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STUDIO-PORTRAIT

It for Life – 33 Jahre Tattoo-Geschichte

Tattoo-Spirit im Gespräch mit dem Körperkunst-Urgestein Roald “Raul” Beyer.
Tattoo-Spirit: In diesem Jahr feierst du dein 33-Jähriges. Wenn du zurück blickst, welche Aspekte deines Berufes haben sich in dieser Zeit besonders positiv entwickelt?

Raul: Die Frage lässt sich nur mit Kenntnis meines Werdegangs beantworten. Und dieser ist unterm Strich sehr breit gefächert und nicht unbedingt repräsentativ für die Branche der Tätowierer. Das liegt möglicherweise daran, dass ich mich nicht nur als Tätowierer alleine wahrnehme. Nicht falsch verstehen, ich lebe für meine Arbeit. Aber ich bin/war in vielen Bereichen tätig, ob es Ölmalerei und sonstige Malerei, Design, Tattoo Maschinenbau, Innendesign oder andere Bereiche sind. Ich bin 1999 bei der Künstlersozialversicherung aufgenommen worden, rückwirkend auf 1994, auch das Finanzamt hat mich als Künstler, nicht Gewerbe eingestuft. Bevor ich damals angefangen hatte mit dem Tätowieren wollte ich eigentlich Chemie studieren, aber im späteren Verlauf meines Berufsleben habe ich mein Abitur genutzt, indem ich zuerst in Fernschule einen praktischen Betriebswirt und später noch mal vertiefend berufsbegleitend studiert habe. 2024 habe ich mich darüber hinaus noch für ein anderes Studium eingeschrieben. Ich denke, ich habe den Grundsatz des lebenslangen Lernens wesentlich in meinem Leben integriert. Und damit kann ich auch die verschiedenen Phasen meines Wirkens nur als das sehen: verschiedene Phasen. Welche sich besonders positiv entwickelt haben kann ich dabei gar nicht sagen, da ich in ständiger Entwicklung bin.

Tattoo-Spirit: Welche Bereiche haben sich nicht so gut oder sogar negativ entwickelt?

Raul: Bei der Abschlussarbeit zum praktischen Betriebswirt habe ich, durch mein Tätigkeitsfeld eine differenzierte Betrachtung des Tätowierers im urbanen als auch im ländlichen Bereich thematisiert. Dabei habe ich – zur Unzufriedenheit des Prüfers – keine Empfehlungen geliefert, welcher Bereich zu priorisieren wäre. Was ich aber sagen kann: Entgegen der subjektiven und medialen Wahrnehmung ist der Beruf des Tätowierers gesellschaftlich noch lange nicht voll integriert. Als ich damals nach Taufkirchen zog, soll es den Versuch einer Unterschriftenaktion gegen ein Tattoo-Studio gegeben haben. Ein wenig habe ich mich wie Frankensteins Monster gefühlt. Deswegen ist die Wahrnehmung, was sich positiv oder negativ entwickelt hat immer durch die Linse des momentanen Framings zu betrachten. Und das hängt davon ab, wie weit man den Rahmen aufzieht: Von Zeichnern, die Tätowierern die Flashs geliefert haben, über Tätowierer, die selber entworfen haben bis hin zu Software-Entwicklern, die Tätowierern liefern, was sie nicht zeichnen können – die Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Von den KI-Optionen gar nicht zu reden. Es gab schon immer diverse Formen von menschlichen Kopierern, durch die technischen Entwicklungen haben sich Bereiche nur verschoben. Ich betrachte die Szenerie ja schon seit ein paar Jährchen. Was ich definitiv als thematisch empfinde, ist die überbordende Entwicklung der mehrTages Sitzungen. Das sind massive körperliche Belastungen.

Tattoo-Spirit: Wie nimmst du den Nachwuchs in der Szene wahr – lassen sich jüngere Tätowierer deiner Meinung nach gerne unterstützen?

