal spannend, doch was uns ja eigentlich am meisten interessiert, ist, was passiert, wenn ein Schaden entstanden ist. Hierzu, erfahren wir, ist erst einmal wichtig zu wissen, was es für ein Schaden ist, Haftpflicht oder OP-/Krankenversicherung? Im Haftpflichtfall wird zuerst geprüft, ob der Anspruch Dritter gegenüber dem Herrchen oder Frauchen überhaupt rechtens ist. Wenn also jemand behauptet, dass sein ordnungsgemäß abgestelltes Motorrad, das über 200 kg wiegt, umgefallen ist, weil ich mich (mit meinen gerade mal 3500) Gramm dagegen gelehnt habe, wird die Uelzener Tom davor bewahren, für den Schaden haftbar gemacht zu werden.
Es gibt allerdings auch Beispiele von Schäden, an denen Artgenossen durchaus Schuld hatten. So dürfen wir uns eine sehr eindrucksvolle Brillensammlung anschauen, bei denen die Gestelle zweifellos Hundezähnen zum Opfer gefallen sind. Auch eine Reihe kaputter Handys liegen im Schrank der Schadensabteilung, an denen sich die Knabberleidenschaft unserer Kollegen ablesen lässt. Aber es gibt auch Schäden, die Hundebesitzer ohne eine entsprechende Haftpflichtversicherung ruiniert hätten. „Wir haben leider immer wieder schlimme Unfälle mit Personenschäden“, erklärt Bernd Bredenschey, Leiter der HAF-Leistungsabteilung. „Wenn der Hund nicht versichert ist, dann verliert man unter Umständen Haus und Hof.“

Daggi und ich machen uns auf zur nächsten Station: TK-Leistung, die Tierkrankenversicherungsabteilung. Hier ist ein echter Tierarzt Abteilungsleiter, und Daggi nutzt natürlich direkt die Gelegenheit, sich kurz durchchecken zu lassen. Typisch Frau! Danach lässt sie sich vom Herrn Doktor die Röntgenbilder erklären – dass ist schon echt interessant. „Teilweise haben wir Schadensfälle, bei denen Hunde für hohe Summen notoperiert werden müssen“, so Dr. Karl-Heinz Salzbrunn. „Hier ist es wichtig, dass wir schnell Entscheidungen treffen können und die Halter Sofort-Hilfe bekommen. Auch wenn Spezial-Operationen anstehen, können sich versicherte Halter gerne an uns wenden, und wir empfehlen eine Klinik.“ Hinter dem Tierarzt steht natürlich auch ein fachlich versiertes Team aus vielen Mitarbeitern, das die einzelnen Schadensfälle dann bearbeitet. Hier sind der Abteilung entsprechend auch Experten gefragt. Viele Mitarbeiter haben tiermedizinische Ausbildungen.
Dass es im Hause mit rund 200 Angestellten auch noch eine Abteilung für Unfall- und Rechtsschutzfälle und eine EDV-Abteilung gibt, lernen wir auf unserem weiteren Rundgang. Unser letztes Ziel ist aber der Vertrieb und die Marketingabteilung. Hier sind diejenigen beschäftigt, die die Uelzener nach außen vertreten. Unter Leitung von Cornelia Schmidt, die wir von den Messen schon gut kennen, kümmern sich hier ganz viele Leute um Anzeigen und Flyer, Messeauftritte und Makler-Schulungen, die Kommunikation zu den unzähligen angeschlossenen Versicherungsagenturen, Kooperationspartnern und, und, und. Hier ist echt was los! Und da das Beste bekanntlich immer zum Schluss kommt, dürfen wir uns unter den unzähligen Merchandi­singartikeln dann auch noch etwas aussuchen – coole Sache.

Als Daggi und ich die Uelzener Versicherungen am Nachmittag verlassen, sind wir uns über eines einig: Hier ist man als Versicherungsnehmer in allerbesten Händen. Überall Experten und Menschen, die Tiere echt mögen – selbst, wenn wir mal etwas Dummes anstellen. Versichert zu sein, gibt vor allem unseren Zweibeinern ein sicheres Gefühl und das auch zurecht. Man weiß nie, wie es kommt, und sollte es mal nicht nach Plan laufen, ist man sehr froh, ein Unternehmen zu haben, durch das zumindest der finanzielle Schaden so gering wie möglich gehalten werden kann.
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