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Was Frauen wirklich wollen

Wahrscheinlich zählt sie noch in zukünftigen Jahrtausenden zu den größten Mysterien der Menschheit – die Antwort auf die Frage, was Frauen wirklich wollen. Okay, die einen wollen von Patrick Swayze betanzt, andere wiederum von Vampir-Edward mindestens gebissen werden. Und was ist mit Tattoos? Gibt es bei Frauen vielleicht nachvollziehbare oder gar belegbare Schnittmengen, was Stilrichtung, Tattoogröße, Körperstelle oder vielleicht sogar das Motiv selbst angeht? Wir haben unsere Leserinnen befragt und ein paar wirklich interessante Zahlen und Fakten als Ergebnisse erhalten.

Jessica (19) aus Essen – „Schon mit 16 habe ich angefangen mich für Tattoos zu interessieren. Für mich persönlich war das was Rebellisches, anders sein, als all‘ die anderen in meinem Umfeld. Das Tattoo auf meinem Oberarm gibt es so ähnlich vielleicht noch viele Male, doch für mich ist und bleibt es einzigartig. Für die Zukunft plane ich noch ein paar weitere Tattoos. Dafür muss ich aber noch mal ordentlich sparen, denn ich möchte keinen Discount-Schrott auf der Haut, sondern schon etwas Ordentliches.“

Steffi (23) aus Leipzig – „Mystische Wesen und der Tod haben mich schon immer fasziniert. Als Kind habe ich im Garten meiner Oma immer die toten Tiere gesammelt und mit ihnen gespielt. Wahrscheinlich hat meine Verwandschaft schon damals gedacht, ich hab sie nicht mehr alle. Für mich gehört der Tod zum Leben dazu und ist etwas völlig Natürliches. Ihn auszugrenzen halte ich für völlig inakzeptabel. Meine Tattoos symbolisieren, ebenso wie die Musik die ich höre, meinen Way of Life.“
Ramona (36) aus München – „Mein Tattoo steht für die Liebe zu meiner Familie. Zusammenhalt, Mitgefühl, Liebe und Respekt sind mir unglaublich wichtig. Diese Werte wollte ich in meinem Tattoo verewigen. Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich das für mich richtige Motiv im Kopf hatte. Mein Tätowierer hat dann den Rest gemacht und es ganz genau nach meinen Vorstellungen umgesetzt. Mit Sicherheit werde ich mir noch das eine oder andere Tattoo stechen lassen. Ein Portrait meiner Mutter hätte ich sehr gerne, denn ich ich habe sie so sehr geliebt und vermisse sie ganz doll.“

Wir haben die drei Damen noch ein wenig näher zu ihren persönlichen Tattoo-Vorlieben befragt.

Jessica
Welchen Stil magst du besonders?
Jessica: „Mir gefallen farbige, comichafte Motive am besten. Ich mag aber auch realistische Tattoos.“
Warst du schon einmal auf einer Tattoo-Convention?
Jessica: Ja, in Dortmund in diesem Jahr. Ich fand’s super da. Ich hab mir da aber nix stechen lassen, sondern war mit ein paar Freunden dort, ein wenig shoppen, Smalltalk und so weiter.“
Wie stehst du zu erotischen Tattoos?
Jessica: „Ich finde Underboobs total heiß und einige Motive auf der Hüfte oder unter dem Bauchnabel sind auch sehr reizvoll. Meine Freundin hat sich einen kleinen Schniedel auf den Oberschenkel stechen lassen. Sowas geht gar nicht das finde ich total bescheuert.“

Steffi
Welchen Stil magst du besonders?
Steffi: Black & Grey, Dark Art, Horror und Fantasy, wobei mir dunkle Motive am allermeisten gefallen.
Warst du schon einmal auf einer Tattoo-Convention?
Steffi: „Ja, schon etliche Male. Mein Freund hat mir zum Geburtstag eine Reise nach Paris zur dortigen Tattoo-Convention geschenkt. Ist das nicht lieb?“
Wie stehst du zu erotischen Tattoos?
Steffi: „Kommt auf das Motiv an und natürlich auf die Körperstelle. Mein Freund findet zum Beispiel meinen kleinen Sensenmann auf meinem Oberschenkel total heiß. La Petite Mort (Anm. d. Red.: der kleine Tod ist eine Bezeichnung für den Orgasmus) nennt er ihn immer.“

Ramona
Welchen Stil magst du besonders?
Ramona: Ich bin da eigentlich nicht festgelegt. Mein Tattoo im Skizzen-Stil liebe ich natürlich aber auch realistische Tattoos.“
Warst du schon einmal auf einer Tattoo-Convention?
Ramona: „Bis jetzt noch nicht. Ich hab das schon ein paar Mal im Fernsehen oder auf Youtube gesehen. Ich finde das zum Teil zu hektisch.“
Wie stehst du zu erotischen Tattoos?
Ramona: „Bei anderen finde ich das schon sehr aufregend. Für mich ist das eher nichts. Zwei Geburten und die Schwerkraft haben da schon viel zu häufig an mir gezupft und gezerrt. Ich denke das steht mir wahrscheinlich nicht.“

Fazit: Die Vorlieben der Damen beim Thema Tattoo sind mindestens ebenso vielfältig wie die Motivmöglichkeiten. Dennoch gibt es einige Gemeinsamkeiten. Beim Thema Erotik stehen Frauen eher auf Understatement, also körperbetonende Motive anstatt vulgäre oder sogar pornografische Tattoos. Auch was die Körperposition angeht ticken Frauen eher gleich. Tattoos auf der Hüfte, dem Fußrücken und dem Nacken stehen hier hoch im Kurs. Große Rückenmotive belegen eher die hinteren Plätze auf der Beliebtheitsskala. Hier sind sie wesentlich sensibler als die Herren der Schöpfung.

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