Raul: Grundsätzlich sind Menschen bereit, sich etwas sagen zu lassen. Im Bereich des Tätowierens treffen aber sehr viele unterschiedliche Tätigkeitsbereiche zusammen. Und das Volumen an Wissen, das man haben sollte ist immens. Die Tendenz, sich auf ein Teilsegment zu spezialisieren ist dabei eine Möglichkeit, durch Spezialisierung und somit erhöhter Kompetenz, potentielle Defizite besser zu überbrücken. Aber das wäre zu pauschalisierend. Es dürften viele Dinge, wie z.B. auch ein Generationenkonflikt und die schiere Masse an Informationen hineinspielen. Außerdem kann man jemanden nur an das Wasser führen – trinken und den eigenen Weg zur Quelle finden muss jeder selbst.

Tattoo-Spirit: Wenn du Mentor eines jungen Tätowierers wärst, wovon würde dieser ganz besonders profitieren?

Raul: Durch meine Vorliebe für den Stil Biomechanik begegne ich körperlichen Dysbalancen ganz nüchtern und konstruktiv. Ein Bewusstsein für anatomische und funktionelle Zusammenhänge kann dabei helfen. Denn Verspannungen, die durch extreme Konzentration und Arbeitsstress an der Maschine entstehen, sind keine Seltenheit. Ich persönlich arbeite intensiv rehabilitativ an den muskulären Verkürzungen, die ich mir in über drei Jahrzehnten antrainiert habe. Der Winkel des Handgelenks z.B. wirkt sich maßgeblich auf die Position der Schulter aus. Liegt der Handballen auf dem Kunden, für Stabilität, verschiebt sich die gesamte Körperspannung, bis hin zu dauerhaften, skoliotischen Fehlhaltungen. Bei einer mehrstündigen Arbeit ist das nur naheliegend, dass man mehr und mehr verkrampft. Da helfen auch Video-Tutorials nichts, wie ich es mal auf Instagramm gesehen habe. Wenn ein 20 Sekunden Clip neuen Tätowierern nahebringen soll, dass man doch am Besten über die Handkante, den kleinen Finger gleitet, dann ist das durchaus nützliches Wissen. Aber das wird dann während der Arbeit oft überlagert. Es geht um Einüben, Training, es geht um Bewusstsein. Und darum, dieses Bewusstsein zu allen Zeitpunkten so eisern umsetzen zu können, dass man darüber nicht mehr nachdenkt. Und dafür braucht man einen Außenstehenden.

Tattoo-Spirit: In der aktuellen Welt, was glaubst du, ist das Internet eher Fluch oder doch Segen für deinen Beruf und warum?

Raul: Das Internet ist natürlich aus unserem Leben nicht mehr raus zu denken. Ich sehe das insofern kritisch, als Information zur Verfügung gestellt werden, die nicht auf ihre Auswirkungen nach ein paar Jahren überprüft werden können. Auch wenn das etwas allgemein gesagt ist, aber in der Regel sollte ein guter Lehrer valide Erfahrungen vermitteln und nicht nur Hörensagen unreflektiert weitergeben. Somit ist das Internet ein schlechter Lehrer. Wenn du ein Video von Arbeiten siehst fehlt der Einblick in das Tattoo während der Verheilungsphase, danach, nach drei Jahren etc. Man sieht nicht, ob die Haut traumatisiert ist, oder vernarbt. Es sind immer nur Momentaufnahmen. Der Einsatz von Filtern beim Fotografieren ist obendrein inzwischen gang und gäbe. Das führt zu Verzerrungen. Genauso kritisch sind Tutorials und Erfahrungsberichte anderer Leute im Austausch in Foren. Tätowieren ist so subjektiv wie nichts anderes. Das kann nicht einfach eins zu eins übertragen werden. Wenn deine Persönlichkeit zu einer gewissen Art von Bewegung tendiert, dann wirkt sich das auf deinen eigenen Stil aus. Da ist es durchaus hilfreich, dass es inzwischen Übungshaut gibt. Wenn ein Kunde durch ein Tattoo glücklich geworden ist, dann zählt allein dessen Empfinden. Punkt. Der Träger lässt seine ganz persönlichen Gedanken in das Motiv einfließen. Tätowieren ist Storytelling – zumindest dann, wenn man sich als Tätowierer diesen Schwerpunkt setzt. Eine zutiefst subjektive Geschichte kann und sollte von Außenstehenden inhaltlich gar nicht bewertet werden. Und die formale Überprüfung? Wer mag Goya, wer mag Monet? Muss das diskutiert werden?

