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Gesundheit: Schutz vor Infektionen

Du hast ein neues Tattoo und bist froh, dass es endlich fertig ist? Aber für lange Freude am Tattoo brauchst du jetzt die richtige Pflege. Das Stechen eines Tattoos ist im Grunde vergleichbar mit einer flächendeckenden Verletzung der Haut. Die Haut selbst ist unser primärer Schutz vor negativen Umwelteinflüssen. Wird diese Haut verletzt, können bei Missachtung notwendiger Sicherheitsvorkehrungen schädliche Erreger in den Körper gelangen und Entzündungen und Infektionen auslösen.

Als Infektion wird die Einbringung bzw. Kontamination einer Fremdsubstanz (Viren, Bakterien, Materialien, etc) in den menschlichen Körper bezeichnet. Die Schwere einer Infektion hängt dabei von den Eigenschaften des Erregers und den Abwehrkräften des Menschen ab. Auf Zweiteres hat vor allem der Tattoo-Kunde aktiven Einfluss. Vor dem Tattoo-Termin sollte man ausreichend geschlafen, gegessen und getrunken haben, denn je gesünder und erholter der Körper, umso stärker die Abwehrkräfte. Niemand sollte mit einer Erkältung, unter Drogen– oder Alkoholeinfluss zum Termin erscheinen, da dies die Abwehrkräfte massiv negativ beeinflussen kann. Des Weiteren ist die nachträgliche Pflege nicht nur von entscheidender Bedeutung für die Haltbarkeit der Tätowierung, sondern auch besonders wichtig für einen bestmöglichen Heilungsprozess und eine daraus resultierende Infektionsabwehr.

Auf die Vermeindung von infektiösen Stoffen innerhalb eines Tattoostudios und während des Tätowierprozesses, hat vor allem der Tätowierer aktiven Einfluss. Er sorgt mit steril verpackten Einwegartikeln, desinfizierter Umgebung und medizinisch unbedenklichen Stoffen, für eine optimale Vermeidung eventueller Gesundheitsrisiken. Zudem gibt die Tattooindustrie jedes Jahr etliche Millionen Euro für immer besseres Arbeitsmaterial aus, nur um die ohnehin schon geringe Gefahr möglicher Komplikationen noch weiter zu minimieren. Hier zeigt sich sehr deutlich, warum man „immer“ den Weg in ein professionelles Tattoostudio suchen, und dubiose Sofatätowierer tunlichst meiden sollte. Denn wer meint, er könne ein paar Euro sparen, indem er ein hygienisches und einwandfreies Studio ignoriert, um lieber zu einem Hinterhoftätowierer zu gehen, der spart nicht nur am Geld sondern natürlich immer auch an der Qualität und setzt zudem massiv seine eigene Gesundheit aufs Spiel. Oder weiß einer von euch etwa wie man ein Ikea-Stoffsofa desinfiziert oder eine chinesische 10,- Euro Playmobil-Tattoomaschine sterilisiert? Geht nicht? Richtig! Verantwortungsvolle Tattoo-Profis geben jeden Monat Unsummen für bestmögliche hygienische Studio-Bedingungen aus. Niemand käme auch nur im Traum auf die Idee, sich für eine Blinddarm-OP zu einem Arzt ins heimische Wohnzimmer auf die Couch unters Messer zu legen. Macht das bitte bei euren Tattoos auch nicht! Jeder Kunde hat die Möglichkeit und Verantwortung aktiv ein Infektionsrisiko zu minimieren – er muss sich einfach in die Hände eines „professionellen“ Tätowierers begeben.

Immer wieder wird in der Öffentlichkeit das Thema Tattoo-Farben aufgegriffen. Dieses Thema ist aber zu umfangreich, um es hier zusätzlich genauer zu durchleuchten. Nur soviel: Aktuell auf dem deutschen Markt erhältliche Tattoo-Farben sind so unbedenklich wie niemals zuvor. Es liegen uns keinerlei Berichte über irgendwelche Komplikationen vor, die auf eine in Deutschland erworbene Tattoofarbe zurückzuführen wären. Leider sind dann immer wieder neue Panikkommentare, zum Beispiel eines völlig Tattoo-unqualifizierten und absolut Tattoo-uninformierten bayerischen Agrar-Ministers, gern genommenes Wasser auf die Mühlen einer ebenso unqualifizierten wie gleichermaßen uninformierten Boulevard-Presse. Wahrscheinlich würde das Agrar-Ministerium in Bayern auch fassungslos reagieren, würde die Presse jetzt behaupten, dass alle Möhren und Kartoffeln nördlich der Alpen hochgradig toxisch sind und bei regelmäßigem Verzehr mindestens Impozenz, Inkontinenz und Inzest zur Folge hätten. Das ist natürlich alles totaler Unfug – ebenso wie bei den Tattoo-Farben. Die Inhaltsstoffe aller in Deutschland erhältlichen Farben werden schon seit vielen Jahren durch die europäische Tätowiermittelverordung aus Brüssel geregelt und kontrolliert und sind daher unbedenklich.

Ihr seht also, von Seiten der Tattoo-Branche wird viel getan, um den Tattookunden zu schützen. Aber der Tattooträger ist natürlich immer auch mitverantwortlich für die bestmögliche Infektionsvermeidung. Da ein frisches Tattoo nichts anderes als eine offene Wunde ist, muss auch die Nachbehandlung und Pflege während der Abheilzeit gewissenhaft durchgeführt werden. Um die Heilung einer offenen Wunde zu verbessern, sollte man sie nicht mit x-beliebigen Mitteln behandeln, sondern mit speziell hierfür entwickelten Pflegeprodukten. Die Firma ProntoLind ist international bekannt für ihre hochwirksamen Artikel und bietet hier gleich mehrere Produkte, die speziell für die Behandlung frischer Tattoos entwickelt wurden. Der ProntoLind Tattooschaum zum Beispiel pflegt, schützt und reguliert die tätowierte Haut und ist ideal zur täglichen Pflege während der Abheilzeit. Ein enthaltener Polyhexanid-Betain-Komplex verhindert Entzündungen, Rötungen und Krustenbildung. Pflegendes Panthenol verbessert das Hautbild und unterstützt die Regeneration. Der enstehende Schutzfilm bietet lang anhaltenden antimikrobiellen Schutz. Da ProntoLind Tattooschaum keine Duftstoffe und andere belastende Inhaltsstoffe enthält, eignet er sich besonders für empfindliche und irritierte Haut (www.prontolind.de).

Fazit: Um Infektionen zu vermeiden und die Heilung zu beschleunigen, begebt euch in die verantwortungsbewussten Hände eines professionellen Tätowierers und befolgt dessen Pflegeanweisungen. Behandelt eurer frisches Tattoo mit geeigneten Pflegeprodukten, welche die Heilung begünstigen und Entzündungen entgegenwirken. Vermeidet am Anfang mögliche Infektionsumgebungen. Wenn euch zum Beispiel in der S-Bahn ein Grippepatient volle Kanone auf euer nicht abgedecktes Tattoo hustet, darf man sich über eventuelle Komplikationen nicht wundern. Klar möchte man sein brandneues Tattoo von der ersten Minute an jedem zeigen – doch auch hier gilt Safety First. Deckt euer Tattoo wenn möglich ab, schützt es und euch selbst und alles wird gut. Behandelt euer frisches Tattoo ganz einfach wie eine Wunde, die es zu schützen gilt, nicht mehr, aber auf keinen Fall weniger.

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