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RATGEBER

Du gegen Dich

Mit ein paar einfachen Tipps kann man den nächsten Stechtermin deutlich entspannter angehen, denn Vorbereitung ist das halbe Tattoo.

Foto: Shutterstock

Wir alle kennen das: Aufregung vor einem wichtigen Termin und allzu oft mangelnde Vorbereitung. Für einen Termin beim Frisör oder Zahnarzt im Grunde kein wirkliches Problem. Bei einem Tattoo-Termin kann das aber alles schon ganz anders aussehen. Wie oft hören wir: »Heute hat das Tätowieren aber besonders weh getan,« oder »Heute war nicht mein Tag. Wir mußten schon nach eineinhalb Stunden abbrechen,« oder »Merkwürdig, das letzte Tattoo war viel besser verheilt als dieses mal.« In vielen dieser Fälle standen wir uns mit unserer Vorbereitung oder der wichtigen Nachsorge irgendwie selbst im Weg.

Bei einem Tattoo-Termin können wir natürlich nicht alles selbst beeinflussen. Manche Körperstellen tun nunmal mehr weh als andere und auch das Schmerzempfinden ist bei jedem Menschen anders. Trotzdem können wir durch gezielte Vorbereitung einige Faktoren in positivere Bahnen lenken.

Zu einem erfolgreichen Tattoo-Termin gehört viel körpereigene Energie

Die richtige Ernährung
Zu einem erfolgreichen Tattoo-Termin gehört viel körpereigene Energie. Der Prozess des Tätowierens ist für die menschliche Haut und somit für den Kunden purer Stress, denn eine neue Tätowierung ist im Grunde nichts anderes als eine frische offene Wunde. Wer jetzt viel Energie hat, kann mit diesem Körperzustand wesentlich besser umgehen. Daher ist es von elementarer Bedeutung, vor dem Tattoo-Termin ausreichend und gesund zu essen und viel zu trinken.

Versuche zu entspannen
Wer ständig an die Schmerzen denkt, spürt sie auch stärker. Versuche dich daher abzulenken. Handy raus, Stöpsel in die Ohren und coole Musik oder ein neues Hörbuch reinziehen ist immer noch wesentlich angenehmer, als sich fälschlicherweise auf jeden einzelnen Nadelpieks zu konzentrieren. Je entspannter du bist, desto ruhiger kann dein Tätowierer arbeiten, desto besser wird das spätere Ergebnis.

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Die richtige Nachsorge
Mangelhafte Nachsorge kann das spätere Tattoo-Ergebnis massiv negativ beeinflussen. Daher ist die strickte Befolgung der Pflegeanleitung deines Tätowierers absolute Pflicht. Leider neigt der Mensch dazu alles selbst am besten zu wissen. »Beim letzten mal hab ich auch nicht eingecremt und bin gleich in die Sonne.« Wer sich mit dieser Einstellung über einen schlechten Heilungsprozess beschwert ist selber schuld und steht sich hier wieder selbst im Weg.

Die Auswahl macht das Tattoo
Am allerwichtigsten ist die Auswahlphase vor einem Tattoo. Besonders für Neulinge ist dies zwar nicht immer leicht, aber umso wichtiger. Da wäre zum einen die Auswahl des richtigen Motives in der richtigen Stilrichtung. Allzu oft hören wir, dass Kunden am nächsten Tag in einem Studio einen Termin haben, aber noch gar nicht wissen, was sie sich stechen lassen wollen. Dass sowas dann oftmals in die Hose geht, ist doch wohl klar. Auch die Auswahl des Studios selbst hat allerhöchste Priorität. Was nützt die schönste Motividee, wenn es ein Tätowierer mangels Qualität oder falscher Stilrichtung nicht umsetzen kann. In der heutigen Zeit sind viele Tattoo-Profis auf besondere Stilrichtungen spezialisiert. Daher kann man einen Tribal-Experten nicht nach einem Portrait Tattoo fragen und einen Realistik-Künstler nicht nach einem Comic-Tattoo. Auskunft über die entsprechenden Stilrichtungen eines Tätowierers gibt entweder die Webseite des Studios oder im Studio selbst das Portfolio, bzw. die ausliegende Arbeitsmappe des Tätowierers.

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Der Erfolg eines Tattoos hängt also mit unterschiedlichen Faktoren zusammen. Natürlich kann man sich niemals zu 100 Prozent perfekt auf ein neues Tattoo vorbereiten. Niemand muss die Kohlehydrate aufs Gramm genau abmessen oder den letzten Milliliter Flüssigkeit in sich rein pressen. Bei allem gilt aber nach wie vor die uralte Grundregel, dass es besser ist, sich zu viele Gedanken über ein neues Tattoo zu machen, als zu wenige.

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