Tattoo-Spirit: Gibt es Dinge oder vergangene Momente, in deinem Berufsleben, die du heute definitiv anders machen würdest? Wenn ja/nein, warum?

Raul: Ich habe eine grundsätzliche Philosophie über das Leben und seine Lasten: Du zahlst in Zeit, Geld oder Zufriedenheit. Die Zeit deines Lebens gehört dir nicht, sie ist dir nur geliehen. Am Ende des Lebens kannst du das Geld nicht mitnehmen. Das einzige, was du beeinflussen kannst ist deine Zufriedenheit. Und das wiederum ist der schwerste Teil des Lebens. Man muss sich mit seinem Leben auseinandersetzen. Aus diesem Blickwinkel heraus kann ich nur sagen: Selbst wenn ich mit manchen Ergebnissen unzufrieden war, habe ich gerade daraus am meisten gelernt. Schließlich wächst und entwickelt man sich genau an diesen Erfahrungen.

Tattoo-Spirit: Einer deiner Lieblingsstilrichtungen ist ja Biomechanik. Was fasziniert dich besonders an diesem Style und was sind die größten Herausforderungen bei der Umsetzung von Kundenidee bis zum fertigen Hautbild?

Raul: Als ich damals am Anfang meiner Laufbahn von meinem Mentor bezüglich meines Stils gesagt bekam, ich solle eine Struktur, einen roten Faden finden, war ich erstmal getriggert. Und ich habe mir Gedanken über die Umsetzung gemacht. Das war Anfang der 90er Jahre, HR Giger und seine Biomechanik waren als düster dystopische Albträume der modernen, technologisierten Gesellschaft auf dem Höhepunkt und die Verlockung, diese Sachen nachzubeten war groß. Aber letztlich hat es nicht lange gedauert, bis ich durch Recherchen und Interesse realisiert habe, dass es kein Hexenwerk und auch nichts für meinen Altar war. Wir reden erst gar nicht von dem Umstand, dass Gigers Arbeiten auf einem anderen Medium basierten und die Technik hoch anspruchsvoll war. Damit blieb die Frage: “Was eigentlich ist mein roter Faden?” Das Wesentliche meiner Biomechanik ist der Untergrund, der Körperfluss. Das Verhalten von Muskeln in der Bewegung, die dynamische Veränderung von Richtungsverläufen, wie Gelenke als funktionale Elemente strukturelle Neuausrichtung bedingen und Überleitungen möglich machen. Die Biomechanik als Stil ist durch die Verbindung von mechanischen, technischen Elementen mit Knochen- und Gewebestrukturen von einer morbiden Faszination. Und durch die Kombination von Elementen und die Integration in die körperliche Struktur sind sie so unendlich variierbar, dass ich mich dafür immer wieder begeistern kann. Aber sie ist nicht das Ende der Fahnenstange für meine Arbeiten. Ich sehe meine Arbeiten als Linien und Flächen. Bei den Flächen können für die Dreidimensionalität Licht und Schattenbereiche dazu kommen, wenn Teil des jeweilig gewünschten Stils. Und bei Stilfragen bin ich offen. Jeder Teil-Aspekt bestimmt in einzigartiger Art das Ergebnis, durch Abstimmung mit dem Kunden. Ein Fuß braucht eine andere Herangehensweise als ein Unterschenkel. Das hängt natürlich auch von dem Rahmen des Körperteils ab, der zur Verfügung gestellt wird. Und damit komme ich von dem Stil Biomechanik zur Anatomie, zur Biomechanik als Verknüpfung funktioneller Einheiten. Ich hatte vor einer Weile