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Ich bin der Tod geworden, der Zerstörer von Welten!

Die Überschrift ist ein Zitat des Wissenschaftlers Robert Oppenheimer, der nach dem ersten erfolgreichen Atomwaffentest (16. Juli 1945), diesen Satz aus einer heiligen Schrift des Hinduismus nennt. Gerade einmal drei Wochen später sollten Oppenheimers Worte eine völlig neue, grauenvolle Bedeutung erhalten. Am 06. August 1945 warf das amerikanische Flugzeug Enola Gay die Atombombe „Little Boy“ über der japanischen Stadt Hiroshima ab.

In der Sekunde der Atomexplosion waren 70.000 bis 80.000 Menschen sofort tot. Bei Menschen, die sich im innersten Stadtkern aufhielten, verdampften buchstäblich die obersten Hautschichten. Der gleißende Blitz der Explosion brannte Schattenrisse von Personen in stehengebliebene Hauswände ein, ehe die Menschen von der Druckwelle fortgerissen wurden.

Die überwiegend unmittelbar bei der Explosion freigesetzte nukleare Strahlung tötete in den Wochen darauf zahlreiche weitere Einwohner, die zwar nicht der unmittelbaren Druck- und Hitzewelle zum Opfer gefallen waren, jedoch tödliche Strahlendosen erhalten hatten. Viele, die vor der unerträglichen Hitze an den Fluss geflohen waren und von kontaminiertem Wasser tranken, hatten daraufhin Haarausfall, bekamen purpurrote Flecken am ganzen Körper und verbluteten dann qualvoll an inneren Verletzungen. Insgesamt starben bei dem Abwurf samt den Spätfolgen bis 1946 unterschiedlichen Schätzungen zufolge 90.000 bis 166.000 Menschen.

Die Bombe tötete 90 Prozent der Menschen in einem Radius von 500 Metern um Ground Zero und immer noch 59 Prozent im weiteren Umkreis von 0,5 bis einem Kilometer. Bis heute sterben damalige Einwohner Hiroshimas an Krebserkrankungen als Langzeitfolge der Strahlung. Einer Studie zufolge waren neun Prozent der Krebserkrankungen, die von 1950 bis 1990 bei Überlebenden auftraten, eine Folge des Abwurfs (Auszug aus Wikipedia).

Träger eines Tattoos mit dem Hauptthema Atomexplosion oder Atombombe, lehnen diese meistens kategorisch ab. Für sie sind diese Instrumente reine Massenvernichtungs-Waffen, die nur das Schlechte und Schreckliche im Menschen offenbaren. Mit ihren Tattoos wollen sie an die Gefahr dieser Waffen und das Leid, dass sie hervorbrachten und bringen können, erinnern.

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