eine Kundin, die auf dem Bein ein Skelett haben wollte. Die Vorgaben und von ihr mitgebrachten Orientierungsbilder haben viele Fragen aufgeworfen. Will eine Frau wirklich ein Tattoo haben, dass ausschaut wie ein Totempfahl von übereinander gestapelten Knochenelementen? Und so habe ich mich durch eingehende Betrachtung der Anatomie und der strukturellen biomechanischen Gegebenheiten der Kundin an das Motiv herangearbeitet. Letztendlich ist dabei ein Tanz des Todes herausgekommen. Das Skelett dreht sich um das gesamte Bein, der Brustkorb ist auf der Wade, der Schädel ist über dem Knie. Und durch Spiel mit Tiefe, harten und weichen Kontrasten, Fokus und Schwerpunkten ist ein Skelett entstanden, dass ein Windspiel an der nach oben ausgestreckten Hand hält. In der anderen ein realistisches anatomisches, aufgeschnittenes Herz, aus einer mit Licht gefüllten leeren Stelle im Brustkorb. Durch das Windspiel bläst der Wind Noten aus Totenköpfen und das Skelett bläst, als Symbol der Vergänglichkeit des Daseins, von einer Pusteblume Totenköpfe-Saat weg. Von den ganzen Einzelelementen und der eher im japanischen Irezumi-Stil gelegenen Grundschwingung abgesehen: Dieses Motiv hätte ich nicht ohne Verständnis für körperliche Strukturen, die Biomechanik im körperlichen Sinne, entwickeln können. Und das ist nur ein Beispiel: ein Kunde kam mit einer Excel-Liste von insgesamt 82 Positionen als Motiv. Hierbei waren positiv, neutral und negativ, in Noten von 1 bis 5 für die Kategorien Natur, Kulinarik, Bauwerke, Tradition und Typik verschiedenste Elemente der bayerischen Kultur zur Auswahl aufgeführt. Der Stil sollte ans Japanische oder Orientalische angelehnt sein. Die Grenze war das T-Shirt, und dann war Jahre später der Wunsch, diese Liste weiter auszuführen. Ohne mein Verständnis für die Biomechanik des Trägers wäre das zu einem schier unmöglichen Vorhaben geworden. Schon durch die Fülle der Themen könnte man das Tattoo als Wimmelbild bezeichnen – auch wenn es eine zusammenhängende Geschichte erzählt, deren Schilderung hier den Rahmen sprengen würde. Auf der Website lässt sich das ausführlich nachlesen. Deshalb noch einmal zur Biomechanik: Für mich ist sie weit mehr als nur ein Stil. Sie umfasst alles, was in die Motivwahl, die Form, den Fluss und die einzelnen Elemente hineinspielt. Das sind Linien und Flächen, das ist Struktur. Ob die vordergründige Erscheinung am Ende Spitzen und Knochen darstellt oder verspielte Pusteblumensamen: It’s all the same to me, but different. Erzähl mir von deinen (Alb-)Träumen und ich richte mein biomechanisches Konzept, meinen Körperfluss danach aus – selbst wenn das Ergebnis vordergründig gar nicht nach klassischer Biomechanik ausschaut. Irritierend? Keineswegs. Es ist das präzise Berücksichtigen der anatomischen Eigenheiten des Körpers, vergleichbar mit einer topographischen Karte. Nur dass auf dieser Landkarte plötzlich Monster und Karpfen an Stellen auftauchen, an denen sie niemand vermutet hätte. Oder ihre Knochen, zusammen mit Schläuchen. Kein standardisiertes Wanna-Do, sondern eine bewusste Gesamtbetrachtung aller Umstände.

Tattoo-Spirit: Was ist deiner Meinung nach nach wie vor eine der wichtigsten Eigenschaften, die ein Tätowierer mit sich bringen muss um 33 Jahre in der Tattoo-Branche bestehen zu können? Was hat dir deiner Meinung nach diesen langen Weg ermöglicht?

Raul: Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten, insbesondere weil sie außer Acht lässt, wie stark die Kundschaft die Arbeit beeinflusst. Ich begrüße es, wenn Leute mit Positivbeispielen, Negativbeispielen, ihren eigenen Geschichten und weiteren Einflüssen des täglichen Lebens zu mir kommen. Es gibt einen Kollegen, der früher sehr inspirierend war. Nach einer enorm kreativen, individuellen Phase schoss er sich jedoch auf eine ganz spezielle Nische ein und blieb dabei, inzwischen wirkt es fast so, als wäre er in einer Endlosschleife gefangen. Als Autor von Büchern teilte er die theoretischen Grundlagen auch mit der Szene. Und in einem mir bekannten Fall stieß das an seine Grenzen, da so nicht umsetzbar: Bei der Überdeckung einer bereits vorhandenen Überdeckung, also einem Cover-up der zweiten Generation. Am Ende durfte ich eine Überdeckung in dritter Generation realisieren. Als ganz fundamentale Eigenschaften für Tätowierer sind Bescheidenheit und Offenheit gegenüber Kundenwünschen, sowie Eigenheit und Flexibilität zu nennen. Ich lehne es ab, mit einem Idol in meinem Kopf zu arbeiten, somit Träume anderer Leute ohne Interaktion und Beziehung zu dem Kunden auf diesen zu projizieren.

Tattoo-Spirit: Welchen Ratschlag würdest du Nachwuchs-Künstlern mit auf den Weg geben?

Raul: Meine Ratschläge sind die eines alten Elefanten, der das ein oder andere gesehen zu haben glaubt und dabei feststellen konnte, dass zwei strahlende Augen, in die er sich verliebt hat, nur die Sonne waren die durch seinen hohlen Schädel fielen – und der trotzdem weiter gelaufen ist. Welche Empfehlungen kann man geben bei der schier unübersichtlichen Fülle? Ich biete Lehrinhalte und 1:1-Mentoring an – ortsunabhängig und online: vom Verständnis für Körperfluss und Anatomie über nachhaltige Ergonomie an der Maschine bis hin zur Begleitung von Kollegen, die den anspruchsvollen Weg der Anerkennung bei KSK und Behörden als freischaffende Künstler gehen wollen. Darüber hinaus bin ich Individualist. Und das ist einer der wichtigsten Punkte: sich nicht von falschen Freunden in Tiefen ziehen zu lassen. Das gilt für das eigene Ego und für die Umwelt. Wesentlichster Punkt in diesem Wirkbereich ist, respektiere deine Kundschaft! Und respektiere dich selbst! Sei Wasser und trinke viel. Sei Bambus, stark und flexibel. Wisse, ohne zu vergessen, Sei neugierig und wolle stets mehr wissen. Und, ganz wichtig: sei beständig und strukturiert, ohne verhaftet zu sein in Strukturen.

IT FOR LIFE TATTOO
(Hits for Life)
Oberweg 8, 82024 Taufkirchen
Tel: 089 44499693

Stilrichtungen
Stilübergreifende Maßanfertigungen, Biomechanik, Asiatisch / Irezumi,
Black & Grey, Farbe, Cover-up-Konzepte, Allrounder

Kontakt
www.hitsforlifetattoo-muenchen.com
r@hitsforlife.de
FB: It for life tattoo
IG: raulbeyer

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